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Viktor Schauberger

Viktor Schauberger  
Ortwin Huisgen
 Re: Viktor Schauberger  
Guido Stepken
 Re: Viktor Schauberger  
Rainer ilgmann
 Re: Viktor Schauberger  
Guido Stepken
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Rainer ilgmann
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Carsten Kreft
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Ortwin Huisgen
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Heinz_Blüml
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Rainer ilgmann
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Carsten Kreft
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Heinz_Blüml
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Peter van Haag
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Gernot Zander
 Re: Viktor Schauberger  
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From:Ortwin Huisgen
Subject:Viktor Schauberger
Date:Tue, 1 Jun 2004 17:35:26 +0200
Viktor Schauberger war ein genialer Naturwissenschaftler
Hier habe ich einen Aufsatz


Die geniale Bewegungskraft
Physikalische Grundlagen der Biotechnik
Die Eingriffe des Menschen in Landschaft und Natur üben auf die
Le­bensbedingungen der Tier- und Pflanzenwelt zumeist keinen günstigen
Ein­fluß aus.
Umwälzende Veränderungen der bisher bestandenen natürlichen
Lebens­gemeinschaften und Rückgang der Lebensmöglichkeiten für Tiere und
Pflanzen sind sichere Anzeichen schwindender Bodenkraft.
Die Auswirkungen dieser qualitätsschädigenden Kultivierungsversuche sind in
der Regel erst nach Jahrzehnten bemerkbar. Deshalb sind auch die Ursachen
des Rückganges der Bodengüte so schwer zu erkennen. Zu den gefährlichsten
Eingriffen zählen die rein mechanistischen Korrekturen der Ufer, die den
inneren Stoffwechsel des Wassers zerstören. Das beweist z.
B. die Regulierung der Donau, des Rheines und sonstiger Flüsse. Trotz der
überall auftretenden Spätschäden dieser naturunrichtigen und daher falschen
Wasserlaufregulierungen scheint es vergebliche Mühe zu sein, die derzeitige
Ansicht, die dem Lebensmittler Wasser das Leben ab­spricht, ändern zu
können, bevor es wirklich zu spät ist. Die Fortsetzung dieser, in das
Lebensfundament eingreifenden Uferkor­rekturen, hat nicht nur ein noch
stärkeres Absinken des Grundwasserspie­gels, ein noch weiteres Versiegen der
Hochquellen und sonstigen Wasser­schwund zur Folge. Der Edelfruchtbau in
Mitteleuropa wird eines Tages mit Bestimmtheit unmöglich sein. In Anbetracht
der unabsehbaren Auswirkungen einer rein mechan­istischen Haltung und
Führung des Lebenspenders Wasser ist es höchste Zeit auf eine geheimnisvolle
Kraft hinzuweisen, die durch eine biodynami­sche Bewegung entsteht. Darunter
ist eine Bewegung in der Bewegung, oder kurz gesagt. die Lebensbewegung als
solche zu verstehen. Durch diese doppelte Bewegungsart, die gleichzeitig in
der Längs- und Querachsenrichtung wirkt, kommt es zum Aufbau einer Kraft,
die wir hier
als die geniale oder die geistige Bewegungskraft nennen wollen. Sie
ent­steht durch eine Umwandlung der Atome in strahlungsartige Gebilde, die
aufströmen und nach der Kreuzung mit den abfallenden kosmischen Strah­len
einen Stoff erzeugen, der als animalischer Anzugspol wirkend, die
ei­gentliche Willens- oder Lebenskraft ist.
Diese, durch ganz bestimmte Stoffwechselvorgänge entstehende und willkürlich
steigerbare Bodenkraft ist schwer zu beschreiben. Sie wirkt in jedem
organischen Körper und auch in der sogenannten anorganischen Welt. Sie ist
unmeßbar und unwiegbar, solange diese Organismen
ent­wicklungsfähige -urbare - Eigenschaften besitzen. Kurz gesagt, wenn sie
gesund sind.
Wo diese geheimnisvolle Körper- oder Willenskraft als Verfall oder Zer­fall,
als Müdigkeit oder als Schmerz in Erscheinung tritt, ist das schon ein
Zeichen schwindender Lebenskraft. Sie hat ihren Ursprung immer in der
Zersetzung des Wassers oder in höheren Organismen in der Zersetzung des
Saftes oder Blutes.
Lebensbejahung und Lebensverneinung, Gesundheit und Krankheit, ja sogar Sein
und Nichtsein sind daher ausschließlich von der naturrichtigen Haltung und
Führung des Wassers abhängig. Es wird deshalb mit vollem Recht das Blut des
Organismus Erde genannt.
Diese stets wechselnde Lebenskraft in den organischen und anor­ganischen
Körpern, die wir so allgemein die Willenskraft nennen, ist die treibende
Bewegungs- und Gestaltungskraft überhaupt. Wir nehmen sie im Wasser als
Trag- und Schleppkraft wahr. Sie ist beliebig steigerbar, wenn das bewegte
oder ruhig stehende Wasser durch ein kaum wahrnehmbares Häutchen isoliert
und geschützt ist.
Ohne diese Häutchen ist ein Spannungsausgleich zwischen der inneren und
äußeren Natur nicht möglich. Im Folgenden wollen wir uns eingehend damit
beschäftigen und auf entwicklungswichtige Zusammenhänge hinwei­sen, die der
heutigen Wissenschaft vollkommen entgangen sind.
Jahrzehntelange Naturbeobachtungen waren nötig, um diese De­markationslinie
zwischen Leben und Tod, Aufbau und Abbau zu finden. Als indifferente
Grenzzone ermöglicht sie die das Leben bedingenden Ge­gensätze oder
Differenzen. Das ist die Voraussetzung des gegenseitigen Verkehrs oder des
lebenaufbauenden Ausgleichs.
Fehlt dieser, das Innen und Außen begrenzende Abschluß zweier
ver­kehrtsinniger Spannungen, so tritt Gleichschaltung, Entspannung und
Schwund der bewegenden und gestaltenden Lebenskraft auf.
In diesem Falle wird das Wasser fiebrig, müde, schal, krank; schließlich
beginnt es zu verschwinden und stirbt genau so, wie ein lebendes Wesen, das
seine innere Spannkraft oder seine Seele verliert.
Um sich über diese Schwingungen, die Seelenkraft des Wassers eine lei­se
Vorstellung machen zu können, sei bemerkt, daß ein Wasserlauf, dessen
Fieberkurve von plus 4 Grad Celsius auf ungefähr 22 Grad Celsius steigt,
rund 50 Millionen Kilowatt oder umgerechnet 60 Millionen PS an innerer
Leistungs- und Bewegungskraft verliert, wenn das Wasserquantum, wie dies
beispielsweise bei der Donau der Fall ist, 500 m³ je Sekunde am lau­fenden
Meter beträgt.
Diese etwas absurd erscheinende Behauptung wird ohne weiteres ver­ständlich,
wenn man bedenkt, daß zur Erwärmung von 1 cbm Wasser um nur 0,1 Grad Celsius
rund 48 000 kgm Energieleistung notwendig ist. In diesem Falle ist es
Sonnenkraft, welche unter normalen Ausgleichsbedin­gungen der Vermehrung des
Wassers dient. Jetzt führt sie aber zum Verlust der Trag- und Schleppkraft
und in weiterer Folge zum Wasserschwund.
Mit diesem Hinweis stehen wir schon ganz nahe vor einem Naturge­heimnis,
nämlich vor den Ursachen der Wasserentstehung und der Wasser­vergehung.
Dieses Naturgeheimnis war unsern Altvordern bekannt. Es ist aber im Laufe
der Jahrtausende so verloren gegangen. daß man das Wesen des Wassers heute
überhaupt nicht mehr kennt und den Akkumulator und den Transformator der
Boden- oder Körperkraft als eine tote Substanz be­trachtet, die man durch
eine sinnlose Formel zu definieren vermag.
Kleinste Ursachen haben in der Natur ungeahnte Folgen. So ist das im­mer
bedrohlicher werdende Absinken des Grundwasserspiegels und die da­durch
bedingte Verschlechterung der Wachstumsprodukte nur eine Folge des Fehlens
einer das Leben vom Tode trennenden Haut, die als eine indif­ferente
Grenzzone den Grenzwertverkehr regelt.
Damit bekommt der Begriff: Assimilation und Diffusion im engeren Sin­ne und
der Um- und Aufbau des Körperhaften, sowie die Gestaltung des Energetischen
oder Geistigen eine wesentlich andere Bedeutung. Damit kommen alle heutigen
Schwerkraftsbegriffe ins Wanken, weil jedem Ab­trieb ein gegengewichtiger
Auftrieb oder jeder Stabilität eine Labilität ge­genübersteht. Ohne sie gibt
es kein Wachstum oder keine Entwicklungs­möglichkeit.
Daß unter dieser Betrachtungsart die sogenannte Anziehungskraft der Erde
ebenfalls eine wesentlich andere Bedeutung als bisher bekommt ist dann
verständlich, weil diese Kraft nur möglich ist, wenn eine noch größere
Abstoßungskraft tätig ist. So wird es auch erklärlich, daß die Grundsätze
oder die sonstigen Dogmen Irrlehren von Menschen sind, die keine Ahnung
hatten, daß die Beständigkeit eine Folge des Wechsels ist.
Die Erhaltung der Bodenkraft, gleichgültig ob wir dies in der Erde, im
Wasser, in der Luft oder in den höheren Körperformen betrachten ist nur dann
möglich, wenn jeder Körper und jedes wie immer erscheinende Gefü­ge so
isoliert ist, daß die zum Aufbau der inneren Lebenskraft notwendige
Gegensätzlichkeit gesichert erscheint. Wo dies nicht der Fall ist, geht oder
sinkt das Absterbende ab. Es geht zu Grunde, um sich dort neue Kräfte für
den abermaligen Aufstieg zu holen.
Diese aufwertende Kraft gestaltet sich in der Natur nur durch bisher
un­bekannte Stoffwechselvorgänge. Aus diesem Grunde ist auch z. B. eine
naturrichtige Wasserlaufregulierung nur durch eine innere
Stoffwechselkor­rektur, niemals aber durch eine mechanistische Uferkorrektur
möglich.
Ein fiebriger und damit kranker Wasserlauf ist wie ein kranker Körper nur
durch medizinische Einwirkung auszuheilen.
Wer also glaubt, einen absterbenden Wasserlauf durch Verkürzung seines Weges
beschleunigen zu können, erreicht das gleiche wie z. B. ein Arzt, der einen
Schwerkranken zwingt, im Dauerlauf über Hürden zu springen.
Das gleiche gilt auch für alle diejenigen, die glauben, die innere
Bewe­gungskraft des Wassers durch einengende Betonmauern oder durch
Rammpfähle zu erzwingen. Die immer kleiner werdende Versorgung der sich
ständig vermehrenden Menschheit ist darum nur Menschen zuzu­schreiben, die
sich Wasserkundige und Sachverständige nennen. Sie haben aber keine Ahnung,
was
Wasser ist, wie es entsteht und warum es unter der Hand dieser natur­fremden
Menschen langsam verkommt und vergeht.
Um eine furchtbare Katastrophe in der Auswirkung der heutigen Forst-, Land-,
Wasser- und Energiewirtschaft noch in letzter Stunde zu verhindern, sind
sofort durchgreifende Maßnahmen des Staates notwendig. Dazu fehlt leider,
wenigstens vorderhand noch, die notwendige Erkenntniskraft und die
entsprechende Gesinnungsänderung.
Diese innere Umstellung ist deshalb so schwer möglich, weil 99% der heutigen
Zeitgenossen Diener des "Toten" oder gefühllose Anorganisten sind.
Aber selbst unter dem letzten Prozent befinden sich nur ganz einzelne
Menschen, die den Mut haben, dieser gefährlichen Unvernunft
entgegen­zutreten.
Die meisten glauben in Ruhe und Frieden arbeiten zu dürfen, um gerüstet zu
sein. wenn die übrige Menschheit vor der Konsequenz ihres wahnsinni­gen Tuns
und Treibens eines Tages kapitulieren muß.
Diese Gattung Menschen. die mit einer mehr oder weniger starken
Na­turbegabung ausgestattet sind und aus purer Bequemlichkeit oder aus
Feig­heit dem Kampf mit den heutigen Autoritäten ausweichen sind schuldiger
als jene, die arm an Geist nicht wissen was sie tun.

