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Physiktest

Physiktest  
Wilhelm Meier
 Re: Physiktest  
Gernot Zander
 Re: Physiktest  
Volker Gringmuth
 Re: Physiktest  
Michael Dahms
 Re: Physiktest  
Dirk Barthel
 Re: Physiktest  
Volker Gringmuth
 Re: Physiktest  
Wilhelm Meier
 Re: Physiktest  
Michael Dahms
 Re: Physiktest  
Marc A. Donges
 Re: Physiktest  
Michael Dahms
From:Wilhelm Meier
Subject:Physiktest
Date:Mon, 14 Jun 2004 01:04:59 +0200
Hallo

Mir ist folgender Physiktest (etwa 6. Schulstufe) in die Hände gefallen.
Viele Fragen kommen mir
äußerst unpräzise vor. Andere wiederum belegen das Unwissen der
Lehrperson. Ich bitte darum, die
gestellten (nicht die vermuteten!) Fragen präzise zu beantworten.

Besonders freue ich mich noch über Kommentare zu den einzelnen Fragen.

Da mein naturwissenschaftliches Wissen eher dürftig ist, kann es auch
sein, daß an der einen
oder anderen Frage nichts auszusetzen ist. Die offensichtlich klar
beantwortbaren Fragen habe
ich gestrichen.

1)Wie verhalten sich feste, flüssige und gasförmige Stoffe beim Erwärmen?
Begründe auch warum!

2) Was machen die Stoffe beim Abkühlen (mit Begründung)?

3)Wie wirken sich diese Vorgänge in der Natur aus?

6) Wie verhält sich der Druck in Flüssigkeiten?

7) Wovon hängt der Druck ab?

8) Wie steht die Flüssigkeit in verbundenen Gefäßen? Nenne drei
Anwendungsgebiete!

9) Was geschieht scheinbar mit einem Körper, der in eine Flüssigkeit
eintaucht?

13) Wann schwimmt ein Körper?

14) Wann geht ein Körper unter?

15) Wann schwebt ein Körper in einer Flüssigkeit?

18) Welche Töne erzeugen langsam und schnell schwingende Schallquellen?
langsam: schnell:

21) Wie bezeichnet man die Frequenz über 20kHz?

23) Was ist ein Vakuum?

24) Wie heißt die unterste Schicht der Lufthülle der Erde?

25) Wie hoch reicht die Lufthülle der Erde?

26) Der Luftdruck hängt auch vom W_____________ ab.

27) Nenne zwei Messgeräte für den Luftdruck!

29) Zähle drei Geräte auf, die den Luftdruck
ausnützen!


Danke vielmals für die Beantwortung und Kommentierung der Fragen. Ich
werde die gesammelten
Ergüsse der Lehrperson übermitteln und freue mich schon auf ihre Reaktion.

Wilhelm Meier
From:Gernot Zander
Subject:Re: Physiktest
Date:Mon, 14 Jun 2004 04:56:05 +0000 (UTC)
Hi,

in schule.naturwissenschaften Wilhelm Meier wrote:
> Mir ist folgender Physiktest (etwa 6. Schulstufe) in die Hände gefallen.
> Viele Fragen kommen mir
> äußerst unpräzise vor. Andere wiederum belegen das Unwissen der
> Lehrperson. Ich bitte darum, die
> gestellten (nicht die vermuteten!) Fragen präzise zu beantworten.

....
Also ich finde das für 6. Klasse gut und ziemlich anspruchs-
voll. Du musst dabei bedenken, dass sich Tests grundsätzlich
auf das letzte Stoffgebiet beziehen - das wissen Schüler und
Lehrer, und die wissen auch, was behandelt wurde.
Ein Außenstehender weiß das ggf. nicht, wenn er von den
Lehrplänen keine Ahnung hat.
Alles zusammen kommt mir wie die Abfrage auswendig gelernten Wissens
vor. Das ist zwar nicht unbedingt Stand der heutigen Didaktik,
kann aber für einen einzelnen Test durchaus in Ordnung gehen,
wenn selbständige Anwendung anders gefordert/geprüft wird.
Bedenke ferner, das der Stoff für 11/12jährige stark vereinfacht
sein muss - das gleiche kommt später nochmal z.B. in 10, dann
auf höherem Niveau, das ist Prinzip der Schule.

> Besonders freue ich mich noch über Kommentare zu den einzelnen Fragen.

