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 | | From: | DennisFru | | Subject: | Was charackterisiert einen deutschen Akzent im Englischen? | | Date: | Sun, 5 Sep 2004 23:59:53 +0200 |
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 | Hallo,
bin gerade aus meinem Urlaub gekommen und wurde nach 7 Jahren Schulenglisch auch oft für einen Amerikaner gehalten. Doch zwei mal wurde bemerkt, daß ich nicht nur kein Amerikaner war sondern auch Deutscher. Bei einem mal habe ich einen Passanten nach einer Straße gefragt. Die hieß Western Avenue. Er hat an Hand von etwa 3 Wörtern erkannt, daß ich aus Deutschland bin. Als ich ihn gefragt hatte, woran er das erkannt hat, machte er mich darauf aufmerksam, daß man avenue, nicht wie im Langenscheidts Wörterbuch geschrieben, aven'ju ausspricht sondern aven'u. siehe auch http://www.m-w.com/cgi-bin/dictionary?book=Dictionary&va=avenue Ich möchte nun möglichst meinen Akzent ablegen. Für Zusatzkurse habe ich leider keine Zeit im Moment. Was ist noch typisch für einen dt. Akzent? Mir ist z.b. noch aufgefallen, daß sie das 'a' nicht wie im deutschen aussprechen sondern wie in ihrem Alphabet.
Dennis
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 | | From: | T.Fink | | Subject: | Re: Was charackterisiert einen deutschen Akzent im Englischen? | | Date: | Mon, 06 Sep 2004 18:57:26 +0200 |
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 | Hi!
DennisFru wrote: > Hallo, > > bin gerade aus meinem Urlaub gekommen und wurde > nach 7 Jahren Schulenglisch auch oft für einen Amerikaner gehalten. Doch > zwei mal wurde bemerkt, daß ich nicht nur kein Amerikaner war sondern auch > Deutscher. > Bei einem mal habe ich einen Passanten nach einer Straße gefragt. Die hieß > Western Avenue. > Er hat an Hand von etwa 3 Wörtern erkannt, daß ich aus Deutschland bin. Als > ich ihn gefragt hatte, > woran er das erkannt hat, machte er mich darauf aufmerksam, daß man avenue, > nicht wie im Langenscheidts Wörterbuch geschrieben, aven'ju ausspricht > sondern aven'u. > siehe auch http://www.m-w.com/cgi-bin/dictionary?book=Dictionary&va=avenue
Diese Aussprache hat aber nichts mit deutschem Akzent zu tun, sondern mit britischem, den man ja auch hauptsächlich noch in Deutschland lernt.
> Ich möchte nun möglichst meinen Akzent ablegen. Ich denke nicht, dass man das lernen kann außer durch langen Aufenthalt in Amiland.
> Für Zusatzkurse habe ich leider keine Zeit im Moment. Gibt es meines Wissens auch nicht, außer teures Sprachtraining für Schauspieler usw.
> Was ist noch typisch für einen dt. Akzent? > Mir ist z.b. noch aufgefallen, daß sie das 'a' nicht wie im deutschen > aussprechen sondern wie in ihrem Alphabet.
Auch das ist wieder eine amerikanisch-britische Angelegenheit. Andere Beispiele wären da noch das "intrusive R", glotteling und oft die Betonung anderer Silben.
Ansonsten könnte dich vielleicht diese Seite noch interessieren: http://www.americanaccent.com/ oder Du legst dir mal ein Buch über englische Phonetik zu, in dem auf die Unterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch eingegangen wird (ich habe schon einige gelesen, allerdings habe ich jetzt keine Titel parat).
