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 | | From: | Marco Hennigs | | Subject: | [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 01:13:49 +0100 |
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 | Hallo!
unter diesem Link
http://www.asta.rwth-aachen.de/article/971/ http://www.asta.rwth-aachen.de/files/312/ (PDF)
sind die aktuellen "90 Sekunden" zu finden.
Themen dieser Ausgabe:
IDEA-League: Erfahrungsaustausch der Studierendenschaften --------------------------------------------------------- Am 10. Januar erhielt der AStA Besuch von ORAS, einem Teil des Studentenraad der TU Delft aus den Niederlanden. Ziel dieses Besuches war ein Erfahrungsaustausch innerhalb der IDEA-League-Studierendenschaften über das Bachelor/Master-Programm und die Studiendauer in den verschiedenen Ländern.
weiter: http://www.asta.rwth-aachen.de/article/968/
Reise in ein besetztes Land --------------------------- Die politische Aktivistin und Filmemacherin Babette Herchenröder dokumentiert in ihrem Film die Begegnungen, Erlebnisse und Erfahrungen einer siebenwöchigen Reise durch die Westbank und den Gazastreifen im Winter 2002-2003. Zu sehen ist der Film am 25.01., 19:00 Uhr in der ESG, Nizzaallee 20.
weiter: http://www.asta.rwth-aachen.de/article/966/
Die Würfel fallen ----------------- Kommentar: Noch eine Woche bis zum Urteil des BVerfG Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Klage gegen die 6. Novelle des Hochschulrahmengesetz (HRG) wirft seine Schatten voraus.
weiter: http://www.asta.rwth-aachen.de/article/970/
SP Sitzung am 12.01.05 (Quelle: www.stud.rwth-aachen.de) -------------------------------------------------------- Das Studierendenparlament hat auf seiner Sitzung am 12.01.2005 beschlossen das Autonome Antifaprojekt an den Aachener Hochschulen und das Schwulenreferat an den Aachener Hochschulen als studentische Eigeninitiative für die nächsten 12 bzw. 10 Monate finanziell zu unterstützen.
weiter: http://www.asta.rwth-aachen.de/article/969/
Viel Spass beim Lesen!
Die letzte Ausgabe verpasst? Damit das nicht noch einmal passiert, trage dich doch einfach in unseren Verteiler ein: http://www.asta.rwth-aachen.de/90sec
-- AStA der RWTH Aachen Turmstr. 3, 52072 Aachen Tel:(0241) 80 93792 "90 Sekunden"-Verteiler 90sec@asta.rwth-aachen.de (0241) 80 93793
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 | | From: | Volker Rudkowski | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 22:58:52 +0100 |
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 | "Das Studierendenparlament hat auf seiner Sitzung am 12.01.2005 beschlossen das Autonome Antifaprojekt an den Aachener Hochschulen und das Schwulenreferat an den Aachener Hochschulen als studentische Eigeninitiative für die nächsten 12 bzw. 10 Monate finanziell zu unterstützen."
Das Geld der Studenten wird also für ein autonomes Antifa-Projekt ausgegeben. Wozu wird es denn da verwendet? Grundausbildung im Steine schmeissen? Ich hab das Gefühl der Asta scheint im Geld zu schwimmen.
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 | | From: | Matthias Botzen | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 23:16:45 +0100 |
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 | Volker Rudkowski schrieb:
> > Das Geld der Studenten wird also für ein autonomes Antifa-Projekt > ausgegeben. Wozu wird es denn da verwendet? Grundausbildung im Steine > schmeissen?
Du hast es verstanden. Genauso wie das Schwulenreferat nur mit Puscheln wirft, das Frauenprojekt nur [mir fällt grad kein beklopptes Vorurteil ein], so wirft das Antifa-Projekt den ganzen Tag nur Steine.
Wie engstirnig kann man eigentlich sein?
Wenn du darüber diskutieren möchtes wie sinnvoll/notwendig es ist ein Antifa-Projekt zu unterstützen, dann tue dies doch bitte mit ordentlichen Argumenten.
> Ich hab das Gefühl der Asta scheint im Geld zu schwimmen.
Wenn, dann schwimmt die Studierendenschaft, und nicht der AstA.
mfg matthias
-- WAR IS PEACE FREEDOM IS SLAVERY IGNORANCE IS STRENGTH 1984, George Orwell
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 | | From: | Volker Rudkowski | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 23:45:01 +0100 |
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 | Na dann vergiss das Steine werfen und erkläre mir bitte wofür das autonome Antifa-Projekt Geld braucht oder warum der Asta überhaupt politische Initiativen unterstützt?