> Da mein naturwissenschaftliches Wissen eher dürftig ist, kann es auch
> sein, daß an der einen
> oder anderen Frage nichts auszusetzen ist. Die offensichtlich klar
> beantwortbaren Fragen habe
> ich gestrichen.

Mäxchen Schmidt, 12 Jahre:
> 1)Wie verhalten sich feste, flüssige und gasförmige Stoffe beim Erwärmen?
> Begründe auch warum!
Dehnen sich aus, weil sich die Teilchen mehr bewegen.

> 2) Was machen die Stoffe beim Abkühlen (mit Begründung)?
Ziehen sich zusammen.

> 3)Wie wirken sich diese Vorgänge in der Natur aus?
Warme Luft steigt nach oben, warmes Wasser auch, Steine
können zerspringen.

> 6) Wie verhält sich der Druck in Flüssigkeiten?
Überall gleich.

> 7) Wovon hängt der Druck ab?
Von der Tiefe.

> 8) Wie steht die Flüssigkeit in verbundenen Gefäßen? Nenne drei
> Anwendungsgebiete!
Gleich hoch. Kaffeekanne, Schlauchwaage, Brunnen

> 9) Was geschieht scheinbar mit einem Körper, der in eine Flüssigkeit
> eintaucht?
Wird leichter.

> 13) Wann schwimmt ein Körper?
Wenn er mehr Wasser verdrängt, als er wiegt.

> 14) Wann geht ein Körper unter?
Wenn er weniger Wasser verdrängt, als er wiegt.

> 15) Wann schwebt ein Körper in einer Flüssigkeit?
Wenn er genausoviel Wasser verdrängt, als er wiegt.

> 18) Welche Töne erzeugen langsam und schnell schwingende Schallquellen?
> langsam: hoch schnell: tief

> 21) Wie bezeichnet man die Frequenz über 20kHz?
Ultraschall

> 23) Was ist ein Vakuum?
Nichts

> 24) Wie heißt die unterste Schicht der Lufthülle der Erde?
Troposphäre

> 25) Wie hoch reicht die Lufthülle der Erde?
2000 km Exosphäre mitgezählt wurde.>

> 26) Der Luftdruck hängt auch vom Wetter________ ab.

> 27) Nenne zwei Messgeräte für den Luftdruck!
Flüssigkeitsbarometer, Dosenbarometer

> 29) Zähle drei Geräte auf, die den Luftdruck
> ausnützen!
Einkochgläser, Saugheber, Trinkhalm

mfg.
Gernot

--
(Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
"Wer sagt: Schulen ans Netz, der muss auch sagen: Schueler auf den Sportplatz
oder in die Halle oder ins Schwimmbad. Das Klicken mit der Maustaste staerkt
vielleicht die Muskulatur des rechten Zeigefingers, wird aber in absehbarar
Zeit keine olympische Disziplin werden." [Bundespraesident J. Rau im kicker]
From:Volker Gringmuth
Subject:Re: Physiktest
Date:Mon, 14 Jun 2004 21:40:36 +0200
Michael Dahms wrote:

>>> 8) Wie steht die Flüssigkeit in verbundenen Gefäßen? Nenne drei
>>> Anwendungsgebiete!
>>
>> Gleich hoch. Kaffeekanne, Schlauchwaage, Brunnen
>
> Mäxchen, in meinem Trinkhalm steht die Cola aber höher!

Jetzt werd nicht gemein - trink Quecksilber, dann ist es andersrum.


vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Du bist vermutlich Keyboarder! Oder sonst einer dieser Menschen, die noch nicht
begriffen haben, warum der Lautstärkeregler *Lautstärke*regler heißt und nicht
Flüsterpoti." (Christian Hauschke in de.rec.musik.machen)
From:Michael Dahms
Subject:Re: Physiktest
Date:Mon, 14 Jun 2004 07:57:28 +0200
Gernot Zander wrote:
>
> Mäxchen Schmidt, 12 Jahre:
>
> > 6) Wie verhält sich der Druck in Flüssigkeiten?
> Überall gleich.
>
> > 7) Wovon hängt der Druck ab?
> Von der Tiefe.

Mäxchen, da ist ein Widerspruch zwischen der Antwort auf Frage 6) und 7)

> > 8) Wie steht die Flüssigkeit in verbundenen Gefäßen? Nenne drei
> > Anwendungsgebiete!
> Gleich hoch. Kaffeekanne, Schlauchwaage, Brunnen

Mäxchen, in meinem Trinkhalm steht die Cola aber höher!

