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 | | From: | Robert | | Subject: | Re: Frage zur Methodik | | Date: | Sun, 11 Apr 2004 12:20:40 +0200 |
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 | "Walter Thiel" schrieb im Newsbeitrag news:3f042075$0$7303$9b4e6d93@newsread4.arcor-online.net... > Hallo Dozenten ;-)
> Die Rechner sind nicht vernetzt, es gibt keinen Beamer, keinen > Tageslichtprojektor sowie auch kein Hilfsprogramm wie z.B. MasterEye. Das > bedeutet die Dozentin erklärt kurz was jetzt gemacht werden soll, dann > fangen alle Schüler an herumzuklicken und schon muss sie routieren, weil > natürlich nicht jeder gleich den richtigen Weg einschlägt. Es geht viel Zeit > verloren und Schüler, die bereits etwas Vorwissen haben, sind deprimiert und > gelangweilt.
Einen Beamer würde ich sicherlich als notwendig erachten. Die Zusammenhänge auch einfacher Sachverhalte im Bereich der EDV sind mit den herkömmlichen Mitteln (vorlesen, vorstellen und ausführen) einfach nicht mehr transparent darzulegen, ohne den Unterichtsfluß negativ zu beeinträchtigen. Man muß immer von einem differenten Niveau in einer Klasse ausgehen.Schüler, die sich den Sachverhalt schlechter vorstellen können, bleiben hinten liegen und verlieren die Lust. Man sollte die Schule dahingehend befragen, wie sie sich eine erfolgreiche Unterichtsgestalltung vorstellt bzw. welche Vorstellungen sie zum Unterrichtsziel hat. Wenn es egal ist, was die Schüler lernen oder ob sie gelangweilt sind, dann sollte Deine Bekannte erwägen, die Stellung aufzugeben.
Gruß Robert
-------------------------------- Gegen die Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens!
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 | | From: | Robert Degen | | Subject: | Re: Frage zur Methodik | | Date: | Sun, 11 Apr 2004 15:46:31 +0200 |
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 | Robert wrote:
> > "Walter Thiel" schrieb im Newsbeitrag > news:3f042075$0$7303$9b4e6d93@newsread4.arcor-online.net... >> Hallo Dozenten ;-) > >> Die Rechner sind nicht vernetzt, es gibt keinen Beamer, keinen >> Tageslichtprojektor sowie auch kein Hilfsprogramm wie z.B. MasterEye. Das >> bedeutet die Dozentin erklärt kurz was jetzt gemacht werden soll, dann >> fangen alle Schüler an herumzuklicken und schon muss sie routieren, weil >> natürlich nicht jeder gleich den richtigen Weg einschlägt. Es geht viel > Zeit >> verloren und Schüler, die bereits etwas Vorwissen haben, sind deprimiert > und >> gelangweilt.
Wer hat behauptet, dass der "didaktische 2-Schritt" in der Schulinformatik noch angebracht ist?
Schritt1: Kurz erklaeren (10min) Schritt2: Wildes rumklicken und nichts erreichen ausser anarchistisches Chaos und zig Rechner die neu installiert werden muessen...
Ich kann mich nicht erinnern im Mathematikunterricht kurz über Zahlen und Rechenzeichen geredet zu haben um mich dann den Rest der Stunde alleine mit linearen Gleichungssystemen rumzuschlagen, weil der/die LehrerIn leider keinen Einfluss auf das Klassengeschehen hatte.
Soll EDV nicht eine Vereinfachung fuer die "Realitaet" sein? Wie eine Art Taschenrechner fuer Ingenieure? Gut. Wenn ich jetzt etwas ueber die EDV lernen will, ist es dann richtig ein solches Verhaeltnis Theorie/Praxis aufzuziehen? Wer die Theorie versteht kann sich in der Praxis zurechtfinden. Umgekehrt haben wir doch nur ein Frickler-Chaos, oder? (Ist beim Fuehrerschein doch nicht anders)
Ich habe selbst lange genug Informatik und Mathematikunterricht gehabt. Und ich pflege heute noch den Kontakt zu meinen ehemaligen Lehrern. Es geht auch anders. Im 21.Jhdt sind die Dinge halt manchmal theoretischer als man sie gerne haette. (So ein Computer ist ja richtig schoen spannend :) kann man viel dran rumspielen. Soll man das denn?)
Meine Lehrer waren sehr theoretisch, nicht langweilig. Trotzdem ist die Praxis nie zu kurz gekommen. Ein solches Mittelmass zu finden sollte Ziel eines Lehrers sein, oder? Das oben beschriebene Beispiel ist wohl alles andere als ausgeglichen.
Zu den Schuelern mit Vorwissen: Die kann man mit einbinden! Ich selber habe in meiner Schulzeit wohl er zu den solchen gehoert. Der Lehrer hats in der Hand solche Leute mit einzubinden indem _sie_ anderen helfen. TEAM!!! Es muss sich niemand langweilen.
> Einen Beamer würde ich sicherlich als notwendig erachten. Die > Zusammenhänge auch einfacher Sachverhalte im Bereich der EDV sind mit den > herkömmlichen Mitteln (vorlesen, vorstellen und ausführen) einfach nicht > mehr transparent darzulegen, ohne den Unterichtsfluß negativ zu > beeinträchtigen. Man muß immer von einem differenten Niveau in einer
Aha. Interessant. Also zu meiner "Zeit" (Abitur '02) war zwar ein Beamer verfuegbar, aber den hat irgendwie nie jemand benutzen muessen. Doch :) Ich erinnere mich, damit haben wir schon mal Filme geguckt, aber sonst... hm.
Also, ohne jetzt LehrernInnen zu nahe zu treten, wenn Sie nicht in der Lage sind EDV-Wissen mit herkoemmlichen Werkzeugen zu vermitteln (dabei meine ich jetzt nicht so'n Quatsch wie "...wie drucke ich was in Word?!?") dann liegt das Problem woanders. Vielleicht mangelnde Kompetenz? *huestel*
Die spannenste Schulinformatik hat immernoch im Kopf stattgefunden, wenn ich mich erinnere.
> Klasse ausgehen.Schüler, die sich den Sachverhalt schlechter vorstellen > können, bleiben hinten liegen und verlieren die Lust. > Man sollte die Schule dahingehend befragen, wie sie sich eine erfolgreiche > Unterichtsgestalltung vorstellt bzw. welche Vorstellungen sie zum > Unterrichtsziel hat. Wenn es egal ist, was die Schüler lernen oder ob sie > gelangweilt sind, dann sollte Deine Bekannte erwägen, die Stellung > aufzugeben.
Dazu brauch man wohl nichts sagen.
> > Gruß > Robert > > -------------------------------- > Gegen die Dummheit kämpfen > selbst die Götter vergebens!
PS: Ein vollst. Name im Absender haette schon was. Nur wenn wir schonmal beim Thema Kompetenz sind...
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