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 | | From: | Marco Hennigs | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 00:12:34 +0100 |
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 | Volker Rudkowski wrote:
Hallo Volker,
> Na dann vergiss das Steine werfen und erkläre mir bitte wofür das > autonome Antifa-Projekt Geld braucht
wie alle Sitzungen des Studierendenparlaments war auch diese für alle Studierenden öffentlich. JedeR Studierende hat dort ein Rederecht. I.d.R. werden Finanzanträge in der entsprechenden Sitzung vorgestellt, d.h. jedeR Studierende hat die Möglichkeit auf solchen Sitzungen zu erfahren, welche Projekte unterstützt werden und wofür das Geld verwendet wird / wurde / werden soll. Weiterhin gibt es zu jeder Sitzung ein Protokoll, meistens auch online zu finden. Protokoll und Termine gibts unter: http://www.stud.rwth-aachen.de
Dort findet sich unter http://www.stud.rwth-aachen.de/sp/protokolle.php?id=726 der "Antrag 53/10: Jahresantrag des Autonomen Antifaprojekts an den Aachener Hochschulen". Dem entnehme ich, dass das Antifaprojekt u.a. Bücher und Zeitschriften von dem Geld anschafft, Veranstaltungen ausrichtet und Publikationen erstellt. Das alles wohl mit antifaschistischem und antirassistischem Hintergrund/Inhalt. Welche Form die bewilligten Posten in dem kommenden Jahr genau annehmen, lässt sich nun sicher noch nicht genau sagen. Aber vielleicht siehst Du ja den einen oder anderen Veranstaltungshinweis.
> oder warum der Asta überhaupt > politische Initiativen unterstützt?
[ ] Du kennst den Unterschied zwischen AStA und Studierendenparlament?
Gruß
marco
-- Hey revolver, don't mothers make good fathers? (RATM)
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 | | From: | Christoph Rasim | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 09:22:40 +0100 |
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 | Hallo,
>Dort findet sich unter >http://www.stud.rwth-aachen.de/sp/protokolle.php?id=726 der "Antrag >53/10: Jahresantrag des Autonomen Antifaprojekts an den Aachener >Hochschulen". >Dem entnehme ich, dass das Antifaprojekt u.a. Bücher und Zeitschriften >von dem Geld anschafft, Veranstaltungen ausrichtet und Publikationen >erstellt.
Genau. Ein Muster einer neuen Antifazeitung, deren Finanzierung wenn ich mich richtig erinnere einen Anteil von 900 Euro ausmacht, lag auf der Sitzung vor. Sie hatte zwar kein Impressum, glänzte dafür aber mit neutral-dokumentierenden Überschriften wie "Nazi-Schläger muss nicht in den Knast".
>> oder warum der Asta überhaupt >> politische Initiativen unterstützt? > >[ ] Du kennst den Unterschied zwischen AStA und Studierendenparlament?
In dem Fall kann ich, auch wenn die Abstimmung geheim stattfand, zumindest guten gewissens Behaupten dass diese Initiative gegen die Stimmen der kompletten Opposition (STUDIUM, LHG und RCDS) unterstützt wurde.
Mfg,
Christoph [www.studium-aachen.de]
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 | | From: | Volker Rudkowski | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 19:52:19 +0100 |
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 | > In dem Fall kann ich, auch wenn die Abstimmung geheim stattfand, > zumindest guten gewissens Behaupten dass diese Initiative gegen die > Stimmen der kompletten Opposition (STUDIUM, LHG und RCDS) unterstützt > wurde. > > Mfg, > > Christoph [www.studium-aachen.de]
Dann weiss ich wenigstens, dass ich meine Stimme den richtigen Leuten gegeben habe. :)
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 | | From: | Marco Hennigs | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 19:37:16 +0100 |
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 | Christoph Rasim wrote:
> Genau. Ein Muster einer neuen Antifazeitung, deren Finanzierung wenn > ich mich richtig erinnere einen Anteil von 900 Euro ausmacht, lag auf > der Sitzung vor. Sie hatte zwar kein Impressum, glänzte dafür aber mit > neutral-dokumentierenden Überschriften wie "Nazi-Schläger muss nicht > in den Knast".