Michael Dahms
From:Dirk Barthel
Subject:Re: Physiktest
Date:Thu, 17 Jun 2004 16:42:28 +0200

> Mir ist folgender Physiktest (etwa 6. Schulstufe) in die Hände gefallen.
> Viele Fragen kommen mir
> äußerst unpräzise vor. Andere wiederum belegen das Unwissen der
> Lehrperson. Ich bitte darum, die
> gestellten (nicht die vermuteten!) Fragen präzise zu beantworten.
>


Die Fragen sind unsauber gestellt.
Es ist aber als Außenstehender unmöglich, die Fragen eines Tests der 6.
Klasse zu beantworten. Dazu muss man den Unterricht verfolgt haben.
(Anders verhält es sich bei Arbeiten in den höheren Klassen, insbesondere
bei dem Abitur.)

Dirk Barthel
From:Volker Gringmuth
Subject:Re: Physiktest
Date:Mon, 14 Jun 2004 08:22:05 +0200
Wilhelm Meier wrote:

> Mir ist folgender Physiktest (etwa 6. Schulstufe) in die Hände
> gefallen. Viele Fragen kommen mir äußerst unpräzise vor. Andere
> wiederum belegen das Unwissen der Lehrperson.

Oder das Unwissen des unbeteiligten Lesers um die Lehrsituation.

Da man davon ausgehen kann, daß der Stoff unmittelbar zuvor behandelt
wurde, kann man viele Voraussetzungen zum Verständnis als gegeben
annehmen.

Grundsätzlich hielte ich es für verfehlt, wenn die Fragen zwar hieb-
und stichfest formuliert wären, aber für die Zielgruppe (welche
Schule?) dadurch unverständlich würden. Die Fragen müssen schon auf den
Unterricht Bezug nehmen, damit das Thema "wiedererkennbar" wird.

Fragen wie "Was macht ein Stück Stahl, wenn man es erwärmt", die
allgemein mit "Es läuft blau an", "Es glüht rot" oder "Es schmilzt"
gleichermaßen richtig beantwortet wären, können im gegebenen Kontext
durchaus eindeutig sein.

> Ich bitte darum, die gestellten (nicht die vermuteten!) Fragen
> präzise zu beantworten.

Ohne die Kenntnis des Kontextes, siehe oben, kann dabei nur Unsinn
herauskommen.

Soll ich sie einem Zwölfjährigen geben oder sie, dreimal so alt, selbst
beantworten?

> 1)Wie verhalten sich feste, flüssige und gasförmige Stoffe beim
> Erwärmen? Begründe auch warum!

Ein gutes Beispiel für meine oben formulierten Gedanken!

Die akademische Antwort auf eine so allgemeine Formulierung kann nur
lauten: "Ihr Gehalt an thermischer Energie nimmt zu."

Präziser läßt sich die Frage aber sicher aus dem Unterrichtskontext
beantworten: Ist die Dichte gemeint, die Temperatur, die
Aggregatzustände, das Schwebeverhalten? Dem Schüler, der dem Unterricht
gefolgt ist, ist das klar, ohne daß die Frage in letzter Präzision
formuliert werden müßte. Ich finde das unter diesen Voraussetzungen in
Ordnung.

> 3)Wie wirken sich diese Vorgänge in der Natur aus?

Damit werden offensichtlich im Unterricht behandelte Beispiele
abgefragt. Aufmerksamkeitstestfrage.

> 9) Was geschieht scheinbar mit einem Körper, der in eine
> Flüssigkeit eintaucht?

Auch diese Frage läßt sich ohne Wissen des Kontextes optisch oder
dynamisch auffassen: Wird er scheinbar leichter oder scheinbar flacher?

> 13) Wann schwimmt ein Körper?
>
> 14) Wann geht ein Körper unter?
>
> 15) Wann schwebt ein Körper in einer Flüssigkeit?

Was hast Du an den Fragen auszusetzen? Daß hier keine Uhrzeiten gefragt
sind, sondern "wann" im Sinne von "unter welchen Voraussetzungen"
gemeint ist, ist ja wohl klar :)

> 18) Welche Töne erzeugen langsam und schnell schwingende
> Schallquellen? langsam: schnell:

Diese Frage hätte tatsächlich präziser gestellt werden können, etwa
"Wie unterscheiden sich Töne von langsam schwingenden Schallquellen und
Töne von schnell schwingenden?" Oder mit klarerem Satzbau: "Wie ändert
sich der Ton, wenn eine Schallquelle schneller schwingt?"