CU
Torsten
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 | | From: | DennisFru | | Subject: | Re: Was charackterisiert einen deutschen Akzent im Englischen? | | Date: | Mon, 6 Sep 2004 23:48:33 +0200 |
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 | thx
"T.Fink" schrieb im Newsbeitrag news:chi4tl$bkp$01$1@news.t-online.com... > Hi! > > DennisFru wrote: > > Hallo, > > > > bin gerade aus meinem Urlaub gekommen und wurde > > nach 7 Jahren Schulenglisch auch oft für einen Amerikaner gehalten. Doch > > zwei mal wurde bemerkt, daß ich nicht nur kein Amerikaner war sondern auch > > Deutscher. > > Bei einem mal habe ich einen Passanten nach einer Straße gefragt. Die hieß > > Western Avenue. > > Er hat an Hand von etwa 3 Wörtern erkannt, daß ich aus Deutschland bin. Als > > ich ihn gefragt hatte, > > woran er das erkannt hat, machte er mich darauf aufmerksam, daß man avenue, > > nicht wie im Langenscheidts Wörterbuch geschrieben, aven'ju ausspricht > > sondern aven'u. > > siehe auch http://www.m-w.com/cgi-bin/dictionary?book=Dictionary&va=avenue > > Diese Aussprache hat aber nichts mit deutschem Akzent zu tun, sondern > mit britischem, den man ja auch hauptsächlich noch in Deutschland lernt. > > > Ich möchte nun möglichst meinen Akzent ablegen. > Ich denke nicht, dass man das lernen kann außer durch langen Aufenthalt > in Amiland. > > > > Für Zusatzkurse habe ich leider keine Zeit im Moment. > Gibt es meines Wissens auch nicht, außer teures Sprachtraining für > Schauspieler usw. > > > Was ist noch typisch für einen dt. Akzent? > > Mir ist z.b. noch aufgefallen, daß sie das 'a' nicht wie im deutschen > > aussprechen sondern wie in ihrem Alphabet. > > Auch das ist wieder eine amerikanisch-britische Angelegenheit. Andere > Beispiele wären da noch das "intrusive R", glotteling und oft die > Betonung anderer Silben. > > Ansonsten könnte dich vielleicht diese Seite noch interessieren: > http://www.americanaccent.com/ oder Du legst dir mal ein Buch über > englische Phonetik zu, in dem auf die Unterschiede zwischen britischem > und amerikanischem Englisch eingegangen wird (ich habe schon einige > gelesen, allerdings habe ich jetzt keine Titel parat). > > CU > > Torsten
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 | | From: | Radbert Grimmig | | Subject: | Re: Was charackterisiert einen deutschen Akzent im Englischen? | | Date: | Tue, 07 Sep 2004 21:09:28 +0200 |
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 | "DennisFru" schrieb:
>Ich m=F6chte nun m=F6glichst meinen Akzent ablegen. >F=FCr Zusatzkurse habe ich leider keine Zeit im Moment.
Ambitioniertes Vorhaben. Das schaffen manche Englisch-Studenten noch nicht mal (so ganz), wenn sie zwei Semester regelm=E4=DFig gute pronunciation classes an der Uni besuchen.
>Was ist noch typisch f=FCr einen dt. Akzent?
Einiges
>Mir ist z.b. noch aufgefallen, da=DF sie das 'a' nicht wie im deutschen >aussprechen sondern wie in ihrem Alphabet.
Ist einer von den ganz gro=DFen und weniger bekannten "dead giveaways".
Hier im Ruhbrgebiet/Westfalen beispielsweise differenzieren viele Sprecher (anders als iirc im Raum Hannover, *der* Aussprache-Referenz f=FCrs Hochdeutsche) kaum zwischen =E4 und e. Der erste Vokal in "K=E4se" klingt genau wie der in "Seele". In den bedeutendsten Variet=E4ten des Englischen dagegen ist das e in Ellen und celery deutlich heller und das a in Alan oder salary deutlich dunkler, schon fast beim deutschen "Dach".
Dann kommen so Sachen wie sluring des endst=E4ndige "r" (auch au=DFerhalb des US-Englischen), Intonation, Zischlaute (gern auch in Kombination: - Anaesthetist, Woolworths), der gekonnte Einsatz des Schwa...
--=20
Gru=DF Radbert
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