Erwartest Du von einem Projekt, dass eine politische Ausrichtung hat wirklich neutral-dokumentierte Texte? Dann können wir auch die Tagesschau födern. Ob eine so scharfe Formulierung sein muss sei dahin gestellt, jedenfalls bin ich froh, dass es Menschen gibt, die die -- gerade im Aachener Raum nicht seltenen -- Auswüchse von Faschismus und Rassismus klar benennen.
In Anbetracht der jüngsten Wahlergebnisse der Rechte im Raum Aachen und in Ostdtl. bin ich der Meinung, dass Antifa-Arbeit wichtig ist. Darum ...
> In dem Fall kann ich, auch wenn die Abstimmung geheim stattfand, > zumindest guten gewissens Behaupten dass diese Initiative gegen die > Stimmen der kompletten Opposition (STUDIUM, LHG und RCDS) unterstützt > wurde.
....kann ich guten Gewissens sagen, dass ich für den Antrag gestimmt habe. Gründe hab ich ja oben schon angeführt. Warum solche Anträge geheim abgestimmt werden, entzieht sich meiner Vorstellung.
marco
-- Hey revolver, don't mothers make good fathers? (RATM)
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 | | From: | Volker Rudkowski | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 21:43:08 +0100 |
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 | > Ob eine so scharfe Formulierung sein muss sei dahin gestellt, jedenfalls bin ich froh, dass es Menschen gibt, die die -- gerade im > Aachener Raum nicht seltenen -- Auswüchse von Faschismus und Rassismus klar benennen. >
Hmm ich hab hier noch nie nen Nazi gesehen und von irgendwelchen Übergriffen auf Ausländer hab ich auch noch nichts mitbekommen. Außer den auf diesen Amateurspieler vom 1.FC Köln, aber von einer exorbitanten Zahl würde ich deswegen nicht sprechen.
> In Anbetracht der jüngsten Wahlergebnisse der Rechte im Raum Aachen und in Ostdtl. bin ich der Meinung, dass Antifa-Arbeit wichtig > ist. Darum ... >
Bei den letzten Kommunalwahlen stand in der Stadt Aachen noch nicht einmal eine rechte Partei zur Wahl. ;) Dafür aber PDS und SAV, sowie 2 "Ausländerlisten".
Die 30% der PDS in Brandenburg und fast durchgehend über 20% in den anderen ostdeutschen Bundesländern scheinen da niemanden zu stören.
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 | | From: | Regina Weber | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 23:25:13 +0100 |
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 | Am Tue, 18 Jan 2005 21:43:08 +0100 schrieb Volker Rudkowski: > Hmm ich hab hier noch nie nen Nazi gesehen und von irgendwelchen > Übergriffen auf Ausländer hab ich auch noch nichts mitbekommen.
Ich war noch nie in einer Maschinenbauvorlesung. Die gibt es also nicht?
Ich werde hier nicht anfangen, einzelne Fälle, am Besten noch mit Namen aufzuführen, denn nah wie vor wird es dabei nicht um das strukturelle Problem, sondern um Einzelfälle gehen. Aber unterhalte dich mal mit den Menschen, die Opfer von fremdenfeindlicher Gewalt betreuen und beraten.
Regina
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 | | From: | Marco Hennigs | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 22:36:52 +0100 |
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 | Volker Rudkowski wrote: > > Hmm ich hab hier noch nie nen Nazi gesehen und von irgendwelchen > Übergriffen auf Ausländer hab ich auch noch nichts mitbekommen. Außer > den auf diesen Amateurspieler vom 1.FC Köln, aber von einer exorbitanten > Zahl würde ich deswegen nicht sprechen.
Nunja, ich habe schon einen "Deutschland den Deutschen..." und "Heil Hitler" rufenden Neonazi auf dem Markt erleben dürfen. In TV-Magazinen, wie z.B. "Monitor" wird auch oft genug auf Vorgänge im Kreis Aachen in Verbindung mit der "Kameradschaft Aachener Land" hingewiesen.