> 21) Wie bezeichnet man die Frequenz über 20kHz?

Entweder "Frequenzen" oder "Frequenzbereich". Mich in dem Alter hätte
die Frage verwirrt, da mir klar gewesen wäre, daß es nicht nur eine
Frequenz über 20 kHz gibt.

----

Fazit: Einzelne Formulierungen sind ungenau oder sogar irreführend,
aber im Großen und Ganzen finde ich die Fragen in Ordnung, wenn sie auf
den vorausgehenden Unterricht Bezug nehmen.

Ich hatte mal eine Biolehrerin, die in Klassenarbeiten Fragen gestellt
hat wie "Der Mensch hört. Erkläre!" (leicht übertrieben). Solche Fragen
fand ich immer grausam, weil man nicht abschätzen konnte, was sie nun
als Antwort lesen wollte. Aber davon sind die von Dir zitierten Fragen
noch ein gutes Stück entfernt.


vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.
From:Wilhelm Meier
Subject:Re: Physiktest
Date:Mon, 14 Jun 2004 16:00:55 +0200
Also gut - der Kontext spielt eine Rolle. Nur kommen Kinder heute nicht
nur mit dem von Lehrern vermittelten Wissen in die Schule. Im Hort kommen
SchülerInnen unterschiedlicher Schulen zusammen und ich habe dann das
Vergnügen, die unpräzis gestellten Fragen mehrerer LehrerInnen in der Art
zu beantworten, wie die es verlangen. Auf die Frage "Wie hoch reicht die
Lufthülle der Erde?" kann ich entweder die genaue Antwort geben, vor der
sich Lehrer scheuen, oder sage das, was sich die SchülerInnen ohnehin
denken: "Das was der Lehrer dir gesagt hat oder in deinem Schulbuch steht."

Leider wurden die Antworten auf die Fragen 9, 24 und 25 nicht akzeptiert.

> 9) Was geschieht scheinbar mit einem Körper, der in eine Flüssigkeit
> eintaucht?

Der Körper schaut geknickt aus.

> 24) Wie heißt die unterste Schicht der Lufthülle der Erde?

Die unterste Schicht der Lufthülle heißt Homosphäre.

> 25) Wie hoch reicht die Lufthülle der Erde?

Die Lufthülle reicht 40 km hoch.

Kommentar: Die Antwort hat mich auch etwas überrascht - bedenkt man aber
die Masseverteilung in der Atmosphäre, ist diese Antwort durchaus sinnvoll.


> 2) Was machen die Stoffe beim Abkühlen (mit Begründung)?

Wäre die Formulierung "Was geschieht mit Stoffen beim Abkühlen?" nicht
korrekter? Komplizierter als die gestellte Frage kommt sie mir jedenfalls
nicht vor.

> 3)Wie wirken sich diese Vorgänge in der Natur aus?

Gut - ist kontextabhängig und die Kritik von Eurer Seite gerechtfertigt.

>>> 6) Wie verhält sich der Druck in Flüssigkeiten?
>> Überall gleich.

>>> 7) Wovon hängt der Druck ab?
>> Von der Tiefe.

> Mäxchen, da ist ein Widerspruch zwischen der Antwort auf Frage 6) und 7)


>> > 8) Wie steht die Flüssigkeit in verbundenen Gefäßen? Nenne drei
>> > Anwendungsgebiete!
>> Gleich hoch. Kaffeekanne, Schlauchwaage, Brunnen
>
> Mäxchen, in meinem Trinkhalm steht die Cola aber höher!

Ich halte es gefährlich Frage 8 wie Mäxchen beantworten zu müssen. Denn
die Antwort widerspricht einer alltäglichen Erfahrung.

> 13) Wann schwimmt ein Körper?
> 14) Wann geht ein Körper unter?
> 15) Wann schwebt ein Körper in einer Flüssigkeit?

Natürlich ist klar, daß damit keine Uhrzeiten gemeint sind. Die
12-jährigen, mit denen ich zu tun habe, verstehen aber auch die
Formulierung "unter welcher Voraussetzung". Und vielen SchülerInnen fällt
auf, daß sie schlampig gestellte Fragen so beantworten müssen, wie die
Lehrperson es verlangt.