Die Selbstbeobachtung als Mittel zum Verständnis der Umwelt
Jeder Mensch ist mit einer für sich abgeschlossenen Weltkugel zu
ver­gleichen.
Sobald diese Kugel in die Nähe einer anderen kommt, treten augenblick­lich
Strahlungsausgleiche auf. Sie sind Reaktionserscheinungen irgendwel­cher
Ein-oder Ausdrücke, wodurch sich dann Lust und Unlust, Zu-oder Abneigung
fühlbar macht.
So ist es z. B. zu erklären, warum wir uns in Gesellschaft mancher Men­schen
wohl fühlen und warum uns andere sogar gegen den vorgefaßten Willen
unsympathisch und zuwider sind. Das Gleiche gilt auch beim Lesen eines
Buches oder beim Anhören eines Vortrages, bei dem uns der Verfas­ser durch
die Art des Ausdrucks oder der Vortragende durch den Stimmfall sympathisch
oder trotz eines fesselnden Themas unerträglich werden kann.
Wenn Menschen mit grundverschiedenen Ansichten einander näher kommen wollen,
so genügt der gute Wille keineswegs allein. Gewiß ist er bis zu einem
bestimmten Grade notwendig.
Das Ausschlaggebende sind nur ganz bestimmte Berührungspunkte, die eine
Gedankenangleichung nur deshalb möglich machen, weil eine innere Änderung
der Stofflichkeit vorwirksam ist. Sie erzeugt das Gedankengut, das mit dem
Einwirkenden eine gewisse Ähnlichkeit hat.
Gelingt es dem Beeinflussenden das Blut des anderen in Wallung zu bringen,
dann ist der Kampf schon im voraus gewonnen. Dieses Aufwallen erzeugt schon
eine Änderung der Gedanken und zwingt den zu Beeinflus­senden sich dies oder
jenes zu überlegen.
Diese Berührungsreflexe und deren Auswirkungen können wir nicht nur bei
Menschen, sondern auch bei Tieren, bei den Pflanzen, ja sogar bei allen
Mineralien und Metallen beobachten. wenn wir die eintretenden Änderun­gen
genügend lange Zeit betrachten.
Die Änderung der Farbe, des Geruchs, des Geschmacks bestimmter Mi­nerale
oder Metalle bei bloßer Berührung gehört z. B. in dieses Kapitel. Daß sich
z. B. die Keimkraft eines Samens in guter oder schlechter Aus­wirkung durch
bloßes Berühren mit der Hand ändern kann, ist jedem natur­nahen Bauern
bekannt. Das ist ein Hinweis auf verschiedene Sämaschinen, die unter
Umständen eines ungeeigneten Materials wegen die Güte einer Ernte gefährden
können.
Es gibt Menschen, die nur ein Wasserglas berühren brauchen, um dem darin
befindlichen Wasser jede Kraft und jede Frische zu nehmen. Diese Beispiele
dienen nur zum besseren Verständnis des Folgenden. Es wird für viele
Menschen schwer und z. T. völlig unverständlich bleiben, weil ihnen jeder
Berührungspunkt mit der inneren Natur der sie umgebenden äußeren
Natürlichkeit fehlt.
Diese Menschen können sich z. B. nicht erklären warum ein künstlich
gekühltes Bachwasser nicht erfrischt. Auch nicht, warum sie der Föhnwind
oder ein bevorstehendes Gewitter aufregt, warum eine Gemse der Lawine
rechtzeitig ausweicht, warum Forellen vor dem Gewitter beißen, warum den
Laichplätzen zueilende Fische jede Nahrung vermeiden, warum der Golfstrom
das kalte Wasser verdrängend nach Norden fließt, warum Zug­vögel sich nur zu
bestimmten Zeiten das Orientierungsvermögen zu neh­men vermögen, warum das
Barometer fällt, wenn die Luft wässerig und damit schwerer wird, warum ein
Wind oder in den Tropen ein Zyklon ent­steht, usw.
Alle diese Menschen haben, wie der Volksmund sagt, eine dicke Haut. In
Wirklichkeit aber haben sie einen äußeren Abschluß ihrer inneren Natur. Der
Aufbau ist so unrichtig, daß sich der innere Kern einfach nicht ausbil­den
kann, obwohl er spiegelglatt ist. In der Regel verbirgt sich jedoch unter
einer rauhen Haut ein Kern, der auf die leisesten Gefühlsregungen reagiert.
Das maßgebende einer naturrichtigen Abschlußhaut ist Farblosigkeit und
Qualität, die durch eine möglichst unebene Beschaffenheit charakterisiert
ist. Dadurch ergeben sich die besten und meisten Berührungspunkte, die zum
Austausch von lebenserweckenden Differenzstoffen notwendig sind.
Diese Grenzhaut hat die Aufgabe, Spannungsdifferenzen zu erhalten und zu
steigern. Aus diesem Grunde ist diese Vorhaut mit einem organischen Filter
oder mit einem Diffusionsgewebe zu vergleichen. Die Ein- und Aus­gänge sind
so eng aneinandergereiht, daß nur die edelsten Ausgleichsstoffe passieren
können und alles Minderwertige abgesiebt wird.
Je näher sich die verkehrtsinnigen Ein- und Ausgänge stehen, um so mehr
Berührungspunkte ergeben sich und um so reger wird der Verkehr zwischen
innen und außen. Dadurch kommt es schließlich zur höchstge­steigerten
Bewegung, die an sich als die Ruhe erscheint. Dieser Verkehr spielt sich in
so kleinen Zeitintervallen ab, daß kein physisches Auge die
Bewegungsunterschiede zu merken vermag.
Aus diesem Grunde fließt z. B. richtig gespanntes Wasser laminar.
Der Akkumulator und Transformator ist das Wasser, der Saft oder das Blut. In
ihnen gehen ständig Analysen und Synthesen vor sich, die sich um so mehr
aufsteigern, je naturrichtiger das Wasser, der Saft oder das Blut bewegt
wird. Dabei spielt die äußere Geschwindigkeitsbewegung keine, aber die
innere Ausgleichsgeschwindigkeit eine große Rolle.
Gut ausgegorenes, reifes und homogenes Wasser hat trotz des langsamen
Fließens eine größere Trag- und Schleppkraft als gasreiches, welches im
steilen Gefälle abfließt. Dieser Fall ist besonders schön in Gerinnen zu
be­obachten, die genau mit oder entgegen dem Sonnengang fließen. Die
An­triebskraft von Wasserrädern nimmt mit steigendem Sonnengang ab und mit
fallendem Sonnenstand zu. Die Kraftunterschiede betragen zwischen Tag und
Nacht über 30 Prozent.
Die Ursache dieser auffallenden Änderung der Trag- und Schleppkraft bei
sonst gleicher Geschwindigkeitsbewegung liegt nur im Stoffwechsel­vorgang.
Er wird immer ungünstiger, je gleichartiger die Wasserlaufrich­tung mit dem
Sonnengang ist.
Es wird vielleicht manchen Landwirt überraschen, daß dieser Fall oder
ungefähr 30% Verschlechterung der Wassergüte eine Parallele im Feld hat.
Deutschland könnte mit einem Schlage seine Nährfreiheit erreichen, wenn die
Landwirte den Sinn des sogenannten Sonnenpflügens, das früher durchweg
gepflegt wurde, verstanden und beachtet hätten. Das Nähere dar­über wird im
Kapitel Feld gesagt.
Die sogenannte Sonnenkraft wurde bisher vollkommen verkannt. Diese Strahlen
können nützen und schaden. Sie können einen Boden austrocknen oder im Boden
Wasser erzeugen.
In der Natur ist eben alles Mittel zum Zweck. Ein Zweckmittel ist nir­gends
zu finden, denn alle Vorgänge spielen sich mittelbar ab. Jede
Un­mittelbarkeit führt zu Entwicklungsrückgängen. Sie führt zu einer
Verar­mung der Wachstumsprodukte.
Deshalb ist auch die heutige Arbeitsart kein Volkserwerb. sondern ein
Volksverderb. Die näheren Zusammenhänge dieser scheinbar merkwürdi­gen
Behauptung werden aus den nachfolgenden Darlegungen klar.
Wo irgendwie oder irgendwo eine Kraft erscheint, ist sie immer ein Pro­dukt
von inneren Stoffwechselvorgängen. Dabei ist grundsätzlich zu
unter­scheiden, wer oder was diese Kraft akkumuliert und transformiert. Die
der­zeitige Pflege eines übermäßigen Sportes muß zuverlässig zu einem
emp­findlich bemerkbaren Schwinden der Geisteskraft Anlaß geben. Körperlich
starke Menschen sind in der Regel gutmütig und dumm. Die körperliche
Überertüchtigung ist auch eine Hauptursache des auffallenden
Geburten­rückganges, weil die, die Körperlichkeit aufbauende Energie ein
Ausfall­produkt geistiger Ausfälle (Gedanken) ist, die zugunsten einer
übermäßigen Körperkraft verbraucht wird.
Diese Abweichung vom eigentlichen Thema soll nur dem Verständnis des
Nachfolgenden dienen.
Jeder Vorgang bedarf einer Kraft, die ihrerseits wieder steigerbar ist, wenn
der Vorgang naturrichtig vor sich geht.
Das Produkt eines normal zueinander gerichteten Stoffwechselverkehrs, der
durch die vorerwähnte Grenzhaut dosiert und so gesiebt wird, daß nur das
Allerwertvollste zum Ausgleich kommt, ist logischerweise ein Aufbau­produkt.
Es ist ein Stoff höherer Potenz. Sie dient einerseits der gesteiger­ten
Bewegung und andererseits der gesteigerten Gestaltung oder dem quantitativen
Zuwachs.
Die Steigerung des räumlichen Wachstums ist die Voraussetzung der
gewissermaßen um eine Oktav höher gesteigerten Geisteskraft, die umge­kehrt
wieder die Voraussetzung für einen gesteigerten räumlichen Zuwachs ist.
Diese Tatsache allein beweist schon, daß von einer konstanten Erhaltung
einer konzentrierten oder dezentrierten Energie keine Rede sein kann.
Da­durch erweisen sich alle Dogmen auf weltanschaulichem Gebiete und auch
alle wie immer heißenden Gesetzmäßigkeiten auf wissenschaftlichem Ge­biete
als Hirngespinste naturfremder Menschen. Gibt es keine konstante Erhaltung
einer Energie und keine gleichmäßige Leistungskraft. dann kann es nur ein
Auf oder Ab, Entwicklungssteigerung oder Entwicklungsstill­stand geben.
Nachdem auch hier der Wechsel die Richtung eines beständigen Auf­oder
Rückbaus bedingt, kommt es abermals nur auf die naturrichtige Ein­leitung
des Vorganges an, der entweder den quantitativen Gestaltungszu­wachs oder
den gesteigerten Bewegungsvorgang zum Ziele hat.
Nachdem unter richtigen Voraussetzungen der vermehrte Raum eine Fol­ge
naturrichtig gesteigerter Qualität und umgekehrt diese wieder eine Folge
vermehrten Raumes ist, muß bei einseitiger Steigerung der Qualität der Raum
schwinden und umgekehrt durch einseitige Raumsteigerung die Qualität sinken.
Diese natürliche Tatsache veranlaßte die chinesischen Weisen der
Bevöl­kerung den Rat zu geben, ihre Böden durch Fäkalien zu düngen, um durch
diese niederwertigen Zusatzstoffe die durch übermäßige Qualitätssteige­rung
zurückgehende Quantität zu erhalten. Dadurch kam es aber durch die
Überschreitung des zuträglichen Ausmaßes dieser vielleicht zu wenig
ver­standenen Vorsorge im Laufe der Zeiten zu einer Verkehrung. Also zu
ei­ner übermäßigen Quantitätssteigerung und zu einem Qualitätsschwund.
Diese Überlegung folgert die Möglichkeit durch Umwandlung hochwer­tiger
Quantitätsstoffe, die im chaotischen Luftraum der nächsthöheren Stei­gerung
warten, über den Umweg von ätherischen Zwischenstoffen reinste Energieformen
und dadurch eine elementare Bewegungssteigerung durch ein organisches Vakuum
zu schaffen. Es tritt dann auf, wenn Quantität in Qualität umgewandelt wird.
Dieses scheinbare Nichts ist in Wirklichkeit aber der höchstpolarisierte
Anzugspol, der die umliegenden Luftmassen mit elementarer Kraft an sich
reißt. Dadurch entsteht dann eine nahezu kostenlose Druck-oder Zugkraft, die
wir am schönsten beim Atmungsvorgang beobachten können.
Um diesen natürlichen Atmungsvorgang zur Erzeugung von maschinel­len
Antriebskräften auszunützen, bedarf es einer entsprechenden Organisa­tion
des Materials sowohl in förmlicher, wie auch qualitativer Beziehung, um die
katalysatorische Wirkung zu steigern. Das in zwei Achsenrichtun­gen bewegte
Material erregt die Luftmassen so hoch, bis der nächsthöhere Ausgleich und
damit die gewünschte Qualitätsverlagerung des Umbau­oder Aufbauproduktes von
selbst erfolgt.
Diese Verbindung der höchstchaotisierten Verbindungen oder die organi­sche
Synthese konnte die heutige Wissenschaft nicht finden. Sie trennte rein
spekulativ Untrennbares und übersah so, daß das Chaos schon die
Voraussetzung der nächsthöheren Ordnung ist. Diese baut sich selbsttätig
auf, wenn das Chaos überchaotisiert wird.
Die heutige Wissenschaft beging den großen Fehler, sich auf rein mosai­sche
Grundsätze zu stützen. Sie verlor damit die Ganzheitsschau und die
Zusammenhänge. Schließlich ging sie soweit, das Diesseits vom Jenseits zu
trennen, um sich dann in einer unwahren Begriffsbildung selbst zu
verlie­ren.
Den einfachsten Beweis für die weittragende Behauptung, daß das Chaos die
natürliche Vorordnung ist, zeigt uns der natürliche Wald.
Es ist bekannt, daß ein natürlicher Wald seine Bodengüte um so mehr
steigert, als Aufbauformen auf der Waldfläche stocken.
Die Forstwissenschaft schreibt diese ebenso merkwürdige wie unlogische
Tatsache dem in Verwesung übergehenden Abfall zu. Der ist aber in einem
geläuterten und durchgeforsteten Wald quantitativ kleiner, als die unter
guten Verhältnissen pro Jahr zuwachsende Holzmasse, wenn es sich z. B. um
reine Fichtenbestände handelt.
Nach den heutigen Ansichten müßten, abgesehen von der üblichen Mei­nung, daß
aus minderwertigem Wenigen nicht mehr qualitativ Höherwerti­ges entstehen
kann auch durch die Bewegung allein schon Verluste entste­hen. Zudem sollen
noch ungeheure Druckkräfte frei werden. Weiter ist auch noch eine Kraft
nötig, die die Lösung der Metalle und Mineralien durchführt. Da unter
normalen Verhältnissen elektrischer Strom, der im Wasser nachweisbar ist,
nicht Salze, sondern Wasser analysiert ist auch in dieser Richtung eine
Lücke. Es liegt schon nach diesen Überlegungen klar auf der Hand, daß es
sich hier um wesentlich andere Vorgänge handeln muß, als bisher angenommen
wurde.
Die gleichen Zweifel ergeben sich auch in der Feldwirtschaft. Seit der
monokultivierenden Ackerwirtschaft geht die Bodengüte trotz der
ver­schiedensten Düngermethoden systematisch zurück. Ein Fall, der zum
all­gemeinen Entwicklungsfortgang als ein Mißerfolg zu betrachten ist.
Wie genaue Berechnungen ergaben, verzehrt die Vegetation mehr Was­ser als
durch Quellen und Niederschläge in den Boden gelangt. Zudem fehlt noch die
Leistungskraft, welche das Wasser viele tausend Meter hoch hebt und
Wolkenbildungen nur zuläßt, wenn in großen Höhen durch Wärmeein­flüsse
Wasserkonzentrationen stattfinden können. Ferner reichen die heuti­gen
physikalischen Erklärungen für Verdunstung und Verdampfung nicht aus. So
ergeben sich nach allen Richtungen hin Zweifel über die Richtig­keit der
heutigen Physik. Sie beachtet den einen primären Vorgang zuwe­nig.
Die gleichen Bedenken werden wach, wenn wir das Kapitel En­ergiewirtschaft
genauer betrachten. Ungeheure Kraftverschwendung und lächerlich kleine
Nutzeffekte sind das Ergebnis großer Mühe und Arbeit.
Nichts könnte die überall feststellbare Kultur des Todes deutlich machen,
wie die sinnlosen Maßnahmen, die Gär- und Klärprodukte, welche zum Aufbau
der Nährmittel dienen, in sogenannten Maschinen zu verbrennen. Rechnet man
die Störungen hinzu, die sich durch die Gewinnung der Roh­produkte im
Erdinneren ergeben, so kommt man automatisch zur Erkennt­nis, daß der
überall auftretende Bodenertragrückgang nur von Menschen verschuldet wird,
die wahre Schädlinge eines ahnungslosen Volkes sind.
Die eigentlichen Ursachen dieser entsetzlichen Verkennung der natürli­chen
Aufbauvorgänge sind nur in einer absolut unrichtigen Weltanschau­ung zu
suchen. Die sie predigenden Propheten mußten geisteskrank gewe­sen sein,
sonst wäre es unmöglich. daß beispielsweise der Sinn und Zweck eines
Körperaufbaues so verkannt wurde. Anders ist es nicht zu erklären, daß der
durch organische Synthesen entstehende Aufbauwille als Stoff, der maschinell
herstellbar ist, übersehen wurde.