"Kameradschaft Aachener-Land Die 'Kameradschaft Aachener-Land' ist nach eigenen (Internet-)Angaben im Jahre 2001 aus dem Umfeld des NPD-Kreisverbandes Aachen und den Anhängern des ehemaligen Bundesführers der 'Wiking-Jugend' hervorgegangen. Die Angehörigen der Kameradschaft bilden trotz der Nähe zum NPD-Kreisverband Aachen eine eigenständige, dem neonazistischen Gedankengut verbundene unabhängige Kameradschaft. Die circa 25 bis 30 Personen nehmen häufig an regionalen und überregionalen Neonazi-Veranstaltungen teil. Neben regelmäßigen Treffen und eigenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel das jährliche "Heldengedenken" im November auf dem Friedhof in Vossenack, unterhält die Kameradschaft gute Verbindungen zu Gruppierungen im Ausland, insbesondere in die Niederlande, nach Belgien, England, in die Schweiz und nach Schweden."
Quelle: http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/neonazis_jb03.pdf
"5.3.2002, Aachen: Rechttreme versuchen, Nachwuchs unter Fans zu werben Neonazis zieht es zum Tivoli Aachen (an-o/jozi). Heimspiele der Aachener Alemannia ziehen tausende Fans an. Darunter sind einige Gestalten, denen es nicht nur um Fußball geht: Mitglieder der "Kameradschaft Aachener Land". Die Neonazis glauben, den Tivoli als Rekrutierungsfeld für Nachwuchs missbrauchen zu können. [..]"
Quelle: http://www.tatort-stadion.de/aktuelles/01a9d793f20f92421/01a9d794250007307/01a9d794300df2154/01a9d794300dfbe59.htm
Ich glaube also, dass es in Aachen durchaus Übergriffe gibt. Und die Aussage über nicht vorhandene "exorbitante Zahlen" find ich ehrlich gesagt ziemlich daneben. Für mich ist _jeder_ rassistische Übergriff einer zu viel!
> Bei den letzten Kommunalwahlen stand in der Stadt Aachen noch nicht > einmal eine rechte Partei zur Wahl. ;) Dafür aber PDS und SAV, sowie 2 > "Ausländerlisten".
> Die 30% der PDS in Brandenburg und fast durchgehend über 20% in den > anderen ostdeutschen Bundesländern scheinen da niemanden zu stören.
Diesen implizierten Vergleich werde ich nicht aufgreifen und kategorisch ablehnen!
marco
-- Hey revolver, don't mothers make good fathers? (RATM)
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 | | From: | Benedikt_Kaleß | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 21:47:39 +0100 |
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 | On Tue, 18 Jan 2005 21:43:08 +0100, Volker Rudkowski wrote:
>> In Anbetracht der jüngsten Wahlergebnisse der Rechte im Raum Aachen und in Ostdtl. bin ich der Meinung, dass Antifa-Arbeit wichtig >> ist. Darum ...
> Bei den letzten Kommunalwahlen stand in der Stadt Aachen noch nicht einmal eine rechte Partei zur Wahl. ;) Dafür aber PDS und SAV, > sowie 2 "Ausländerlisten".
Ich rate Dir einfach mal, Dich zu informieren, wer gerade im Rat der Stadt Stolberg und im Rat der Stadt Alsdorf sitzt. Ich würde das tatsächlich als "Raum Aachen" bezeichen.
Bene
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 | | From: | Christoph Rasim | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 21:53:57 +0100 |
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 | Hallo,
>> Genau. Ein Muster einer neuen Antifazeitung, deren Finanzierung wenn >> ich mich richtig erinnere einen Anteil von 900 Euro ausmacht, lag auf >> der Sitzung vor. Sie hatte zwar kein Impressum, glänzte dafür aber mit >> neutral-dokumentierenden Überschriften wie "Nazi-Schläger muss nicht >> in den Knast". > >Erwartest Du von einem Projekt, dass eine politische Ausrichtung hat >wirklich neutral-dokumentierte Texte?
Wenn dieses Projekt im Rahmen der Zwangsmitgliedschaft in der Studierendenschaft von jedem Studierenden der RWTH mitfinanziert werden soll, erwarte ich das in der Tat.
"Eine Befassung mit allgemeinpolitischen Fragen im Rahmen ihrer Kompetenzen darf die Studierendenschaft allerdings nur aus neutraler, dienender Funktion vornehmen. Wie die "Förderung der politischen Bildung" ist etwa auch die "Ermöglichung der Diskussion gesellschaftspolitischer Fragen" etwas anderes, als gesellschaftspolitische Vorstellungen an die Studenten heranzutragen oder dafür zu werben." (VG Gelsenkirchen, Beschluss v. 4.5.99 - 4 L 3833/98).