> 18) Welche Töne erzeugen langsam und schnell schwingende Schallquellen?
> langsam: schnell:

Welche Töne werden von langsam schwingenden Schallquellen erzeugt?
Welche Töne werden von schnell schwingenden Schallquellen erzeugt?

Denn die im Text gestellte Frage könnte auch folgendermaßen interpretiert
werden:
Welche Schallquelle wird von welchem Ton erzeugt?

In einer Prüfungssituation können 12jährige einen solchen Satz durchaus in
dieser Weise mißverstehen, obwohl sie den zugrundeliegenden Stoff
verstanden haben.

> 21) Wie bezeichnet man die Frequenz über 20kHz?

>> Entweder "Frequenzen" oder "Frequenzbereich". Mich in dem Alter hätte
>> die Frage verwirrt, da mir klar gewesen wäre, daß es nicht nur eine
>> Frequenz über 20 kHz gibt.

Ich gehe davon aus, daß einige SchülerInnen nichts hinschreiben und keinen
Punkt bekommen, weil ihnen nicht einfällt wie 20001Hz heißt. Denn in Musik
haben sie nur den Kammerton (440Hz) kennengelernt.

> 25) Wie hoch reicht die Lufthülle der Erde?

je nach Lehrer unterschiedlich zwischen 40 und 2000km. Soviel zur exakten
Naturwissenschaft.


> 26) Der Luftdruck hängt auch vom W_____________ ab.

Ein Paradebeispiel für die Abfrage auswendig gelernten Wissens, wie
bereits Gernot Zander erwähnte.

> 27) Nenne zwei Messgeräte für den Luftdruck!

Nenne zwei Messgeräte, mit denen der Luftdruck gemessen werden kann.

Später werden Lehrer sich über solche Formulierungen (meines Erachtens zu
Recht) aufregen.




schönen Tag wünscht

Wilhelm
From:Michael Dahms
Subject:Re: Physiktest
Date:Mon, 14 Jun 2004 18:59:05 +0200
Wilhelm Meier wrote:

>> 9) Was geschieht scheinbar mit einem Körper, der in eine Flüssigkeit
>> eintaucht?
>
> Der Körper schaut geknickt aus.

Das ist kein 'Geschehen'. Außerdem gilt das nur für einen teilweise
eingetauchten Körper.

>> 25) Wie hoch reicht die Lufthülle der Erde?
>
> Die Lufthülle reicht 40 km hoch.
>
> Kommentar: Die Antwort hat mich auch etwas überrascht - bedenkt man aber
> die Masseverteilung in der Atmosphäre, ist diese Antwort durchaus sinnvoll.

Die Angabe der Höhe ist nur bei Vorgabe eines Grenzdruckes sinnvoll.

>> 25) Wie hoch reicht die Lufthülle der Erde?
>
> je nach Lehrer unterschiedlich zwischen 40 und 2000km. Soviel zur exakten
> Naturwissenschaft.

s.o.

Michael Dahms
From:Marc A. Donges
Subject:Re: Physiktest
Date:Fri, 25 Jun 2004 18:40:51 +0200
Michael wrote:
>>> 25) Wie hoch reicht die Lufthülle der Erde?
>>
>> Die Lufthülle reicht 40 km hoch.
>>
>> Kommentar: Die Antwort hat mich auch etwas überrascht - bedenkt man aber
>> die Masseverteilung in der Atmosphäre, ist diese Antwort durchaus sinnvoll.
>
> Die Angabe der Höhe ist nur bei Vorgabe eines Grenzdruckes sinnvoll.

Oder eben auch ohne diese Angabe.

Unter der (anschaulichen) Annahme, daß die Lufthülle dort endet, wo das
Weltall (vereinbarungsgemäß) anfängt, lautet die Antwort "In einer Höhe
von 100km."

Marc

--
_ _ Marc A. Donges +49 721 6904-2130
'v' Klosterweg 28 / E110
/ \ 76131 Karlsruhe PGP-Key(RSA): 1024R/429D9719
W W http://www.hadiko.de/~marc/marc.asc
From:Michael Dahms
Subject:Re: Physiktest
Date:Sun, 27 Jun 2004 16:41:34 +0200
"Marc A. Donges" wrote:
>
> Unter der (anschaulichen) Annahme, daß die Lufthülle dort endet, wo das
> Weltall (vereinbarungsgemäß) anfängt, lautet die Antwort "In einer Höhe
> von 100km."

Das hat aber nichts mehr mit Naturwissenschaft zu tun.

Michael Dahms
   

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