Allgemeines über Land-, Forst-, Wasser- und Energie­wirtschaft
Die nachstehenden Aufklärungen sollen nicht als gehässige Kritik, son­dern
als wohlgemeinte Hinweise angesehen werden, daß zur Linderung allerorts
auftretender Not vor allem die klare Erkenntnis gemachter Fehler notwendig
ist. Es ist ein offenes Geheimnis, daß es mit unserer Forstwirt­schaft,
Landwirtschaft, Wasser- und Energiewirtschaft abwärts geht.
Die größten wirtschaftlichen Mißerfolge hat die Forstwirtschaft zu
ver­zeichnen. Der Wald stirbt. Diese Tatsache wollen oder können die meisten
nicht sehen, weil sich nur ganz wenige Menschen an das noch vor wenigen
Jahren übliche Waldbild erinnern können.
Die früher nicht selten gewesenen Resonanzhölzer, die Haselfichten, die
wertvollen Rotlärchen, die Ulmen, die Edeleschen, die Eiben, die Ber­gahorne
und Edeleichen, sowie sonstige Edelsorten sind aus dem heutigen Waldbild
fast gänzlich verschwunden.
Die breite Masse steht diesem langsam vor sich gehenden Qualitätsver­fall
verständnislos gegenüber. Sie sieht noch überall Wald und läßt sich von
Statistiken irreführen, die nachweisen, daß heute am Hektar mehr Festmeter
Gutholz stockt, als früher.
Sehen wir genau hin, so können wir mühelos erkennen, daß die ganze
Kunst der modernen Forstwissenschaft lediglich darin besteht, aus
ir­gendeiner Kahlfläche Jungwuchs nach der Schnur in Reih und Glied zu
stellen und Quantitäten zu mästen. Nach der Meinung der heutigen
Wald­sachverständigen genügt der Lichtschlag, die Säuberungen und
Durchfor­stungen, um einer raumsparenden Forstwirtschaft auf die Beine zu
helfen.
Daß aber durch diese Maßnahmen nach kaum einem Umtrieb die Qualität der so
gezogenen Waldbestände in erschreckender Weise zurückgeht und schwammiges,
mit lockerer Struktur wachsendes Holz, mit schwarzen Ästen und Rotfäule im
Kern, die eine Folge fundamentaler Wachstumsstö­rungen ist, wird zu
verschweigen und zu vertuschen versucht. Auch der Hinweis, daß die Erde
veralte oder vergreise und im Laufe der Jahrtausende so ausgepumpt sei, daß
sie eben keine Edelsorten mehr aufbauen kann, ist so sinnlos. Man kann sich
nur wundern, wenn vernünftige Menschen derar­tige Ausflüchte glauben.
Ähnliche Erscheinungen zeigen sich auch in der Landwirtschaft. Sie ist eine
Erfindung der Menschen und blieb deshalb in den Kinderschuhen stecken, weil
man bis heute nicht weiß, wie und warum überhaupt ein Grashalm wächst.
Jedes Feld ist ein Kraftfeld und muß isoliert werden. wenn es zwecks
Sameneinbau geöffnet wird. Das konnten die heutigen Diplomlandwirte nicht
erkennen, weil sie von den inneren Spannungsvorgängen und dem
wasserbildenden sowie dem wassererhaltenden Umwertungs- und
Um­wandlungsgeschehen in der Erde keine blasse Ahnung haben.
Nichts könnte diese Wahrheit besser beleuchten, als eine an die
Land­wirtschaftliche Versuchsanstalt Hessen-Nassau gerichtete Schrift in der
ein Arzt folgendes schreibt:
"Gerade die Bombenernten dieses Jahres (1935), die auf den Feldern prahlten,
versagen nach dem Schnitt und Ausdrosch vollkommen in bezug auf das
Scheffeln, d. h. auf die volle Ausbildung des Kornes. Ungeheure Mengen
Erntewagen bringen ungeheure Mengen Stroh mit herein, aber die Dreschmühlen
verlassen geradezu verheerend wenig Säcke Korn, welche die aufgewendeten, z.
T. von der Regierung vorgestreckten oder garantier­ten, den Düngefabrikanten
noch lange nicht bezahlten Kosten für die Kunstdüngung mit
'Kalilaugenerzeugungsstoffen' in keiner Weise recht­fertigen. Die Menschheit
ist gezwungen Kartoffeln zu essen, die in ihrer Mitte
Kalilaugenzersetzungsstoffe als Kernfäule erzeugen. Die Gurken, in
Salzwasser eingelegt verfaulen und ergeben in Riesenfässern fast in der
Größe eines Heidelberger Schloßfasses nichts weiter als eine von Kot
stin­kende, von geschwänzten Fliegenmaden auf der Oberfläche wimmelnde
Faulmasse, die noch nicht mal als Dung sofort wieder wegen des zu starken
Kochsalzgehaltes auf die Felder gebracht werden kann, sondern erst ein bis
zwei Jahre lang vorher kompostiert werden muß und dadurch aus dem
Wirtschaftsprozeß auf diese lange Zeit ausschaltet."
Demgegenüber antwortete die Versuchsanstalt ähnlich wie der moderne
Forstwirt, der stolz auf den Durchschnittsertrag hinweist. Er vergißt aber
darauf hinzuweisen. daß diese Scheinerfolge nur ganz wenige Jahre anhal­ten
und schon nach einem Jahrzehnt Rückschläge eintreten, die von Jahr zu Jahr
größer werden, bis ungeheure Flächen einstiger Kulturgebiete zu Wü­sten- und
Ödland werden, auf dem Sand- und Staubstürme wehen. Men­schen und Tiere
werden dann gezwungen, diese Stätten fluchtartig zu ver­lassen, um nicht zu
ersticken.
Dazu kommt die Ausbreitung der Krebsgefahr, die unter solchen
Voraus­setzungen zu einer Seuche des Jahrhunderts geworden ist. Ein
derartiger Rückgang der Qualität ist die Folge, daß z. B. die Zuckerrübe um
ein Drit­tel mehr Gewicht, jedoch über 30% Zuckerverlust aufweist weil durch
die­se sinnlosen Düngemaßnahmen die fundamentalsten Wachstumsvorgänge
gestört worden sind.
Ähnliche Berichte kommen auch aus der Schweiz. Ein erfahrener Land­wirt
schreibt, daß nach dem Kochen der kunstgedüngten Rüben im ganzen Haus und in
dessen Umgebung ein Gestank entstand, als würde der Di­plomlandwirt mit
seinem Jauchefaß fahren.
Diese Faulprozesse finden wir nicht nur im heutigen Wald und Feld al­lein,
sondern auch im Wasser.
Lange Zeit versuchte man über die Überängstlichen zu spotten, die in
Anbetracht der kommenden Wüste und des immer bedrohlicher werdenden
Wasserschwundes einerseits und der Wolkenbrüche andererseits, die Be­duinen
mit ihren Kamelen schon anrücken sahen.
Nun erscheinen amtliche Mitteilungen des Reichsnährstandes, Berlin, daß die
Rückwirkungen des Grundwasserschwundes so beträchtlich wer­den, daß man
tatsächlich die Versteppung großer Landstriche zu befürchten habe. (Bericht
des Reichsnährstandes vom 4. 2. l939)
Die in diesem Bericht in Aussicht genommene Umlegung von Flüssen und deren
Stauungen, um für Berieselungszwecke Wasser zu speichern, wird die
endgültige Verwüstung nur beschleunigen. Stark belüftetes Was­ser fördert
die Bodenverwesungsvorgänge. Siehe Versuche der Engländer am Nil und in
Südafrika und die Ausgrabungshinweise alter Kulturstätten, wo sich überall
kaum benutzte Bewässerungsanlagen vorfinden, die wie ein Wind bei Feuer den
Bodenbrand nur unterstützten.
In der Energiewirtschaft wird auf märchenhafte Erfolge verwiesen. die
deutscher Erfindergeist schuf. Es wird aber die beschämende Tatsache
ver­schwiegen, daß z. B. der Wirkungsgrad der modernsten
Kohleverflüssi­gungsverfahren nur ein Prozent beträgt und ein Großflugzeug
etwa 300-400 Liter Antriebsstoff pro Stunde verbraucht.
Ohne Kohlevorkommen und ohne entsprechenden Abschluß dieser gegen äußere
Einflüsse kann kein Wasser entstehen und wachsen, weil die in der Kohle
enthaltenen ätherischen und alkoholischen Innenbestände zum Auf­bau des
Wassers unbedingt notwendig sind. Wenn man das bedenkt, kann man sich
ungefähr ein Bild machen, wohin wir in Wirklichkeit steuern. Ohne Wasser
gibt es bekanntlich keinen Aufbau der Nahrung.
Der überall fühlbar werdende Wasserschwund und der Rückgang der
ei­gentlichen Bodenkraft ist nur auf schwere Fehler der heutigen
Wissenschaft zurückzuführen. Diese macht alle Versuche, um Kohlenstoff zu
verflüssi­gen und übersieht dabei, daß dieser Stoff der Grundbaustein der
Bodenkraft ist. Sie baut, mit den gravitierenden Abfallstoffen höherer
Vorgänge ge­paart, den Willensstoff auf, dem wir die Nahrung verdanken.
Um das Folgende zu verstehen ist es notwendig eine allgemeine Einlei­tung zu
geben, um wenigstens ganz allgemein klarzustellen, was man unter dem Begriff
"Düngung" zu verstehen hat.
Ein altes Sprichwort sagt: "Nichts kann sich ohne seinen eigenen Abfall
weiterentwickeln." Eine nähere Erklärung dieser Binsenwahrheit ist nir­gends
zu finden, obwohl sie verblüffend einfach und nüchtern ist.
Jeder Körper hat zu seinem Aufbau und zur Durchführung der lebensför­dernden
Vorgänge organische Metalle und wasserunlösliche Minerale nö­tig.
Diese zwar unlöslichen, aber trotzdem in feinster Dosierung enthaltenen
Minerale und Metalle, werden durch biochemische Umwandlungsvorgänge und
mittels biodynamischer Bewegungsmaßnahmen erzeugt.
Dieser künstlich nachahmbare Atomumwandlungsprozeß ist der heutigen
Wissenschaft entgangen. Es hat sich noch niemand gefunden, der diese
Wissenschaft so servierte, daß man sie verstehen konnte. Diese Vorgänge am
grünen Tisch zu entdecken ist deshalb unmöglich, weil es sich um na­türliche
Geschehnisse handelt.
Stirbt ein Körper, so ist es nicht gleichgültig, ob derselbe in der Erde
verwest oder verrottet, weil im ersten Falle bestimmte Gärungs-und
Klä­rungsvorgänge, die zum Aufbau höherer Werte notwendig sind, nicht
statt­finden können.
Die Himmelfahrt des Seelischen spielt sich etwas komplizierter ab, als die
Wissenschaft des Körpers und des Geistes heute annimmt.
Zum Verständnis der nach dem Tode eintretenden Umwandlungsvorgän­ge wollen
wir ein möglichst einfaches Beispiel zu Hilfe nehmen. Die Natur nimmt jeden
Aufwertungsvorgang nach einer Schablone vor. Alles muß nach einer Facon
selig werden.
Jedes grüne Blatt oder jede Nadel ist eine wunderbar eingerichtete
Me­tallfabrik. Diese urzeugt die verschiedensten Metalle edelster Art und
Form. Ähnlich wie das berühmte Kirchendach zu Philadelphia, auf dem man
kürzlich für rund 50 000 Mark Gold gewann, das sich auf dem Zink­dach
niederschlug.
Dieser organische Metallerzeugungsvorgang ist experimentell zu bewei­sen. Es
handelt sich um eine Kristallisation von positiven und negativen
Strahlungsstoffen unter Lichtabschluß.
In den Blättern und Nadeln geht durch Tag- und Nachtrhythmus derselbe
Vorgang vor sich.
Nach dem Blatt- oder Nadelabfall werden diese stillgelegten Metallfabri­ken
durch den Wind verstreut und um so mehr Unterwuchs im Walde ist,
desto vielfältiger wird dieser mit organischen Metallsalzen durchsetzte
Bo­denbelag, der im Winter durch den Schnee festgedrückt wird.
Durch eigenartige Oxydationsvorgänge entsteht ein Bakterienleben. Alle rein
organischen Verwesungsstoffe zu verzehren ist seine Aufgabe, so daß zum
Schluß nur mehr das Gerippe oder die vorerwähnten ungenießbaren Reste im
Boden verbleiben. Er ist dann als gar zu betrachten und jedes Bakterienleben
meidet ihn, weil es durch die oligodynamische Wirkung der stark strah­lenden
Metalle genauso vernichtet wird, wie wenn man bak­terienverseuchtes Wasser
über Silberplatten leitet.
Jedes Metallmolekül hat eine andere Spannung, daher eine andere Tem­peratur
und so ergeben sich um so mehr gegenseitige Berührungspunkte, je
vielfältiger der Oberwuchs war. Diese Vielfältigkeit wird beispielsweise
durch die ordnende Hand des modernen Forstwissenschaftlers vernichtet. Daher
muß ein monokultivierter Wald sterben.
Die gegenseitigen Spannungen sind wie alles in der Natur ein Stoff, der
durch seine Eigenbewegung Verluste erleidet, weil er in ein Kraftfeld
ge­langt, das seinerseits alles Minderwertige erstarrt und kristallisiert.
Was ans Ziel gelangt ist immer nur das relativ Beste. Dort gehen dann die
Hoch­spannungsausgleiche weiter und der Aufbau der nächst höheren Form und
Art entsteht.
Den notwendigen Widerstand bietet das bei diesen Prozessen im Pro­toplasma
oder das in der Urzelle als Abfall von hydrolitischen Zwischen­vorgängen
mitentstehende Wasser (Fruchtwasser).
Dieser indifferente Abfallstoff ist eine Art negativer Magnet. Er wirkt als
Anzugspol auf die umgebenden Strahlungsstoffe, wodurch immer mehr Wasser und
immer stärkere Spannungen entstehen.
Wo Abfälle sind, sind auch Vorstöße vorhanden, die in normaler Rich­tung,
also lotrecht wirken.
Diese Vorstöße oder Aufstöße gleichen sich mit einfallenden kosmischen
Stoffen aus. Es wird wieder das Minderwertigste abgeschieden, um dem
Höherwertigen als Ballast den Aufstieg nicht zu erschweren.
Das Zurückgebliebene ist wiederum ein indifferenter Stoff oder ein ani­maler
Anzugspol für höher und tiefer gelagerte Strahlungsstoffe, die zum Ausgleich
gebracht werden. Durch die vorerwähnte Strahlungsrichtung in waagerechter
und die eben geschilderte Strahlungsrichtung in lotrechter Richtung ergibt
sich ein regelrechtes Gewebe. Es ist spinnehaut dünn und ist der organische
Filter, den man auch in unserm Körper als das Son­nengeflecht ansprechen
könnte.
Dieses knapp unter der Erdoberfläche in feinsten Schichten waagerecht
übereinanderliegende Gitter ist die bisher vollkommen übersehene
Isolier­haut zwischen der negativ geladenen Erde und der positiv geladenen
Atmo­sphäre.
Diese Grenzzone regelt und steigert den Grenzverkehr. Sie läßt nur
höchstwertige Aufstiegstoffe und andererseits nur höchstwertige
Strah­lungsstoffe (Abfallstoffe) passieren. Alles Minderwertige von oben und
unten kommende benützt sie zur Festigung ihrer eigenen Existenz, um auch den
mechanischen Nieder- oder Rückschlägen trotzen zu können. Im Kapi­tel "Wald"
werden wir noch sehen, daß zu diesem Zwecke noch originelle Behelfe
notwendig sind.
Wo dieses Sonnengeflecht fehlt oder nicht mehr aufbauen kann, stellt sich
ein Entwicklungsstillstand und später ein Rückbau oder ein vermin­derter
Aufbau ein. Dieser minderwertige Aufbau ist nichts anderes als der
geheimnisvolle Krebs. Er ist eine neue Lebenserscheinung, die schleunigst
dafür zu sorgen hat, sich die ihr dienliche Umgebung aufzubauen. Durch
diesen Neuaufbau kommt es zu einem Zerfall des früheren organischen
Ge­bäudes.
Nachdem jeder Organismus seinen eigenen Auf- und Abfall aufbaut, ist es
vollkommen zwecklos den Erreger zu suchen. Dieser Erreger ist die
um­gestülpte Form der früheren dominierenden Lebenserscheinung, die dem
Neuleben nach diesem Umwandlungsvorgang als notwendige Nahrung dient.
Die später erwähnte Räudeerscheinung beim Gemswild tritt auf, wenn durch
übergroße Kahlschläge die Bodenspannung verloren geht. Die hoch­wertigen
Metallstrahlungsstoffe können nicht ausströmen und die Heilgrä­ser aufbauen,
die diesem Wild die Metallsalze zuführen, die es in dieser hohen Lage zu
seinem Lebensaufbau und zu seiner Lebenserhaltung not­wendig hat.
Wo diese Grenzhaut oder die Indifferenzzone fehlt, kommt es zu ähnli­chen
Räudeerscheinungen and damit zum Verlust der Schutzhaut über­haupt. Es
zeigen sich dann an der Oberfläche geschwürartige Gebilde, die den Zerfall
von außen oder von innen einleiten und in raschester Weise vollenden.
Diese Zerfallerscheinungen zeigen sich in höheren Organismen in den
hochentwickelten Drüsen zuerst.
Das einzige Hilfsmittel gegen diese fürchterliche Seuche des 20.
Jahr­hunderts ist nur ein Wasser, welches diejenigen Energien enthält, die
nicht die Substanz, sondern die sogenannten Verunreinigungen löst und
erlöst. Dann entstehen Innenkräfte, die in der Lage sind Metalle wieder
aufzubau­en, die wir in jedem Blatt oder in jeder Nadel in höchstwertiger
Auf­bauform vorfinden können.
Diese Metalle bauen die verlorengegangene Indifferenzzone abermals auf. Dann
kann der Grenzverkehr wie früher wieder stattfinden.

Die Standforelle im reißenden Wasser
Eigenartige Beobachtungen sind notwendig, um das Entwicklungsspiel der Natur
zu durchschauen. Eines der interessantesten Probleme ist die im reißenden
Wasser regungslos stehende Standforelle. Sie ist der beste Be­weis für die
Überwindungsmöglichkeit der Schwerkraft. Unsere Altvordern hatten das
Problem gelöst, wie der Transport der über 50 Tonnen schweren Obelisken
beweist. Durch die mosaische Geheimwissenschaft ist dieses Wissen wieder
verschüttet worden.
Eine Wissenschaft, die nur Auserwählte verstehen, ist von vornherein nichts
wert. Die Auswahl der Naturbegabten erfolgt nicht in der Schule, sondern
durch eine gesunde Geistesveranlagung.
Wenn wir also Probleme, z. B. das Geheimnis der im reißenden Wasser
regungslos stehenden Forelle ergründen wollen, dann müssen wir den zu eng
gezogenen Horizont der heutigen Wissenschaft durchbrechen. Wir müssen in
unbekannte Weiten schauen, in der Natur, in das unberechenbare und
unwiegbare Leben. Dessen Träger und Vermittler. das uns von der Wiege bis
zum Grabe treu begleitende Blut der Erde ist das gewöhnliche und gewohnte
Wasser.
Diesem Wasser hat die mosaische Wissenschaft das Leben abgesprochen, obwohl
wir es nur an festen Wandungen reiben oder ihm sonstwie sein schützendes
Sonnengeflecht, die Oberflächenspannung zu nehmen haben, um bei einem
Durchgang über 10 000 Volt höchstgespannte Energie abzap­fen zu können.
Hobeln wir Schicht um Schicht ab, so ergeben sich Millionen und
Aber­millionen Volt animalischer Energie, die in Vakuumröhren blutigrot
auf­leuchtet.
Diesem Hobeln der Grenzhaut verdankt die Forelle ihr Leben und die
Möglichkeit, allen Schwerkraftgesetzen zum Hohn im wildreißenden Was­ser
ruhig zu stehen.
Jahrzehntelange Beobachtungen der Kiemen und deren Funktionen wa­ren
notwendig, um eines der größten Naturgeheimnisse zu entschleiern.
Daß bei diesen Vorgängen auch das Medium und die Wasserart eine gro­ße Rolle
spielen, ist verständlich. Die besten Kiemenwerkzeuge, die nichts anderes
als Katalysatoren sind nützen nichts, wenn das Wasser in sich leer und schal
und daher nichts drin ist, das durch Abhobeln frei werden kann.
Eine verhältnismäßig geringfügige Entspannung eines medialen Wassers durch
Warmwasser genügt, um der Forelle das ruhige Stehen im wildrei­ßenden Wasser
unmöglich zu machen. Das ist ein überzeugender Beweis, daß die Wärme der
größte Feind jeder natürlichen Bewegungskraft ist, die hier in primärer Art
in Frage kommt. Das ruhige Stehen der Forelle ist in Wirklichkeit eine so
hohe Innenbewegung, daß die sekundäre oder die me­chanische
Bewegung überhaupt nicht mehr zur Geltung kommt.
Überlegt man sich dieses merkwürdige Verhalten der Forelle im beweg­ten
Wasser, so kommt man von selbst zur Überzeugung, daß bei jedem Druck ein
bedeutend größerer Unterdruck wirksam sein muß, wenn ersterer in Erscheinung
treten soll und kann.
Aus diesem Grunde ist es vielleicht überhaupt unrichtig von einem Über­druck
dort zu sprechen, wo er als Aufdruck erscheint.
Isaak Newton hat durch seine Mathematische Physik die Menschheit von der
Wahrheit ebenso entfernt wie Archimedes, der die wechselnde Trag­und
Schleppkraft des Wassers vernachlässigte. Derselbe Vorwurf trifft auch für
Pythagoras zu, der die Quadraturen des kreisläufigen Stoffwechselvor­ganges
mit spekulativen Quadraturen von Flächen verwechselte. Er spricht sogar von
rechten Winkeln, Geraden und Oberflächen, die es in der körper­haften und
durch stete Ausgleiche irgendwie abgerundeten Natur nirgends gibt.
Wohin wir auch blicken, finden wir die schweren Auswirkungen von
Vorstellungen und eines Glaubens, der gleichgültig ob er dem Heile der Seele
oder dem Heile des Körpers dient, irgendwie in der jüdischen Thora
verankert ist. Dieser Glaube hat einen Erkenntnisursprung in Menschen, die
vor Jahrtausenden lebten und unter dem Einfluß wesentlich anderer
Umge­bungsverhältnisse
anders dachten als die heutigen Menschen, die wiederum unter ganz an­deren
Nahrungs- und Umgebungseinflüssen leben müssen.
Der Philosoph Kant sagt: Ein Wissen, das sich nicht mathematisch ab­leiten
läßt, ist keine Wissenschaft.
Das mathematische Resultat ist darum ein Dogma. Da aber das Beständi­ge in
der Natur immer nur durch einen steten Wandel bedingt ist, sind
Na­turerkenntnis und wissenschaftlicher Glaube zweierlei.
Verfolgen wir diesen Gedankengang weiter, so mußte ein wissen­schaftlicher
Glaube nach und nach zu einem Turmbau zu Babel werden. Dieser Glaube, arm an
Geist und Wahrheit diente nur zur Beherrschung primitiver Volksmassen und
half eine einseitige Gehirn- und Gedankenar­beit kultivieren, die das Herz
verarmt und jedes Gefühl für naturwahre Ge­schehnisse abtöten muß.
Unsere Vorfahren, die auf wesentlich anderen Glaubensgrundlagen stan­den,
verdankten ihr hohes Wissen und ihre z. T. ganz außergewöhnlich ho­he Kultur
der natürlichen Auffassung, daß es eine Trennung von Körper und Seele auch
nach dem Tode nicht gibt. Vielmehr das eine das andere sich zum Zwecke der
allgemeinen Weiterentwicklung gegenseitig unter­stützt.
Durch diese natürliche Ganzheitsschau war es selbstverständlich, daß un­sere
Vorfahren die Erde, die Luft und das Wasser als verbindende Brücken des
dies- und jenseitigen Geschehens betrachteten. Sie empfanden auch keine
Furcht vor dem Tode, weil sie das Wiederaufleben abgestorbener
Vorlebenserscheinungen als einen natürlichen Entwicklungs-und
Aufwer­tungsvorgang erkannten.
Durch die völlige Verkennung eines natürlichen Entwicklungsganges, dessen
Ende der Anfang einer höheren Kultur ist, mußte es zu einer Tech­nik kommen,
die schon in ihrem Namen den Ausdruck findet. Das aus dem Griechischen
stammende Wort: "Technao" sagt, überlisten, übervorteilen oder begaunern.
Die sich einseitiger Explosionskräfte oder einseitiger Expansionskräfte
bedienende Technik ist naturstörend und naturfeindlich. Sie mußte die
na­türliche Gegenkraft oder die organische Synthese übersehen, die ein
nega­tiver Qualitätsraum - das organische Vakuum - ist, welcher das Polare
und das Höchstgesteigerte wieder zum Zwecke einer Neulebenserscheinung
vereint.
Entwicklungsrückbau und Wiedervertierung der Menschheit war die vollkommen
natürliche Folge einer selbstbetrügenden Arbeit. Sie mußte immer mehr und
immer drückender werden, weil sie eben naturunrichtig ist und schließlich
rein gewohnheitsmäßig zu einem Joch wurde. Dieses Joch wollen sich
schließlich die wie ungebärdige Zugochsen sich beneh­menden Menschen nicht
abnehmen lassen, weil sie sogar nun glauben, daß diese Art Arbeit ein
Vollwert sei.
Es ist vollkommen zwecklos die Menschen, die sich im Schweiße ihres
Angesichtes mühen und den eigenen Lebensast absägen, zu belehren, daß jede
Arbeit nur den Zweck hat, unnütze Plage zu verkleinern. Früher oder später
kommen sie selbst zur Erkenntnis, daß naturrichtige Arbeit nur
Un­terstützung des natürlichen Aufbauwillens sein kann. Der Sinn jeder
natur­richtigen Arbeit liegt darum nur in der Organisation der inneren und
äuße­ren Zusammenhänge.
Die heutige Arbeit liegt bekanntlich im Zerreißen und im Zertrümmern dessen,
das seit Jahrmillionen den Zusammenhang sucht, um sich durch ge­genseitige
Spannungsvergrößerung höher entwickeln zu können.
Damit arbeitet der heutige Mensch dem natürlichen Willen entgegen. Darum muß
diese Art Arbeit zu einer immer größer werdenden Last und auf die Dauer
gesehen zu einem Mißerfolg werden.
Unsere Vorfahren haben, wie verschiedene Ausgrabungen an uralten
Kulturstätten beweisen, anders gearbeitet.
Einem englischen Major ist es mit buddhistischen Priestern gelungen, ur­alte
Schriften so weit zu entziffern, um wenigstens andeutungsweise zu er­fahren,
daß die Atlantier Luftfahrzeuge kannten, die ihnen durch eigenarti­ge
Luftmotore ein laut- und betriebsstoffloses Befahren der Luftmeere
er­möglichten.
Die altägyptischen Hydrauliker konnten Wasser ohne Pumpwerke auf die
höchsten Bergspitzen leiten. Durch die wasserverbessernden Leitungen konnten
die sagenhaften Kulturen entstehen.
Sven Hedin berichtet in seinem Buche: "Die Flucht des großen Pferdes" von
eigenartig angelegten und unterirdisch verlaufenden Kanälen, mit de­nen es
Wüstenvölkern gelang, mitten in der Wüste edelste Getreidesorten zu ziehen.
Die altmaurische Wasserkunst ist ebenso wie die altasiatische Feldbau­kunst
genügend bekannt. Diese Völker faßten den Begriff "Arbeit" wesent­lich
anders auf, als es heute geschieht.
Ein sehr genaues Studium der Geschichte ist notwendig um zu erkennen, daß
zum Zeitpunkt der Glaubensänderung auch eine Änderung von der Auffassung der
Arbeit eingeleitet wurde.
Jahrzehntelange Beobachtungen und eigenartige Versuche waren not­wendig, um
der alten Gestaltungs- und Bewegungskunst wiederum auf die Spur zu kommen.
Hierbei ergab sich abermals der Beweis in jeder Rich­tung, daß lediglich die
Untreue gegenüber dem einstigen Glauben die Ursa­che der Wiedervertierung
einst schon sehr hochstehender Völkerrassen war.
Diese Gedanken sollen hier nicht weiterentwickelt werden. Es soll hier nur
der Zusammenhang aufgezeigt werden, daß die Gedankenform buch­stäblich die
Weltform zu ändern vermag. Jede Handlung ist in einem Ge­danken und dieser
wieder in einem Glauben verwurzelt, der durch äußere Eindrücke vermittelt
wird. Wechselseitig ändert sich auch die Gedanken­form durch eine unrichtige
Arbeits- und Handlungsart und damit auch der bisherige Glaube. Wie später
noch ersichtlich, kommt dann das Unglück in Gestalt einer naturunrichtigen
Arbeitsauswirkung zu Tage.
Das merkwürdige an der Sache ist, daß der ordnende Sinn des Menschen die
Ursache für den heutigen chaotischen Weltzustand ist. Dieser chaoti­sche
Zustand ist genau betrachtet nur wieder ein Übergang zur kommenden
Weltordnung.
So ist die Um-ordnung oder besser gesagt die Un-ordnung im abfließen­den
Wasser die eigentliche Ursache des ruhigen Stehens der Forelle im rei­ßenden
Wasser. Genauso ist auch die scheinbare Unordnung in einem na­türlichen Wald
die Ursache der sonstigen Ordnung. Das scheinbare Chaos ist demnach in einem
gewissen Sinne die eigentliche Ordnung dessen, das zu einem höheren Leben
bestimmt ist.
Diese natürliche Ordnung erscheint nur als eine Unordnung, weil der heutige
Mensch das Wesen des Wachstums vollkommen verkannte. Das veranlaßte den
Forstwissenschaftler im Wald "Ordnung" zu machen. Er sieht das Erscheinende
als Zuwachs, während es in Wahrheit nur ein kon­zentrierter Abfall höherer
Vorgänge ist.
Dasjenige, das in Erscheinung tritt, ist demnach eine ausgesprochene
Mangelerscheinung, die als animaler Magnet gesteigerte Umgebungsstoffe an
sich zieht, um zum Zwecke eines verbesserten Aufbaues vegetieren zu können.
Dieses Vegetieren ist im Grunde genommen eine Unordnung. Durch An­ziehung
höherer Werte erfolgt eine Aufwertung, wenn diese Umgebung so beeinflußt
wird, daß von dieser hohe Aufbauwerte in das Innere der origi­nellen
Entwicklungsform gelangen können. Dazu ist aber eine naturrichtige Arbeit
die Voraussetzung.
Das als Körperform irgendwie in Erscheinung tretende ist daher nur eine
chaotische Übergangsform, die möglichst viele Berührungspunkte haben muß, um
zur Umgebung Anschluß zu finden. Diese Berührungspunkte sind
Überleitungsformen, die wir auch bei der Musik wahrnehmen können.
Un­ausgeprägte Noten gestatten den Übergang von einer Oktav zur anderen
Tonart.
Eine ähnliche Übergangsform finden wir auch beim Wachen und Schla­fen.
Zwischen ihnen steht die Änderung des Atmungsvorganges, der die chaotische
Um-ordnung so ermöglicht, daß nach einem unbewußten Zu­stand das klarere
Bewußtsein folgt.
Eintönige Ordnung wirkt jedenfalls geistig tötend. An einem Beispiel sei
darum gezeigt, wie ein ordnender Unverstand den deutschen Wald ruinier­te.

Warum stirbt der Wald?
Nichts ist für irgendein natürliches Gedeihen gefährlicher, als das
Inter­esse des Menschen. Wenige Jahrzehnte nach einem Wachwerden dieses
Interesses für den Wald genügten, um denselben in seinen fundamentalen
Wachstumsvorgängen von Grund auf zu stören. Er ist rettungslos zum
Ver­schwinden verurteilt, wenn es nicht bald gelingt, die heutige Art der
Forst­wissenschaft zu stürzen.
Jedem Sterben eines Volkes ging bekanntlich das Sterben seines Waldes
voraus. Gelingt es nicht, den deutschen Wald vor der heutigen
Forstwissen­schaft zu schützen, dann wird in wenigen Jahrzehnten das
deutsche Volk aufgehört haben ein Macht- oder Kulturfaktor zu sein.
Diese schwerwiegende Behauptung bedarf eines unwiderlegbaren Be­weises. Den
kann nur ein Mensch bringen. der durch Jahrhunderte hindurch vom Vater auf
den Sohn übergehende Erkenntnis versippt und innerlich mit dem Wald verwandt
ist.
Es wird vielleicht Jahrhunderte dauern, bis sich der Wald wieder so er­holt
hat, wie er noch vor wenigen Jahrzehnten war. Die Ursache des überall schon
sichtbaren Sterben des Waldes ist wieder nur die ordnende Hand des
naturfremden Menschen. Damit aber zerstört er das wertvollste Volksgut und
hängt sich den Mantel einer Wissenschaft um.
Das Beschämende an der Sache ist, daß diese sinnlose Vernichtung einer
wertvollen Entwicklung des Waldes mit tatsächlich bestem Willen, also durch
reinste Dummheit geschah. Sie ist mit der Zeit zu einem autoritären
Machtfaktor geworden. Deshalb hat dieser Waldverderb innerhalb weniger
Jahrzehnte solche Fortschritte gemacht und nichts ist gefährlicher, als
op­positionsloses Handeln und wehe einem Volke, das einem widerstandslosen
Willen folgt.
In einem gesunden und von keiner Forstwissenschaft berührten Wald finden wir
ein eigenartiges Mischungsverhältnis. Neben ausgeprägten Edelholzsorten
finden wir einen merkwürdig scheinenden und ausgespro­chenen chaotischen
Zustand, der in einem regellosen Durcheinander zum Ausdruck kommt. Jeder mit
den eigentlichen Waldverhältnissen unver­traute Mensch kommt daher in
Versuchung, alles das wegzuräumen, was scheinbar dem Guten den Platz an der
Sonne wegnimmt.
Es gehört viel Aufmerksamkeit und eine sehr lange Betrachtungsweise dazu, um
in dieser scheinbar chaotischen Unordnung die weise Hand der allwissenden
Natur zu sehen.
Jede Edelholzgattung ist von einem Kranz minderwertiger Schmarotzer umgeben,
die aber bei näherem Zusehen der dominierenden Holzart nicht schaden.
Vielmehr nutzen sie ihr direkt und indirekt, weshalb sie diese nicht nur
duldet, sondern geradezu verlangt.
Dieser Neben- und Unterwuchs in verschiedenster Art und Gestalt nützt dem
Wertvollen im Tode genauso wie während des Lebens.
Von den Metall-und Mineralwerten, die in den abfallenden Blättern stecken
und die nach ihrer Befreiung durch das Bakterienleben das lebens­notwendige
Sonnengeflecht der Erde aufbauen und die indifferenzierende Grenz- und
Isolierhaut bilden, wurde bereits schon gesprochen.
Im Folgenden wird eine Funktion erwähnt, welche einerseits dieses zwi­schen
Geosphäre und Atmosphäre isolierende Geflecht rechtfertigt und an­dererseits
schützt.
Diese Funktion ist die Abwehr des hart niederfallenden Niederschlages oder
des mit toten Abfallstoffen versehenen Regens. Im warmen Zustande
unterstützen sie in der Erde die Verwesung. Der kunterbunt verteilte
Ne-ben-und Unterwuchs, zu dem auch die verschiedenartigsten Bodengräser
gehören, hat die Aufgabe, den Regen zu zerstreuen und so zu dosieren, daß er
nur im zerstäubten und was das Wichtigste ist, in kühlem Zustande auf die
Erde gelangt.
Dadurch wird die überaus zarte Isolierschicht in erster Linie mechanisch vor
der Zerstörung geschützt. Durch die Zerstäubung wird der im Regen­wasser
befindliche allotrope (ungeordnete) Sauerstoff konzentriert und da­durch bei
gleichzeitiger Dosierung inaktiver. Alles Minderwertige verliert so seine
Durchschlagskraft und nur das Edelste, jedoch zugleich Passivste, die
Isolierhaut zu durchdringen vermag.
Durch diesen kühlen Aufschlag und Durchschlag werden aber die knapp vor
ihrem Aufstieg stehenden und unmittelbar unter der Grenzzone befind­lichen
Kohlenstoffe aggressiviert und aktiviert. Sie sind durch vorherge­hende
Umwandlungsstoffe schon aufgesteigert worden, daß sie schon als
minderwertige Strahlungsstoffe erscheinen. Durch die Streuung und Dosie­rung
sind sie imstande die entgegenkommenden Differenzstoffe zu binden.
Durch die Bindung der höheren, aber durch oben geschilderte
Umwer­tungsvorgänge geschwächten Abfallstoffe kommt es zu einer Labung und
Aufwertung der ursprünglich noch zu irdisch schweren Auffallstoffe, die
durch die Aufnahme der inaktivierten Edelstoffe nun auferstehen und
hoch­strömen können.
Diesen Vorgang könnte man rein mechanisch betrachtet als einen kalten
Oxydationsprozeß bezeichnen. Das ist aber auch nicht ganz richtig, weil es
sich hier um Lebensvorgänge handelt, die nur biologisch zu erklären sind.
Sie haben biochemische oder lebensaufbauende Funktionen.
Das hochstrebende Levitationsgut bindet auf seinem Wege feinst ver­teilte
und in der Luft schwebende Sauerstoffteilchen. Dadurch wird einer­seits der
Auftrieb verstärkt und andererseits alles noch Minderwertige als erstickte
Stoffe zurückfallen müssen. Sie dienen auf der Erdoberfläche als
Anziehungswerte für tieferliegende Bodenstoffe.
Durch die Bindung immer höherwertiger Gegenstoffe entsteht der oft deutlich
wahrnehmbare Aufwind, der dem Niederschlag entgegenwirkt. So kommt es zu
einem Auf- und Abfallen des Regens, der physikalisch so do­siert wird, daß
eine mechanische Gefährdung der Grenzhaut nahezu un­möglich wird.
Das in den Boden teilweise eindringende atmosphärische Wasser wird von dem
durch innere Stoffwechselvorgänge entstandenen Fruchtwasser der Erde gierig
gebunden. Das Fruchtwasser der Erde ist einseitig geladen und es entsteht
dann ein Mittelprodukt geosphärischen und atmosphäri­schen Ursprungs.
Dieses Wasser hat zum Teil minderwertige Auftriebsstoffe und hochwer­tige
Abfallstoffe so vermischt, daß es in einen Zustand gerät, der zwischen
Fallen und Steigen stehend, ein ausgesprochener Schwebezustand ist
(Grundwasserspiegel).
Dieses in einem labilen Gleichgewichtsverhältnis stehende
Grund­wasser ist daher spannungstechnisch betrachtet indifferent. Es wirkt
wie die vorerwähnte indifferente Isolierhaut als Akkumulator der von oben
und unten kommenden Differenzstoffe. Infolge der diffundierenden Eigenschaft
der Isolierhaut entsteht eine Art Atmung und in weiterer Folge eine Auf­und
Abbewegung oder ein Pulsieren.
Dieses Pulsieren hat eine Steigerung des lotrechten Grenzverkehrs zwi­schen
den atmosphärischen und geosphärischen Differenzstoffen oder ei­nen
Daueratmungszustand zur Folge. Durch die Entladung der überschüssi­gen
Aufbaustoffe aus dem Wasser sinkt das Grundwasser ab. Es entsteht in der
Erde eine Art organisches Vakuum, welches die darüberliegenden Ge­genstoffe
einsaugt.
Nachdem diese mechanisch eingesogenen Atmosphärenstoffe aber die ungemein
feine Grenz- oder Filterhaut passieren müssen, werden sie aber­mals
abgekühlt. Sie werden auch inaktiviert und ihrerseits ein Anzugspol und
zwingen das mit Gegenstoffen übersättigte Grundwasser wieder zu steigen. Ist
daher die scheinbar kunterbunt neben- und übereinander wach­sende
Zwischenvegetation eines Waldes so chaotisch geordnet, daß die Niederschläge
in Gestalt von Luft- oder Wassersauerstoffen mechanisch und physikalisch
zerstreut und dosiert werden können, so beginnt der Waldboden tief und
kräftig zu atmen. Die logische Folge ist eine um so hö­her gesteigerte
Bodengüte, je mehr Abwehr- und Schutzkräfte als minder­wertig erscheinender
und wie die heutige Forstwissenschaft glaubt, als zeh­render Neben- und
Unterwuchs im Walde vorhanden ist.
Die Forstwissenschaft nimmt bekannterweise durch frühzeitige Läute­rungs-
und Durchforstungshiebe alles ihr minderwertig und bodenschwä­chend
Erscheinende weg und entfernt mit peinlichem Fleiß jeden Strauch und sogar
die höheren Grasarten. Sie glaubt, daß diese Schmarotzer nur mithelfen, die
Bodenkräfte zu verzehren.
Die logische Folge dieser sinnlosen und naturfremden Handlung ist er­stens
ein ungemein harter Niederschlag des Regens. Zweitens erfolgt eine
mechanische Zertrümmerung der Isolierung zwischen der wechselsinnig
gespannten Geosphäre und Atmosphäre. Drittens ein hemmungsloser Auf­trieb
der durch die warmen Luftsauerstoffe angezogenen Aufbaustoffe, die nun
ihrerseits durch die Wärmeeinflüsse konzentrieren und dadurch so in­aktiv
werden, daß sie statt sich zu laben nunmehr gebunden werden. Es kommt zu
verkehrten Oxydationsvorgängen und in weiterer Folge erhöhte
Verwesungsvorgänge. Es erfolgt die Bildung eines gefährlichen
Bakteri­enlebens.
Daß die Erde in diesem Falle ihre Pulsationskraft und das Grundwasser seine
Auftriebskraft verliert ist selbstverständlich.
Die Erde kann unter diesen Voraussetzungen nicht mehr atmen. Durch das
Eindringen des warmen und allotropen Sauerstoffes wird die Erde weiterhin
ihrer Bodenenergien beraubt.
In diesem Falle erscheinen an den Wurzelspitzen statt eines kristallklaren
Protoplasmas wie an einem faulen Zahn Eitersäcke, die nun halbenergeti­sche
Verwesungsstoffe mit großem Druck in die oberirdischen Blutbahnen drücken,
so daß dann der Erdstamm kernfaul und krebskrank wird. Im an­deren Falle
wirken die kristallklaren Protoplasmen wie eine Leidener Fla­sche, die die
überschüssigen Edelenergien mit ungeheurer Kraft in die Baumkronen schießt.
Bei dieser Gelegenheit wollen wir uns noch kurz mit der sinnlosen
Vor­stellung befassen, daß die Pflanze Wasser und die in demselben gelösten
Schlacken anzieht.
Jede Wurzelspitze ist eine animale Elektrode. Sie zieht feinste
Atmosphä­renstoffe an und schießt sie dann in den verkehrtsinnig geladenen
Mutter­raum. Es kommt dadurch zu einer Reaktionserscheinung, ähnlich wie bei
einer Elektrolyse, zu einem Anziehen verkehrtsinniger Gegenstoffe. Diese
Elektrode tritt als Wurzelsack oder Protoplasma in Erscheinung.
Dieses Protoplasma ist eine Urzelle oder ein Dreikörpersystem. Diese Urzelle
besteht aus einem Fruchtwasser und aus animalischen Energiestof­fen
femininer Art. Durch ein ungemein dünnes, aber druckfestes Häutchen ist sie
nach außen abgeschlossen und isoliert.
Dieses Protoplasma hat die merkwürdige Eigenschaft die Span­nungssteigerung
nur in ein begrenztes Maß zu halten. Ist das Spannungs­maximum überstiegen,
kommt es zu einem Abschuß der im Protoplasma aufgespeicherten Energien in
Richtung nach Aufwärts. Es entstehen unun­terbrochene Wurzelstöße in Gestalt
von unsichtbaren Erdblitzen, die man deutlich wie kleine Schläge oder Stöße
spürt, wenn man diesen Vorgang künstlich einleitet. Diese Stöße können unter
Umständen so stark werden, daß man im ganzen Organismus diese starke
Entladung als nahezu uner­träglichen Schmerz empfindet.
Mit dem Moment des Abschusses kommen diese abgeschossenen Ener­giestoffe in
ein Kraftfeld, in dem alles Minderwertige sofort erstarrt, wo­durch es zum
sogenannten Stärkezuwachs kommt.
Das Höchstwertigste geht höher und tritt je nach Spannungsart entweder an
der Spitze oder radial ausströmend zu Tag. Es kommt sofort wieder zu einer
Abspaltung des Minderwertigsten und zur Erscheinung des Keim­lings, der
wieder nur eine Leitung für später Kommende ist und daher vor­und
anseinandergetrieben wird.
Da es sich hier um eine bipolare Stromart handelt, die teils achsial und
teils radial ausströmt, kommt es zum Aufbau des Triebes (Astes) und zum
Aufbau des Blattes oder der Nadel. Sie sind nichts anderes als erstarrte
Rücklässe der vorerwähnten Energieschüsse aus der an der Wurzelspitze
sitzenden Urzelle.
Mit jedem Abschuß schrumpft das Protoplasma ein und bildet einen
Wurzelansatz, an dem sich aber sofort wieder das neue Protoplasma zeigt. Der
Abfall des geplatzten Protoplasmas ist das geheimnisvolle Fruchtwas­ser, das
sofort atmosphärische Gegenstoffe bindet und so das geosphärische Wasser
aufbaut. Es erfolgt eine Abkühlung und die Bildung eines Vaku­ums. Sie
wirken auf die umliegenden geosphärischen Bodenwerte anfeu­ernd, welche dann
im höchsterregten Zustande vom vorerwähnten Vakuum angerissen und an die
Wurzelspitzen angebaut werden.
Diese wundervollen Aufbauvorgänge unterbleiben oder werden um so mehr
geschwächt, je fleißiger der moderne Forstwirt nach seiner Art den Wald
reinigt und pflegt.
Die Ordnungsliebe und die vermeintliche Sorgfalt des modernen Forst­wirtes
ist daher die erste fundamentale Störung des Waldes. Der Wald ist nicht
Wasserkonsument. sondern Wasserproduzent. Deshalb erscheint im Wald um so
mehr Wasser, je unordentlicher er dem Auge des naturfremden Forstwirtes
erscheint. Wie sich diese Störung in der Umgebung, besonders aber auf dem
Felde auswirkt, wird später erklärt.
Der Wald ist biologisch richtig gesehen die unumgänglich notwendige
Energiezelle oder das unumgängliche Naturelement zum Aufbau der
waa­gerechten Bodenstrahlungen. Sie sind die höchstwertigsten Mutterstoffe
nicht nur für den Aufbauwillen, sondern auch der Akkumulator der
Boden­kräfte, die das Grundwasser erzeugen oder besser gesagt ur-zeugen.
Die durch die moderne Forstwirtschaft entstandenen Schäden sind des­halb so
ungeheuer, weil diese primären Spannkräfte in keiner Vegetations­art so
hochwertig entstehen können wie in einem naturrichtig aufgebauten Wald. Hier
wachsen die unzähligen Sorten und Arten, die als Mischpro­dukte dann die
gesammelten Werte in höchster Dosierungs- und Spannkraft sind, die
quadratkilometerweit rundherum wirken und durch die Vermäh­lung mit
sonstigen Umwandlungswerten erst dann die Vielfältigkeit auf­bauen.
Wer den Wald naturrichtig erkennen will, muß denselben aus einer
Ganzheitsschau sehen. Er muß die Edelholzergebnisse als die natürlichen
Endprodukte unzähliger Zusammenhänge betrachten, die so sinnreich
an­geordnet sind, daß man beim ersten Blick wahrlich verwirrt wird und
tat­sächlich glaubt, in dieser chaotischen Anordnung ein sinnloses
Durchein­ander vor sich zu haben.
Die Allmacht und die Weisheit der Natur kommt an keiner anderen Stelle so
zur Geltung wie im heiligen, von Menschen unberührten Wald. Jeder
ge­fühlvolle Mensch wird so ergriffen, daß er andächtig werden muß, weil man
im Walde erst so recht fühlt, wie klein und unfähig der Mensch mit all
seinem Wissen und Können ist.
Sieht man andererseits aber wie Menschen mit autoritativen Rechten in dieses
wunderbare Gefüge eingreifen, dann kann es vielleicht von einzel­nen
Menschen verstanden werden, welch ein abgrundtiefer Haß in einem Menschen
aufsteigen muß, der fühlt, was der deutsche Hochwald für das deutsche, so
schwer ringende Volksganze bedeutet.
So mancher mag wohl das eigenartige Gefühl verspürt haben, das fast je­den
ergreift, wenn unter den letzten Keilschlägen so ein Baumriese sich langsam
zur Seite neigt, um dann mit einem so unheimlichen Sausen zu fallen, daß man
meint, das eigene Herz setzte aus.
Was wäre über den Wald und sein Leben nicht noch alles zu sagen. Die Aufgabe
hier ist über sein Sterben zu schreiben. Es sollen diejenigen Men­schen auf
die entsetzlichen Fehler aufmerksam gemacht werden, die deutsch fühlen und
die in der Lage sind, dem unter der Hand so naturfrem­der Menschen
sterbenden Wald in vielleicht letzter Stunde zu helfen.
Wenn irgendein Mensch stirbt, läuten die Glocken. Wenn der Wald stirbt und
mit diesem ein ganzes Volk zugrunde geht, rührt kein Mensch einen Finger.
Das schönste Denkmal könnte sich ein Mensch setzen, der die Macht hat und
diesem sinnlosen Morden des Hochwaldes ein Ende setzt. Leider haben diese
Menschen keine Ahnung, was der Wald im Leben eines Volkes be­deutet. Der
Wald ist Wiege und Heimstatt des göttlichen Wassers, das un­stet und zur
größten Gefahr für den Menschen wird, der ihm die Heimat zerstört.
Ohne Wald kein Wasser. - Ohne Wasser kein Brot. - Ohne Brot kein Le­ben. Wie
ist es dann nur möglich, unter den heutigen forstlichen Maßnah­men von einem
tausendjährigen Deutschland zu sprechen!

Warum stirbt das Feld?
Durch die bodenaufreißende Pflugkolonisation und das Eggen mit eiser­nen und
rasch durch die Erde gezogenen Geräten wird dem Boden die
Oberflächenspannung genommen. Ohne diese kann Mutter Erde nicht at­men und
daher auch nicht leben. Was durch die Reibungselektrizität noch nicht
verloren ging, strömt durch die ungeschützte Erdoberfläche hem­mungslos in
die Atmosphäre.
Hier kommt es dann infolge der Mischung minderwertiger Stoffe der Er­de und
mit unsortierten Abfallstoffen des Himmels zu wüsten Erscheinun­gen. Es
kommt zu einer Zusammenballung von Gegensätzen, die sich in Katastrophen,
Unruh, Hader usw. äußern.
Jeder Niederschlag führt neue Retentionsstoffe in das Innere der
unge­schützten und entehrten Erde. Sie unterstützen die Verwesung und die
Ver­säuerung des Bodens. Zunehmende Arbeit der immer ertragloser werden­den
Nährböden ist die Frucht unendlichen Fleißes von Menschen, denen die Scholle
alles bedeutet. Sie sind jedoch irregeleitet und nehmen mit je­dem Handgriff
dem Boden das Beste, - seine die Menschen, Tiere und Pflanzen ernährende
Güte.
Die furchtbarsten Folgen zeitigt die künstliche Düngung mit Schlacken. Der
Schlacke ist im Hochofen auch der letzte Rest an Auftriebsstoffen ge­nommen
worden. Um sich mit diesen wieder aufzuladen, reißen die toten Schlacken
kilometerweit Bodenenergien an sich und bauen für kurze Zeit Scheinfrüchte
auf, die nicht einmal die Kraft haben um überwintern zu können und schon im
Keller oder in den Silos verfaulen.
Wir kennen aus der Erfahrung, daß nach einer kurzen Periode des
Scheinwachstums solche Böden derartig verarmen, daß es sich nicht einmal
lohnt, sie noch zu bearbeiten.
Das Feld ist eine Erfindung des Menschen. Bis zum heutigen Tage hat er die
wirklichen Wachstumsvorgänge verkannt. Stolz nennt er sich Landwirt, ohne
jedoch zu wissen, wieso ein Grashalm wächst, warum sich ein Korn in einen
Fruchtbaum verwandelt und unter naturrichtigen Voraussetzungen Quantität und
Qualität wie ein Perpetuum mobile in vielfacher Art und Form vermehrt.
Jahr für Jahr wächst die Arbeit und seit ungefähr 40 Jahren geht der Er­trag
im Durchschnitt zurück, obwohl sich alle Welt bemüht, den Boden nach
verschiedensten Arten und Methoden zu düngen.
Keinerlei Zweifel besteht, daß es vorübergehend gelungen ist, den Ertrag pro
Hektar zu steigern. Aber schon nach wenigen Jahrzehnten wird es im
Blätterwald still. Da und dort kann man schon die versteckte Sorge lesen,
wie dieser und jener Bauer auf seiner Scholle langsam verzweifelt. Seinen
Vorfahren bot sie Leben und Unterhalt und er muß vermehrte Mühe und Plage
aufwenden.
Niemand vermochte bis heute die eigentlichen Ursachen dieses merk­würdigen
Güteschwundes in der Erde zu erklären. Die wirkliche Ursache ist so
unscheinbar und so unverkennbar, daß es tatsächlich schwer ist, den
wirklichen Grund dieser Verfallserscheinungen zu finden.
Wieder ist es das langsame Fehlen der abgrenzenden Isolierhaut, die Jahr um
Jahr durch den Anbau zerstört wird. Der Erde gibt man nicht durch künstliche
oder natürliche Beigaben die Möglichkeit ihre Bodenehre wieder zu ersetzen.
Abgesehen von diesen Fehlern geschieht auch alles um der enthauteten Erde
die Möglichkeit zu nehmen, ihre innere Spannungskraft gegenüber der
zehrenden Gegenkraft zu erhalten. Jeder Strauch, jeder Baum und jedes
Ge­strüpp, am Rain oder Bachrand wird sinnlos entfernt. Kein Mensch ahnt,
welche Kräfte z. B. in der Hagebutte stecken. Sie besitzt millionenmal mehr
Vitaminstoffe C als das auf scheinbar besten Böden stehende Getreide.
Diese Kräfte sind aber nur ein kleiner Bruchteil der rundum ab­strahlenden
Energiestoffe. Sie kreuzen sich unentwegt im Kraftfeld der Er­de und
vermehren durch Kristallisation dasjenige, was wir als Wachstum­sprodukte
kennen.
Kein Mensch nahm sich bis heute die Mühe und dachte darüber nach, woher denn
diese ungeheuren Leistungskräfte kommen, die Jahr für Jahr das Samenkorn
steigern und um das Vielfache vermehren. Selbst dann nicht, wenn es ab und
zu in den Spitzen der Bäume, der Blätter und Nadeln der verschiedenartigsten
Vegetationssorten zu knistern und zu funken be­ginnt. Wie es in einzelnen
Gegenden Frankreichs der Fall war, gerät alles in Aufruhr und heillosen
Schrecken. Die blind umherlaufenden Menschen se­hen die Umwandlung der Atome
in Strahlungen nicht, die im veränderten Kraftfeld entweder erstarren oder
als Lichtschein zerflattern.
Niemand wußte sich die von verschiedenen Seiten gesehenen Lichter über
Gräbern oder die bei manchen Menschen aus dem Körper aufleuch­tenden
Feuererscheinungen zu erklären. Es sind kalte Kurzschlüsse von normal
unsichtbaren Bodenkräften, die bei starkem Ausstrahlen in die At­mosphäre
eine Vakuumröhre erzeugen. Sie binden mit elementarer Kraft Luftstoffe und
lösen die Vertikalströmungen aus, die wir Zyklone usw. nennen. Ein einfaches
Gerät genügt, um Millionen Volt aus dem Wasser zu ziehen. Das Gerät ist dem
Sinne nach ein regelrechter Wasserhobel, der wie ein über eine Wasserfläche
streichender Wind dem Wasser seine hauch­dünne Abschlußgrenze entzieht. Es
sind freigemachte Bodenkräfte, von de­ren Intensität und Stärke sich unsere
Wissenschaftler keine Vorstellung machen können.
Eine grenzenlose Vergeudung von diesen Bodenenergien erfolgt bei den
wasserspeichernden Stauwerken. Bei jedem Wind, der die Oberfläche kräu­selt
gehen Milliarden Volt geosphärischer Energien nutzlos in den Äther. Durch
diese Entspannung des Wassers sinken dann die schweren Metall­werte ab. Sie
allein sind aber in der Lage, der Mutter Erde die durch Pflug und Egge
genommene Isolierhaut aufzubauen.
Das Wasser wird schal und leer weil es seine isolierende Grenzhaut ver­loren
hat. Dem Boden fehlt dann die Energie aus der sich die Vegetation aufbauen
kann.
Niemand kam auf die Idee, warum auf dem Meere die furchtbaren Stür­me
entstehen. Das Wasser bewegt sich in wilden Kurven, wenn nach einem heißen
Tage die Sonne versinkt. Jeder Mensch windet sich in Schmerzen, wenn er
durch einen Unfall ein Stück seiner Haut verliert.
Ahnungslos zieht der Bauer seinen Maschinenpflug durch die Erde ohne sich im
geringsten zu überlegen, daß er mit dem Aufreißen der Scholle der Erde die
schützende Isolierhaut nimmt. Ohne diese abschirmende Isolier­haut kann die
Erde nicht atmen und daher auch nicht leben.
Im Nachstehenden werden einige uralte Sitten und Gebräuche aufgezählt, die
uns zeigen, wie klüger unsere Vorfahren waren. Sie konnten zwar nicht lesen
und schreiben. Doch waren ihnen die Stoffwechselvorgänge in der Erde nicht
unbekannt. Unsere Vorfahren waren darum viel klüger als unse­re heutigen
Landwirte, die über die ewig schwankenden Börsenwerte ge­nauestens Bescheid
wissen, aber keine Ahnung haben, daß unter ihren Fü­ßen die Fruchtbörse
liegt, die ihre Werte fallen läßt, wenn der heutige Di­plomlandwirt die Erde
ackert, ohne auf den Gang der Sonne zu achten. Die­se geht Tag um Tag über
sein Feld um das zu befruchten, das zur Auferste­hung bestimmt ist. Daß der
winkelrichtige Wurf der Scholle zum Sonnen­gang von entscheidender Bedeutung
ist, ist uns aus dem Wissens-und Er­fahrungsschatz unserer Vorfahren
verlorengegangen.
Einzelne ältere Leute werden sich noch erinnern, welchen Kampf die al­ten
Bauern um die sogenannten Schneitelservitutsrechte geführt haben. Darunter
ist die Gewinnung von Grassert zu verstehen, das von den Nadel­bäumen
gewonnen wurde. Das Schneiteln oder das Abästen der Nadelbäu­me geschah nur
zu ganz bestimmten Zeiten und zwar dann, wenn der Saft im vollen Gang war.
Die grünen Nadeln wurden mit eigenen Messern in kleinste Teile zer­hackt und
ursprünglich im möglichst grünen Zustand auf die Felder ge­streut. Erst
später gewöhnte man sich an, diese Streu vorerst als Lagerstätte des
Stallviehes zu benützen.
So ahmte der kluge Altbauer auf die originellste Art die natürlichen
Vor­gänge im Walde nach. Er gewann dadurch die wertvollen Metallwerte, die
zum Aufbau der verwundeten Bodenhaut unbedingt notwendig sind.
Der alte Bauer erkannte die Bedeutung der psychischen Hautatmung bes­ser als
die heutigen Ärzte und sonstigen Strahlungsgelehrten. Diese können die
merkwürdigen Strahlungen wohl messen, aber nicht wissen, woher sie kommen
und welchem Zwecke sie dienen.
Die vermeintlich saudummen Bauern, zu denen in erster Linie die Wald­bauern
des oberen Mühlviertels (eine Gegend im Bayrischen Wald) zählen, hatten vor
rund 40 Jahren die besten Erdäpfel und den gewichtigsten Hafer. Fragte man
so einen pfiffig lächelnden und mit den natürlichsten Boden­verhältnissen
wohlvertrauten Altbauern, so bekam man prompt die Ant­wort, daß man dem
uralten Glauben treu und der Schule fern bleiben müs­se, um das Glück am
Felde zu bannen.
Ein anderer, aber ebenso sinniger wie nützlicher Befehl um das Glück am
Felde festzuhalten, war das in vielen Gegenden noch vor etwa 30 Jahren
teilweise bekannte Tonsingen. Dieses Tonsingen geschah natürlich auch zu
ganz bestimmten Zeiten. Auf jeden Fall aber knapp nach der Eineggung des
Samens. Also in der Osterzeit um den Palmsonntag herum.
Dieses Tonsingen wurde allgemein verspottet. So übten die Bauern die­sen
Brauch ganz im Geheimen, so daß er nach und nach vollkommen aus dem
Gedächtnis der späteren Generation schwand.
Im wesentlichen bestand dieser alte Brauch darin, daß guter Lehm (Ton) im
abkühlenden Wasser, also gegen Abend, mittels eines großen hölzernen Löffels
innig verrührt wurde. Beim Rechtsrühren wurde die Tonleiter hin­auf und beim
Linksrühren die Tonleiter herunter gesungen. Es wurde also Ton (Lehm) mit
dem wechselnden Ton der Stimme verrührt. Durch Gä­rungsprozesse unter
Lichtabschluß im abkühlenden Wasser wurden die At­mungsstoffe, die durch das
schreiende Singen auf die Wasseroberfläche gedrückt werden, gebunden.
Guter Ton enthält Aluminium, das durch dieses unter Gesang vor sich gehende
Rühren frei und zugleich in feinster Dosierung gebunden wurde. Frühmorgens
führte der Altbauer die Bottiche aufs Feld. Er nahm einen fe­sten Palmbusch
und besprengte das frisch geeggte Feld wie der Pfarrer die Christgläubigen
mit dem Weihwedel besprengt.
Der Bauer erreichte damit die Möglichkeit, daß das Aluminium in fein­ster
Dosierung am Acker zurückblieb und prompt die Schutzhaut aufbaute, die wir
an jedem Aluminiumgeschirr wahrnehmen können. Fällt auf dieses Aluminium
warmer Regen, so bildet sich ähnlich wie wenn man ein Alu­miniumgeschirr mit
Sublimat bestreicht ein schneeweißer grasbüschelarti­ger Zerfall, wodurch
eine noch stärkere Dosierung und dadurch eine noch wirksamere Spannung
entstand.
Allerdings verwendeten einzelne Bauern noch sonstige Geheimmittel die sie im
Wasser vermischten, die sie aber nicht verrieten.
Ein anderes Mittel zur Erhaltung der Bodenspannung ist eine gute
Ver­mischung von feinst zerlegtem Kupfer und Hornspänen. Sie werden mit ei­
nem Kohlensäure bindenden Mittel unter möglichstem Lichtabschluß im
abkühlenden Wasser verrührt.
Diese Vorrichtungen ähneln schon in gewisser Weise den durch Sven Hedin
beschriebenen Kanälen, die im fernen Osten in ganz bestimmten Richtungen
angelegt wurden. Es handelt sich um magnetische und in ganz bestimmter
Richtung abstrahlende Stoffe. Auf große Entfernungen lassen sie noch ein
Exnerisches Elektroskop mit über 300 Volt ausschlagen.
Die altmaurischen Bodenverbesserer legten bestimmt geformte Gruben an, die
z. T. heute noch auf Klostergründen zu finden sind. Mönche, welche aus
Spanien kamen, errichteten sie im Geheimen und hatten besonders auf Wiesen
merkwürdige Erträge. Auf manchen Klostergründen war es auch Sitte, die
Felder mit Kupferpflügen und kupfernen Eggen zu bearbeiten. Auch hier
steigerte sich der Ertrag zusehends. Durch das Reiben des Kup­fers werden
magnetische Kräfte gebunden. Durch Eisen werden diese Kräfte entzogen. Als
man anfänglich mit eisernen Traktoren zu pflügen be­gann, entstanden durch
Kurzschlüsse in den Benzintanks Explosionen.
Versuche ergaben, daß ein aus Wasser gezogener Strom ebenfalls Benzin
entzündet.
Diese Maßnahmen waren aber erst ein Teil der alten Bodenbaukunst. Außer dem
Besprengen der Felder mit Wassermischungen, die dem Aufbau der
verlorengegangenen Isolierschicht dienten, war das Sonnenpflügen üb­lich.
Unter diesem Begriff ist das Ziehen der Krumme oder Furche nach ei­ner
bestimmten Richtung gemeint. Liegt nämlich die Längsachse der Fur­che normal
zum Sonnenstand (gemeint sind hier 90 Grad zum Sonnengang) 10 entstehen in
erster Linie Wechseleinflüsse und dadurch Wasser. In wei­terer Folge finden
viel bessere Befruchtungsvorgänge statt, wenn die Sonne normal über ein
geackertes Feld geht. Es kommt hier in der Hauptsache auf senkrecht
zueinander stehende Berührungspunkte an, die den Aufbau oder den
Hingebungswillen erzeugen.
Den besten Beweis bietet ein richtig gewölbter und normal zum Sonnen­stand
liegender und stark metallhaltiger Kieselstein. Unter ihm entsteht um so
mehr Wasser, je heißer die Sonne darauf brennt. Jeder Fischer weiß und kennt
diese Steine unter denen er seine Regenwürmer als Köder sucht, bzw. die er
an den Fangstellen anbringt, um jederzeit frische Würmer zu haben.
Der moderne Landwirt kümmert sich heute einen blauen Dunst und Teu­fel um
diese Erkenntnis und pflügt so, wie er die größte Fläche in kürzester Zeit
pflügen kann. Für ihn ist nach mosaischen Grundsätzen Zeit Geld.
Für den naturnahen Bauern war einst Zeit und Weg aufbauende Kraft. Der alte
Bauer blieb aber wenigstens im Geheimen seinem alten Glauben treu. Unter dem
Begriff "letzte Ölung" verstand er auch ganz etwas ande­res, als heute die
verbesserte Thoraausgabe predigt. Um den Ursinn der letzten Ölung zu
erkennen muß man das innige Einbalsamieren oder die Bestattung der in fette
Ölhäute eingenähten Leichname naturrichtig verste­hen. Auch die Bestattung
der Leichname unter dem Schutz der Wetter­oder Schirmtanne hatte seine
tiefere Bedeutung.
In der Hauptsache ölte man den Leichnam ein und schützte ihn vor
Re­geneinfall, damit kein Sauerstoff zur Leiche gelangen konnte. Damit
er­reichte man eine naturrichtige Verrottung. Wer durch alte Friedhöfe
auf­merksam geht und die Grabstätten der alten Priester betrachtet wird ohne
weiteres feststellen, daß diese Gräber möglichst regengeschützt und
über­dies sorgfältig abgedeckt sind.
Dieser Bestattungsbrauch hat eine originelle Ursache. Er ist auf den
Sa­menabfall vor dem Blattabfall zurückzuführen. In dieser Zeit zieht
nämlich die linde Herbstsonne alle Sauerstoffe aus dem Korn, wonach dann
ätheri­sche Ausflüsse von hochwertigen Ölen nachfolgen. Sie erstarren sofort
und umgeben das Samenkorn mit einer äußerst feinen und harten Ölschicht.
Diese Ölschicht verhindert das Eindringen des die Verwesung unter­stützenden
Sauerstoffes und schützt das Korn vor Fäulnis.
Die besondere Anlage alter Kornschüttböden und das eigenartige nach ganz
bestimmten Richtungen gepflogene Umschaufeln mit bestimmten Holzschaufeln
hatte wie alles, was die naturnahen Bauern praktizierten, ei­nen tieferen
Sinn und eine Bedeutung.
Der alte Bauer sinnierte und ließ sich bei jeder Bodenarbeit Zeit. Er wußte,
daß es sich hier um bestimmte Gefühlseinflüsse handelt, die kein Hasten und
Jagen ersetzen kann.
Der langsame und äußerst bedächtige russische Bauer ließ bestimmte Samen
tagelang unter seinen Wollsocken dünsten und erzielte ganz außer­gewöhnliche
Ernten. Genauso trug der alte Förster seinen Waldsamen ta­gelang mit Ton
oder Sand aus fremder Erde vermengt in seinem Hosen­sack. Er wußte, daß
dieser Samen in der Nähe seiner Geschlechtswerkzeuge stark erregt und
äußerst keimfähig wurde. Umgekehrt verband er den Ge­genzweck der
gegenteiligen Anfeuerung seiner eigenen Manneskraft, weil er wußte, daß die
Beziehungen immer gegenseitig wirken. Wo es nieman­dem gelang auf alten
Kahlschlägen Jungwuchs zu ziehen, gelang es einem naturnahen Forstmann
spielend innerhalb weniger Jahre bürstendicke und frohwüchsige Kulturen zu
ziehen.
Bei der Betrachtung all dieser Dinge kommt man früher oder später zur
Einsicht, daß die heutigen Mißerfolge durchweg auf Fehler zurückzuführen
sind, die im Boden, im Wasser und in der Luft geschehen. Wir leben in ei­ner
Übergangszeit. Entweder führt die Fortsetzung der gefühllosen Boden­kultur
zur Ödlandbildung oder zur Einsicht, daß die heutigen Weltanschau­ungen
vielfach auf bewußte oder unbewußte Fälschungen fußen. Sie haben
möglicherweise nur den Zweck Not und Elend zu steigern, die die
Vorbe­dingungen zur Beherrschung der Masse durch einzelne sind.
Der alte Bauer war seiner Scholle gegenüber Priester and Arzt. Der mo­derne
Landwirt dagegen ist innerlich und äußerlich politisch zerrissen und
spekuliert auf staatliche Subventionen. Er meint mit Gewaltmaßnahmen der
Natur trotzen zu können.
Der heutige Arzt ist der immer zunehmenden Krebserscheinung voll­kommen
hilflos gegenüber. Er kann die inneren Körperkräfte, die durch kunstgedüngte
Nahrungsmittel erlahmen, nicht anfeuern. In den einzelnen Drüsen entstehen
Gleichrichtungen und in logischer Folge Verwesungser­scheinungen.
Genauso wenig erreicht der moderne, hastende und mit seinen sinnlosen
Maschinen über das Feld jagende Bauer nur ein Wachstum seiner Arbeit bei
gleichzeitiger Minderung der Kraft, die im Innern der Erde wirkt, die auch
in unserm Körper die Beziehungen zur äußeren Natur herstellt, das Blut und
das Gedankengut aufbaut wodurch erst dann überhaupt eine nor­male Gestaltung
und Bewegung möglich ist.
Der heutige Landwirt behandelt Mutter Erde schlimmer als eine Hure. Er betet
dazu zu einem Gott, den er über seinem Haupte wähnt, der aber in
Wirklichkeit unter seinen Füßen wirkt. Der heutige Landwirt vergewaltigt die
Erde, die nur durch ein entsprechendes Gefühl zu bewegen ist, sich ih­rem
Sonnengott entgegenzuwölben. Er zieht ihr alljährlich die Haut ab und
vergiftet sie mit Kunstdüngerschlacken und wundert sich noch obendrein, daß
dieses Luder dann alljährlich mehr Arbeit verlangt und dafür Jahr für Jahr
weniger gibt.
Dieses alles hat er einer Wissenschaft zu verdanken, die unter einer Dek­ke
mit der des sogenannten Heiles der Seele steckt. Selbst wenn sie heute den
ehrlichen Willen hätte, vermag sie nicht mehr zu helfen, weil sie eben jeden
Berührungspunkt mit der Natürlichkeit verloren hat.
Die vorerwähnten Mitteilungen über alte Sitten und Gebräuche mögen wohl
einzelne Menschen mehr oder weniger skeptisch machen. Aus diesem Grunde ist
es notwendig noch einige kurze Beispiele zu bringen, die von aller Welt
anerkannt; aber bisher in ihren Ursachenwirkungen unerkannt sind.
Die Inder benützen bei der Vorführung des sogenannten Mango­baumwunders ein
mit metallischen Stoffen getränktes Seidentuch, das um den Baum oder Strauch
gelegt wird. Wir finden hier wieder den Lichtab­schluß und die Diffusion der
Abschlußhaut. Dazu die Berührung der Pflan­ze oder des Gefäßes von Menschen,
die über so starke magnetische Kräfte verfügen, daß man bei bloßer
Berührung seitens dieser Menschen glaubt, das Hinterhaupt bekäme ei­nen
Hocker.
Führt man aus Wasser abgespaltenen Strom in den Kambiumring einer Pflanze,
so kann man das sogenannte Mangobaumwunder nachahmen, ohne persönlich über
bestimmte magnetische Kräfte zu verfügen.
Das Aufpeitschen müder Pflanzen durch Aspirin oder durch hochwertige
Ätherstoffe geht auf die gleichen oder mindestens auf ähnliche
Erscheinun­gen zurück. In dieses Gebiet gehören auch die überall üblichen
Injektionen, die sehr bald verschwinden werden, wenn man statt dieser
stofflichen Reizmittel Verwendung edelster Strahlungsstoffe, die man aus
jedem Was­ser abzapfen kann, erlernt.
Aber alle diese Dinge werden kaum geglaubt. Wir müssen daher ein von aller
Welt erkanntes Beispiel zu Hilfe nehmen.
Es ist bekannt, daß der Nil periodenhaft aus seinen Ufern tritt, den
um­liegenden Boden überschwemmt und eine Schlammschicht zurückläßt, die dann
zu einer reichen Ernte führt. Die Engländer glaubten dieses Nilwunder
mühelos nachahmen zu können. Sie bauten riesige Stauwerke und führten das
Nilwasser auf die Felder. Der gewünschte Erfolg blieb aber aus, ob­wohl
ebenfalls Schlammniederschlag eintrat.
Die Gründe dieses bekannten Mißerfolges sind in folgenden Irrtümern oder
Fehlern zu suchen:
1.
Der Nil tritt nicht durch stärkere Quellergebnisse, sondern durch ein am
Wege auftretendes und durch ganz bestimmte Stoffwechselvor­gänge
verursachtes Wasserwachstum aus seinen Ufern.

2.
Es finden diese Überschwemmungen zu ganz bestimmter Zeit statt.

3.
Das Wasser wird zu dieser Zeit nicht gehemmt, sondern natürlichen Einflüssen
gehorchend, durch eine Innenbewegung beschleunigt. Das Wasser wird durch
eine Drehung um die eigene Achse gewölbt, so daß rechts und links des
Stromstriches wellenförmige und normal zur Längsachse liegende Ablagerungen
von ganz bestimmten Sinkstoffen erfolgen. Diese sind wiederum nur zu ganz
bestimmten Zeiten im Was­ser vorhanden und können vom Wasser nur unter
bestimmten Voraus­setzungen gelöst werden.


Im wesentlichen handelt es sich um ein natürliches Geschehen. Es hat ei­ne
Ähnlichkeit mit dem vorerwähnten Tonsingen, weil das Frühjahrswas­ser, von
dem der Volksmund sagt, daß davon die Haare besser wachsen, sehr starke
Metallbestände führt. Sie fließen zu dieser Zeit an der Oberflä­che. Das
Wasser hat so starke Innenspannungen, daß sich das Wasser sogar rechts und
links des Stromstriches wölbt.
Wird dieses Wasser in Stauseen gespannt, so treten an der Oberfläche starke
Entladungen auf, die zu einem Absinken der Metallwerte führen. Der durch
Kanäle mit dem leeren Wasser auf die Felder gelangende Schlamm ist ohne
Metallwerte. Dadurch kann sich die in dieser Zone besonders wichtige
Indifferenzschicht nicht bilden. Die mit großen Kosten angelegten
Bewässerungsanlagen konnten ihren Zweck nicht erfüllen.
Derartige Anlagen können unter Umständen sogar erheblichen Schaden
anrichten. Eine Zufuhr von allotropen Sauerstoffen fordert
Verwesungs­vorgänge und Gasbildungen. Der Grundwasserspiegel sinkt ab und
ein all­gemeiner Qualitätsrückgang tritt ein.
Die sogenannte Gesteinsmehldüngung konnte unter den heutigen
Aufbe­reitungsmethoden aus dem Grunde zu keinen besonderen Vorteilen führen,
weil die Zerkleinerung mechanisch erfolgt. Es kann der notwendige
Dosie­rungsgrad nicht erreicht werden. Außerdem gehen die wertvollen
Energien durch die Reibung der Steine in den Steinmühlen verloren. Die Natur
zer­kleinert das Geschiebe nur zum geringsten Teil mechanisch. In der
Haupt­sache geschieht das durch biochemische Lösungsvorgänge mit Hilfe einer
animalen Energie, die nicht wie bei der Elektrolyse die Wassersubstanz,
sondern die in der Flüssigkeit enthaltenen Schwebestoffe löst. Es entsteht
eine organische Abkühlungserscheinung durch die Umwandlung von Ga­sen in
Energie und dadurch eine Bindung und Homogenisierung.
Dieser Vorgang wird später einmal zur Erzeugung von Betriebsstoffen
(Kohlenwasserstoffen) hohe Bedeutung bekommen. Es besteht die Mög­lichkeit
mit Hilfe bestimmter Katalysatoren Kohle zu lösen und die frei­werdende
Energie im Wasser zu binden. Es entsteht ein bisher unbekannter Stoff der
nicht brennt, aber im zerstäubten Zustand bei geringstem Druck mit großer
Kraftleistung explodiert, wenn diesem Gemisch etwas Luftsau­erstoff
zugeführt wird.
Dieser Stoff ähnelt in gewisser Beziehung dem heiligen oder dem
grie­chischen Feuer, mit dem man die Opfertiere überschüttete und der sich
ent­zündete, wenn bloß die Sonne darauf schien.
Bei diesen vorbeschriebenen Vorgängen handelt es sich um eine bisher
vollkommen unbekannte Kraft, die entweder zur Gestaltung der
Wachstum­serscheinung oder zu der natürlichen Bewegungskraft führt.
Ein sehr anschauliches Beispiel bietet der in den Tropen bekannte Zy­klon.
Er entsteht, wenn animale Energiestöße aus der Erde in die Atmo­sphäre
erfolgen. Es kommt zu einer Bindung von Luftsauerstoff und in se­kundärer
Folge zu einem vertikal gerichteten Vakuumschlauch, der mit elementarer
Kraft aufsaugend wirkt.
Die Entstehung der Horizontalwinde ist ebenfalls auf derartige
Binde­prozesse zurückzuführen, die man heute nicht erklären kann, weil man
die­se Art Oxydationsprozesse nicht kennt.
Da bei diesen Stoffwechselprozessen auch Wasser entsteht, kann man diese
hydrolytischen Hochspannungsprozesse zur Wasserbildung und zu­gleich für
eine elementare Krafterzeugung künstlich anwenden. Nicht nur unsere
Landwirtschaft, sondern auch das gesamte Kraftwesen wird eine grundsätzliche
Veränderung erfahren.
Die Natur kennt eine Auf- und Rückwärtsbewegung. Der erste Fall tritt ein,
wenn die Umwandlung der kleinsten physischen Grundbaustoffe (Atome) mit
Hilfe kalter Oxydationsprozesse erfolgt.
Der zweite Fall tritt ein, wenn durch warme, also verkehrte
St­offwechselvorgänge der abfallende Totenstoff (Sauerstoff) durch Wärme
aggressiv wird. Der Sauerstoff bindet dann den aus verrottenden
Vorle­benserscheinungen sich konzentrierenden und in Gase umgewandelten
Wiederauflebungsstoff. Wir sehen das in einem warmwerdenden Quellwas­ser, in
dem die animalen Energien als Kohlensäurebläschen erscheinen. Nach ihrem
Entweichen wird das Wasser schal und verfault schließlich.
Dieser, auch in der Erde vor sich gehende Verwesungsvorgang ist die Ursache
des heutigen Bodengüteschwundes, weil sich mangels eines ent­sprechenden
Oberflächenabschlusses keine Eigenspannung bilden und er­halten kann.
Außerdem müssen sich die Rohstoffe zum Aufbau der Auf­wertungsenergien
veredeln, anstatt durch verkehrte Vorgänge zu verfaulen.
Der durch eine mosaische Wissenschaft der Natur entfremdete Mensch hat die
natürliche Ordnung oder den Rhythmus auf den Kopf gestellt. Aus diesem
Grunde sind alle Versuche zwecklos, solange die natürliche Ord­nung nicht
wieder hergestellt ist. Das Geheimnis liegt in der Bindung des natürlichen
Widerstandes, wodurch dann die uferlose Gestaltung und wi­derstandslose
Bewegungskraft ausgelöst wird. Wer sich bekehren will, muß sich verkehren.
Statt ein Gläubiger ein Wissender werden - oder verderben.

Warum schwindet das Wasser?
Soweit die Geschichte zurückreicht, läßt sich feststellen, daß alle
Men­schen, die sich mit der Klärung de Rätsels Wasser befaßten, auf das
Erbit­tertste bekämpft wurden. Alle Andeutungen, die wir in uralten Büchern
finden und die uns das Wesen des Wassers erklären, sind schon in den
nächsten Auflagen ausgemerzt worden.
Die Wahrung des Wassergeheimnisses ist auch ein Mittel, um dem Gelde die
Zinskraft zu sichern. Der Zins gedeiht nur in der Mangelwirtschaft.
Ist das Problem der Wasserentstehung gelöst und wird es dann möglich, jedes
Wasserquantum und jede Wasserqualität an beliebigen Orten herzu­stellen, ist
man in der Lage, ungeheure Wüstenflächen wieder urbar zu ma­chen, wird der
Kaufwert der Nahrung und zugleich der Kaufwert der Ma­schinenkraft auf ein
solches Minimum gesenkt, daß es sich nicht mehr lohnt, damit zu spekulieren.
Nahrungsfreiheit und kostenlose Maschinenkraft sind so umstürzende Begriffe,
daß das gesamte Weltbild und auch alle Weltanschauungen eine Veränderung
erfahren werden.
Die Wahrung des Geheimnisses Wasser ist daher das größte Kapital des
Kapitals und aus diesem Grunde wird jeder Versuch der dieser Klärung dient,
rücksichtslos schon im Keime erstickt.
Aus dem Wasser ist alles entstanden. Das Wasser ist daher der univer­selle
Rohstoff jeder Kultur oder das Fundament jeder körperlichen und gei­stigen
Entwicklung. Die Entschleierung des Wassergeheimnisses ist das Ende jeder
Art Spekulation oder Berechnung mit ihren Auswüchsen zu de­nen Krieg, Haß,
Neid, Unduldsamkeit und Zwieträchtigkeit in jeder Form und Art zählen. Die
restlose Erforschung des Wassers bedeutet daher im wahrsten Sinne des Wortes
das Ende der Monopole, das Ende jeder Beherr­schung und den Anbeginn eines
Sozialismus durch die Ausgestaltung des Individualismus in vollendetster
Form.
Verschiedene Anzeichen beweisen uns, daß es schon einmal Menschen gab, die
der Wasserwerdung auf der Spur waren. Die alten Römer benutz­ten bekanntlich
zur künstlichen Wassererzeugung Stroh oder aus ähnlichem Material bestehende
Matten. Sie erinnern uns wieder an das Sonnengeflecht von dem im
Vorhergehenden gesprochen wurde. In dieser Zeit stand die altrömische Kultur
am höchsten. Sie begann mit dem Moment zu sinken, als man
Warmwasserspeicher, Bäder und künstliche Zuleitungen des Was­sers in die
Städte baute. Als man die natürlichen Quellgebiete änderte und der Substanz
selbst durch eine naturunrichtige Führung die innere Lebens­kraft nahm.
Und so stehen wir schon wieder vor der geheimnisvollen Urkraft jeder
Bewegungsgestaltung und jeder Gestaltungsbewegung, die im Wasser ihren
Ursprung hat. Seit uralten Zeiten wurde das "Blut der Erde" oder das so
gewöhnliche Wasser als der Lebensvermittler erkannt.
Ebenso wurden auch gewisse Zusammenhänge zwischen Wald und Was­ser erkannt.
Unbekannt blieb aber bis heute die Art dieses Zusammenhan­ges. Eigenartige
Beobachtungen waren nötig, um endlich einmal zu erken­nen, daß der Wald
weder Wasser an sich zieht und hochpumpt, sondern Wasser von sich stößt,
also aufbaut. Denn wäre es anders, so müßte um so weniger Wasser sein, als
Wälder entstehen. Jedes Kind aber weiß, daß ge­rade das Gegenteilige der
Fall ist.
Das eigentliche Geheimnis, das den Lebensspender umgibt, liegt in der
Möglichkeit desselben, eine bisher unbekannte Energie aufzubauen, zu
ak­kumulieren und zu transformieren. Es wird aber nicht wie bei der
Elektro­lyse die Substanz analysiert, sondern die in dieser enthaltenen
Stoffe. Je hochwertiger wir diesen geruch-, geschmack-, gestalt- und
farblosen Zu­stand aufzubauen, aufzusteigern und zu erhalten vermögen, um so
farben­schöner und mannigfaltiger werden die Formen der Lebensgestaltung
sein.
Wenn wir einen harten und festgefügten Kieselstein in die pralle Sonne
legen, so entsteht um so mehr Feuchtigkeit unter diesem Widerstand, je
härter der Stein und je edlere Metalle in diesem Stein in feinster Dosierung
enthalten sind.
Diese Spurenelemente sind das Fundament für den Aufbau des Wassers und im
weiteren Sinne das Fundament für den Aufbau des Blutes und der Säfte in den
verschiedenartigsten Organismen. Zu ihnen zählen auch die Mineralien und
Metalle.
Von diesen, durch jahrzehntelange Naturbeobachtungen und durch
aus­gesprochene Fehlversuche gefundenen Erkenntnissen bis zur künstlichen
Maschinenquelle war ein weiter und dornenvoller Weg. Er mußte gegangen
werden, um das Wasser künstlich aus dem Reich der Lüfte in jeder Quanti­tät
und Qualität urzeugen zu können.
Ein kleines und scheinbar unbedeutendes Jagderlebnis führte zur Auffin­dung
dieser Spurenelemente. Im Salzkammergut befand sich hoch in den Bergen und
mitten im Geschröff eine Quelle. Nach Ansicht der Hirten und Jäger war sie
giftig. Als Totenwasser war sie durch eine starke Umfriedung gekennzeichnet
und dem Weidevieh unzugänglich gemacht worden. "Das ist der wahrhaftige Tod"
sprach der alte Oberförster, der den Verfasser zu dieser geheimnisvollen
Quelle führte. Sie war der Schrecken für diese pri­mitiven Naturmenschen.
"Wenn Sie von dieser Quelle trinken, gibt's Ihnen in der Lunge einen Stich
und nach drei Tagen werden Sie von sechs Jägern oder Förstern zu Grabe
getragen. Gehen Sie nicht zu nahe heran, denn schon der Atem die­ser Quelle
tötet Mensch und Vieh." So sprach der alte Oberjäger und ver­suchte mich von
der Quelle wegzuziehen. Er erreichte aber nur das Gegen­teil, indem er mein
Interesse erweckte.
Ich stellte den Stutzen zur Seite, nahm den Waidsack ab an dem der wertvolle
Schweißhund gebunden war, der in einem unbewachten Moment plötzlich an der
Quelle stand und gierig das Wasser des Todes trank.
"Kreuzhimmelsakra, jiazt ist der guate Hund hin" sagte der Oberjäger und
sprang zur Quelle, um den Schweißhund an sich zu reißen. Stunden­lang
beobachteten wir das weitere Verhalten des Hundes. Der zeigte aber keinerlei
Anzeichen eines Verendens. Vielmehr zeigte er Zeichen eines weiteren
Durstgefühls, dem ich nachgab und den Hand von der Leine ließ. Er konnte
nach Herzenslust trinken.
Rund um die Quelle fanden sich Spuren von Gemswild. Umgeben war die Quelle
von seltenen Hochgebirgskräutern, die beim Durchstreifen die Bergschuhe wie
mit einer Ölhaut überzog, die übrigens auch auf der Ober­fläche des
kristallklaren Wassers zu sehen war.
Besonders auffallend war die blutigrote Färbung der Alpenrosen. Wie ein
blutroter Teppich umgaben sie die Quelle. Die Blätter dieser Alpenrosen
waren wie mit Goldstaub besät, die sich unter dem Vergrößerungsglas wie
Schuppen zeigten. Sie hatten zweifellos metallischen Gehalt.
Schließlich trank ich selbst das Wasser. Zuerst in vorsichtigen Schlucken
und dann in langen Zügen. Ich verspürte allerdings zuerst eine gewisse
Be­nommenheit, die aber bald einer auffallenden Frische wich.
Dieses Wasser gefror auch nicht im strengsten Winter, wo auf dieser Hö­he
minus 30 Grad Celsius keine Seltenheit waren. Die alten Jäger benutzten
solche Quellen zum Einlegen ihrer Fuchseisen, die mit Moos bedeckt und
abgeblendet niemals einfroren und den Köder weich und geruchlos hielten. Je
kälter die Außentemperatur wurde, desto wärmer wurde das Wasser. Bei minus
30 Grad Celsius stieg die Wassertemperatur bis an 10 Grad C, wäh­rend es an
besonders heißen Sommertagen immer näher der Anomali­etemperatur von plus 4
Grad C kam.
Der geschilderte Fall spielte sich knapp vor dem ersten Weltkrieg ab.
Während des Krieges wurde ca. 600 bis 800 Meter tiefer ein großer
Kahl­schlag gelegt. Schon im nächsten Jahr begann die Quelle zu versiegen.
Auf­fallend war das vollkommene Verschwinden der Ölhaut. Das Wasser wurde
schal und rundum verschwanden zuerst die Heilkräuter. Später auch die von
den Gemsen besonders beliebten kurzen Hochgräser.
Plötzlich setzte in diesem Gebiete, das bisher vollkommen verschont
ge­blieben war, die Räude ein, der nach und nach alle Gemsen zum Opfer
fie­len. Wo sich die spärlichen Gemsreste hielten, war dies immer in
unmittel­barer Nähe ähnlicher Quellen. Diese blieben erhalten, wenn in der
Nähe oder unterhalb keine Kahlschläge gelegt wurden.
So ergab sich durch systematisch durchgeführte Beobachtungen die
Er­kenntnis, daß das Wasser nicht hochsteigen und die inneren Spannungen
nicht mehr auftreten können, wenn die schweren Metallstoffe auszufallen
beginnen, weil sich die Erde durch übergroße Kahlschläge entspannt.
Auf den erwärmten Kahlschlägen können die metallartigen Heilkräuter nicht
mehr gedeihen. Die Gemsen können das Blut nicht mehr aufbauen, das die
notwendige innere Spannkraft der in diesen Höhen lebenden Tiere erhält.
Durch diese mittelbaren Entspannungserscheinungen kann das Tier die
Abschlußhaut nicht mehr erneuern und krebsartige Verwesungsprozesse sind die
Folge.
Die verschiedensten Beobachtungen im fließenden und ruhig stehenden Wasser
führten nach und nach zu der Erkenntnis, daß jede Erscheinung nur dann
selbständig bestehen kann, wenn der Körper seinen arteigenen Kör­perabschluß
oder die Indifferenzzone aufbauen kann. Sie schützt ihn gegen eine
hemmungslose Ein- oder Abladung der äußeren und inneren Diffe­renzstoffe.
Nach diesen Betrachtungen war es ein verhältnismäßig kleiner Schritt, dem
Begriff "Düngung" naturrichtig näher zu kommen. Die Verrottung der Gärungs-
und Klärungsprodukte haben in biochemischen Vorgängen die Aufgabe, in erster
Linie die schon erwähnte Grenzhaut zu bilden. Dadurch geht der hochwertigste
Grenzverkehr der terrestrischen und kosmischen Ausgleichsstoffe in höchster
Funktion, also in dosiertester Art vor sich.
Das Wasser kann durch diesen Grenzschutz seine inneren Energien er­halten
und so hoch steigern, daß es zum Überströmen vollwertig ist. Sol­ches Wasser
kann nur sehr vorsichtig in den Körper eingeführt werden. Es finden sonst
solche Energieausgleiche statt, daß es scheint als wäre in die­sem
hochwertigen Wasser buchstäblich Gift enthalten.
Große Spannungsunterschiede kommen immer durch entsprechend weite
Temperaturunterschiede zum Ausdruck. Ist ein Mensch oder ein Tier zu stark
erhitzt, so kann durch plötzliche Einverleibung derartiger Energiema­ssen
verkehrter Art ein organischer Kurzschluß entstehen, der zum raschen
Aufhören jeder weiteren Lebenstätigkeit führt.
Durch einen Kahlschlag treten umgekehrt in der Erde so starke Entladun­gen
auf, daß das Grundwasser seine Labilität verliert. Es sinkt ab und die
restlichen Spannungsdifferenzen sind außerstande, höhere Wachstumspro­dukte
abfallen oder wachsen zu lassen.
Das Fallen oder Steigen des Grundwassers ist durch den Gehalt oder durch den
Verlust der metallischen Bestände bedingt, die eigentlich den Grenzverkehr
regeln.
Diese Erkenntnis führte zu der Erklärung, warum in einem Boden der zu wenig
Metalle enthält, das Wasser zu stagnieren beginnt und der Boden versauert.
Die den Boden verbessernden oder die Bodengüte steigernden Kräfte können
niemals durch eine Verwesung, sondern nur durch eine Ver­rottung entstehen.
Die Voraussetzung für eine naturrichtige Verrottung von früheren
Vorle­benserscheinungen ist nur durch eine sinnrichtige Bestattung möglich.
Sie muß durch Fernhaltung des Sauerstoffes den in die Erde zurückfallenden
Körper vor Verwesung schützen.
Das Endprodukt eines trockenen Destillationsprozesses ist ein in
waage­rechter Richtung ausstrahlender Stoff. Er ist die mütterliche
Aufbaukraft, die Levitation oder der Aufbauwille. Dieser Aufbauwille wird
von lotrecht einfallenden Kosmosstrahlen zertrümmert und befruchtet, wenn
der Auf­fallwinkel recht oder wie man dies allgemein sagt, normal ist.
(Siehe die Bedeutung des Sonnenpflügens.)
Aus dieser Erkenntnis folgert sich die Notwendigkeit einer sich um die
eigene Achse bewegenden (fließenden) Flußwassermasse von selbst. Das Wasser
muß rundum eine Grenzhaut aufbauen. Deshalb kommt es auch zu einer Wölbung,
wenn naturrichtige Befruchtungsvorgänge eintreten. Durch die indifferente
Grenzhaut abgesichert, kann nur das Höchstwertigste zur Befruchtung
eindringen.
Hier liegt auch das mechanische unlösbare Geheimnis, warum hochwer­tiges
Wasser durch Dämme nicht durchsickert oder in einem lockeren Bo­den
eindringen oder absinken kann.
Interessant ist auch, daß der innere Befruchtungsvorgang von der Lage und
Flußrichtung abhängt. Deshalb windet sich ein flach fließender Fluß­lauf und
baut um so mehr Mäander auf, je flacher das geologische Gefälle ist.
Umgekehrt ist aber auch ein zu steil führendes geologisches Gefälle ei­ne
Gefahr. Es besteht dadurch die Möglichkeit, daß sich das Wasser durch sein
Eigengewicht überschlägt und die Bewegung um seine Achse verliert.
In diesem Falle kommt es zu einer übermäßigen Belüftung. Es kommt zur
übermäßigen atmosphärischen Gasbildung, zu einer Störung der harmoni­schen
Ausgleichsvorgänge zwischen Energien, die aus dem Geschiebe frei werden. Die
Folge sind Trag- und Schleppkraftverluste, die durch innere
Spannungsverluste entstehen und die rein äußerlich als Temperaturanstiege in
Erscheinung treten.
Die sinnlose Verkürzung des Flußweges durch Gradlegung oder Durch­stich von
Mäandern ist daher eine der größten Gefahren. Ohne die Kosten zu
berücksichtigen, treten in abschreckender Weise Auswirkungen auf, wie wir
sie beim Rheindurchstich bei Salez in der Schweiz beobachten können.
Das einfachste Mittel zur Regulierung von schalem und müde werden­dem Wasser
ist die Zufuhr von kühlem Sohlen-oder Grundwasser. Es wer­den dadurch
Spannungsunterschiede und Temperaturabfälle erreicht.
Dieser Fall ist nur selten möglich und außerdem wirkt diese Auf­wertungsart
nur auf verhältnismäßig kleine Strecken. Aber schon durch diese Maßnahme
schwimmt das Schwemmgut in der Stromachse. Erregt man das Wasser noch
zusätzlich durch metallische Körper, so tritt eine so starke Steigerung der
Trag- und Schleppkraft ein, daß Steine und selbst Er­ze wie Weichhölzer
schwimmen.
Und die Erklärung dieser höchst einfach nachweisbaren Tatsache: Kön­nen
mangels entsprechender Spannungsunterschiede keine inneren
Stoff­wechselausgleiche vor sich gehen, erfolgt keine Aufwertung des
Wassers. Im unrichtig bewegten Wasser sammelt sich ein übermäßiger Abfall
von atmosphärischen Abgasen, die durch die Assimilation der Sonnenstrahlen
entstehen. Diese Gase haben das Bestreben, rückwärts oder flußaufwärts zu
gehen und werden nach der Erwärmung zu einem Druckstoff. Die noch
vorhandenen geosphärischen Auftriebsstoffe werden zu Gasen konzentriert, die
dann aus dem Wasser entweichen. In diesem einseitig mit atmosphäri­schen
Gasen überladenen Wasser beginnt ein Fäulnisprozeß, der mit dem bekannten
Bakterienaufbau in unmittelbarer Verbindung steht.
Die dadurch auftretenden Verluste durch inneren Spannungsabfall sind
ungeheuer. So ist es auch zu erklären, daß ein mächtiger Strom durch inne­re
Ermüdungserscheinungen und durch Ablagerung seines Geschiebes im­mer flacher
und flacher wird und schließlich stehen bleibend, verschwindet. Ein solches
Wasser hat seine Oberflächenspannung verloren und kann sich nicht mehr
erhalten.
Wasser ist niemals als eine Einheit zu betrachten. Es gibt so viele
Was­serarten wie es auch Vegetationsarten gibt. Aus diesem Grunde ist es die
oberste Aufgabe des naturrichtigen Wasserlaufregulierers auf die
individu­elle und daher ausgleichsbedürftige Wassermischung zu achten.
Um dieses Mischen möglich zu machen hat man das Wasser biodyna­misch zu
führen. Darunter ist eine Bewegung in der Bewegung zu verste­hen, die normal
zueinander stehend, in zwei sich kreuzende Achsenrichtun­gen verläuft.
Diese Wasserführungsart wird verständlich, wenn man berücksichtigt, daß
Wasser eine organische Substanz, also ein Produkt von sich ständig
ausgleichenden Gegensätzen ist. Diese haben an sich verkehrtsinnige
Richtungen, aber den gleichen Ausgleichswillen. Darum ist ein
wechsel­sinniges Bewegen notwendig. Eine konstant sich steigernde Innenkraft
setzt eine rhythmische Veränderung der Formbewegung voraus.
Wo es Aufwertungen im Flußlauf gibt, dort gibt es auch Abfälle in Form von
Schlier, der aus zerfallendem Geschiebe entsteht, das der eigentliche Träger
der gegenwärtigen Aufbaustoffe ist.
Der Schlier wird durch die Normalführung in wellenförmiger Anord­nung gegen
die Ufer getragen und dort deponiert. Der indifferente Überrest ist dann die
Isoliermasse, die sich gegenseitig umspannt und nur dem Höchstwertigsten den
Austritt in den umliegenden Boden gewährt. Dort kommt es durch wiederum
eintretende Kreuzungsvorgänge mit kosmischen Einfallstoffen zum Aufbau eines
hochwertigen Grundwassers. Kann sich dieser indifferente Schlier nicht
sinnrichtig ablagern, dann strömen die in­neren Lebenskräfte des fließenden
Wassers nicht nur nach oben, sondern auch übermäßig seitwärts ab. Dadurch
bekommt das Grundwasser vorüber­gehend einen so mächtigen Auftrieb, daß es
bis an die Oberfläche der Erde steigt, um dann in dieser Lage vollständig
entladen zu werden. Dann be­ginnt es tief abzusinken oder muß bei
undurchlässigem Boden stagnieren oder verfaulen.
Bei jeder Wasserbewegung muß daher die innere Auftriebskraft berück­sichtigt
werden, die nicht nur die innere Lage verändert, sondern auch die Güte des
Wassers beherrscht.
Die naturrichtige Führung des fließenden Wassers ist durchaus keine
ein­fache Sache, sondern eine Kunst, die sehr viel Einlebungsgefühl
verlangt. Dieses aber fehlt dem nach mosaischen Grundsätzen handelnden
Hydrauli­ker absolut. Deshalb gibt es auch heute fast keinen Wasserlauf
mehr, der gesund ist und auf die Umgebung erfrischend wirkt.
Bei einer naturrichtigen Wasserführung ist daher folgendes zu beachten:
1.
Das Normalprofil, das sich durch eine biodynamische Bewegungsart von selbst
ergibt.

2.
Die Drehung um die eigene Achse oder um das eigen "ich", die wie­derum die
sekundäre Folge eines Normalprofils ist.

3.
Die sinnrichtige Isolierung durch naturrichtige Ablagerung des
Ge­schiebeschliers.

4.
Die Aufwölbungsmöglichkeit des Wassers, die durch Vertikal-und
Horizontalkurven ermöglicht wird. Deshalb ist Grundriß zugleich Auf­riß,
weil nur so eine Umwälzung und in weiterer Auswirkung eine in­nere
Umstülpung und Aufwertung erfolgen kann. Das Wasser be­kommt dann die Kraft,
seine schützende Grenzhaut aufzubauen, die für die Gegensätzlichkeit
gegenüber der verkehrtgespannten Umgebung


sorgt, wodurch dann der Stoffwechsel in allen Dimensionen - fest ­
flüssig -gasförmig - ätherisch und energetisch vor sich gehen kann.
Solches Wasser atmet, pulsiert und ist gesund. Kann das Wasser seine
Abschlußhaut nicht mehr aufbauen, dann stirbt es ab, wie ein Mensch,
der seine Haut durch Brand verliert oder dessen Haut so abgedichtet
wird, daß eine Hautatmung unmöglich wird.
Nichts ist also sinnloser als das geologische Gefälle durch eine
Wegver­kürzung zu steigern, weil sich in diesem Falle das Wasser durch seine
Ei­genschwere überwirft und die Vorbedingungen wegfallen, die oben in den
Punkten 1 bis 4 als unbedingt notwendig bezeichnet wurden.
So wie ein unrichtig gepflügtes Feld seine Boden- oder Seelenkraft
ver­liert, so verliert ein Wasser seine innere Natur wenn die mütterlichen
Auf­triebskräfte fehlen. Das Gleiche ist der Fall, wenn das Geschiebe sich
nicht durch biodynamische Vorgänge löst und die eingesargten Aufbaustoffe
er­löst.
Die Sonne kann Wasser abbauen und aufbauen. Jedes neue Wesen kann sich nur
in seinem eigenen Fruchtwasser entwickeln. Wer das Wasser ver­mehren will,
muß den Gang des Sonnengottes beachten und ihm die Mög­lichkeit bieten, das
sich ihm entgegenwölbende Wasser auch naturrichtig befruchten zu können.
Je enger und feindlicher sich die gegensinnigen Differenzstoffe
gegen­überstehen, um so lebhafter und frischer wird die Substanz. Ordnet der
Mensch aber den Flußlauf, geschieht dasselbe wie im Wald, wo auch durch die
abtötende Ordnung das wirkliche Chaos und aus diesem das lebensge­fährliche
Bakterienleben entsteht.
Ohne Wasser kein Leben! Die immer weiter um sich greifende Verwü­stung der
Erde und der Rückgang des Bodenertrages bei gleichzeitiger Steigerung der
Arbeitsnotwendigkeit, haben wir nur Menschen zu verdan­ken, die sich
Wassersachverständige nennen. Sie sind in Wahrheit aber Wasserverderber, die
uns mit jedem Handgriff den Kampf ums Leben er­schweren und daher die
Forcierung dieser sinnlosen Arbeitsmaßnahmen eine Steigerung der Le­bensnot
ist.

Die geniale Bewegung
Je näher wir dem springenden Lebenspunkt kommen, um so schwieriger wird die
Erklärung. Der Forscher muß dann automatisch zum Experiment oder zum Versuch
greifen. Dieser wirkt zwar sehr anschaulich, aber in Wirklichkeit zeigt er
genau das Verkehrte, das der ungenügend theoretisch vorgebildete Mensch zu
sehen vermeint. Aus diesem Grunde ist jedes Ex­periment oder jeder Versuch
eine Gefahr für die naturrichtige Erkennung der Wahrheit, die immer das
Spiegelbild der Erscheinung ist.
Die nächsten Zeilen werden für den Uneingeweihten schwer verständlich sein,
weil es für das hier Gemeinte keine Worte und keine Begriffe gibt. Die uns
heute bekannten technischen Begriffsbestimmungen lösen allzu leicht bei der
Erklärung biotechnischer Zusammenhänge falsche Vorstel­lungen aus.
Jeder Stoff hat das Bestreben sich zu verändern, damit er sich bewegen kann.
Bewegen wir naturrichtig, dann erreichen wir durch die Veränderung des
Stoffes oder durch die Einleitung eines naturrichtigen Stoffwechsels die
Bewegungsgeschwindigkeit oder die erhöhte Leistungskraft. In diesem Falle
arbeiten wir ökonomisch d. h. antriebsstoffsparend.
Bewegen wir naturunrichtig, erreichen wir das Gegenteil. Wir zerstören
außerdem noch die Bewegungszusammenhänge, so daß wir immer mehr und mehr
arbeiten müssen und weniger Erfolge erzielen. Eine Wasserlauf­regulierung
hat z. B. durch die Uferkorrekturen einen inneren Zerfall der Wassersubstanz
und das Verschwinden dessen zur Folge, das wir durch Ordnen erhalten
wollen.
Jede Veränderung eines Stoffes bewirkt den Aufbau eines Widerstandes, der
die uferlose Steigerung des Veränderungswillens hemmt. Ohne diesen
Widerstand gäbe es keine dauernde Bewegung und im weiteren Sinne keine
Belebung. Der sich steigernde Widerstand wird zu der "Lebenskraft" an sich,
die sich umhüllt und als die "Lebenserscheinung" sichtbar wird.
Diese durch Stoffwechselvorgänge auftretenden Beständigkeitser­scheinungen,
die in Wirklichkeit den naturrichtigen Entwicklungsverlauf anzeigen sind
Verluste, die uns als Gewinn erscheinen, weil sie sichtbar und greifbar
geworden sind. In Wirklichkeit sind diese Erscheinungen aber Mangelstoffe,
die von allen Seiten her Zusatzstoffe anziehen müssen, um wachsen zu können.
Das sogenannte Konzentrationsgut ist deshalb nur dann ein Wert, wenn
derselbe, natürlich oder künstlich, die höchste Aufwertung oder die tiefste
Abwertung erfahren hat. Nur so kann die Bewegungskraft durch Steige­rung
des Bewegungswillens gesteigert werden. Je länger der Entwick­lungsgang war,
um so kürzer wird die Entwicklungszeit. Umgekehrt be­deutet eine
sinnrichtige Verkürzung des verkehrten Entwicklungsweges oder die Verkürzung
der Umbildungszeit eine Bewegungsgeschwindigkeit und Steigerung der
Bewegungskraft.
Um diesen Vorgang verständlicher zu machen müssen wir ein Beispiel zu Hilfe
nehmen, das uns den Wert eines richtig eingeleiteten Stoffwechsel­vorganges
anschaulich klarlegt. Drücken wir z. B. einen hochgespannten Dampf durch
eine Turbine, so wirkt die Bewegungskraft um so stärker, je höher der Dampf
durch die zersetzende Kraft des Feuers gespannt wurde. Das dezentralisierte
Wasser hat das Bestreben sich so rasch wie möglich wieder in den
ursprünglichen Aggregatzustand zu verwandeln.
Je schneller dieser Um- oder Rückverwandlungsvorgang vor sich geht, um so
minderwertiger wird das den ursprünglichen Zustand wieder errei­chende
Produkt. Es werden Zugkräfte frei, die in der g