Daran ändert sich auch durch die 6. HRG-Novelle nichts (OVG Berlin, Beschl. v. 15.01.04 - OVG 8 S 133/02). Ob die Studierendenschaft solche Äußerungen selbst veröffentlicht oder einen dritten dabei unterstützt, ist irrelevant.
>Warum solche Anträge geheim abgestimmt werden, entzieht sich meiner >Vorstellung.
Um die einzelnen MdSP von Fraktions- und Koalitionszwängen, ob sie nun irgendwo festgeschrieben sind oder nicht, zu befreien. Ich halte das gerade bei derart politischen Anträgen für durchaus sinnvoll.
Mfg,
Christoph
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 | | From: | Marco Hennigs | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 23:19:10 +0100 |
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 | Christoph Rasim wrote: >>Erwartest Du von einem Projekt, dass eine politische Ausrichtung hat >>wirklich neutral-dokumentierte Texte? > > > Wenn dieses Projekt im Rahmen der Zwangsmitgliedschaft in der > Studierendenschaft von jedem Studierenden der RWTH mitfinanziert > werden soll, erwarte ich das in der Tat. >
> [Urteilsbegründungen]
"HRG, §41:
Studierendenschaft
(1) An den Hochschulen werden Studierendenschaften gebildet. Sie haben folgende Aufgaben:
[..]
2. die Belange ihrer Mitglieder in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen;
[..]
4. auf der Grundlage der verfassungsäßmigen Ordnung die politische Bildung, das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft ihrer Mitglieder zur aktiven Toleranz sowie zum Eintreten für die Grund- und Menschenrechte zu fördern;
[...]
6. die Integration ausländischer Studierender zu fördern;"
>>Warum solche Anträge geheim abgestimmt werden, entzieht sich meiner >>Vorstellung. > > > Um die einzelnen MdSP von Fraktions- und Koalitionszwängen, ob sie nun > irgendwo festgeschrieben sind oder nicht, zu befreien. Ich halte das > gerade bei derart politischen Anträgen für durchaus sinnvoll.
Naja, auch wenn ich Fraktionszwänge immer etwas witzig finde ist es schon ziemlich krass, wenn der Druck auf einzelne anscheinend so hoch ist, dass dieser nur durch eine geheime Abstimmung gelöst werden kann. Ich kann da für die Juso-HSG Aachen sagen, dass wir niemanden so unter Druck setzen, dass er/sie sich nur in einer geheimen Abstimmung mit einer eigenen Meinung an Abstimmungen beteiligen kann...
marco
-- Hey revolver, don't mothers make good fathers? (RATM)
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 | | From: | Christoph Rasim | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Wed, 19 Jan 2005 08:03:51 +0100 |
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 | Hallo,
>>>Erwartest Du von einem Projekt, dass eine politische Ausrichtung hat >>>wirklich neutral-dokumentierte Texte? >> Wenn dieses Projekt im Rahmen der Zwangsmitgliedschaft in der >> Studierendenschaft von jedem Studierenden der RWTH mitfinanziert >> werden soll, erwarte ich das in der Tat.
>4. auf der Grundlage der verfassungsäßmigen Ordnung die politische >Bildung, das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein und die >Bereitschaft ihrer Mitglieder zur aktiven Toleranz sowie zum Eintreten >für die Grund- und Menschenrechte zu fördern;
Aktive Toleranz bedeutet nicht, alles was man für intolerant (oder in diesem Fall für "irgendwie rechts") hält aktiv zu bekämpfen. Wir haben in der Sitzung z.B. gehört das das Antifaprojekt auch lokale CDU-Politiker massiv angreift (Kommentar des Antragstellers: "Ich kann ja verstehen dass für jemanden der der CDU nahe steht die Wahrheit schwer zu akzeptieren ist"). Der obige Paragraph (bzw. der dafür verantwortliche Absatz im HRG) ist als Leitfaden für die normale Vertretungsarbeit und nicht als eigenes Aufgabenfeld zu verstehen (Gutachten des wissenschaftlichen Parlamentsdienstes Berlin vom 23. Juni 2003).
>Naja, auch wenn ich Fraktionszwänge immer etwas witzig finde ist es >schon ziemlich krass, wenn der Druck auf einzelne anscheinend so hoch >ist, dass dieser nur durch eine geheime Abstimmung gelöst werden kann.
Ich gehe trotzdem davon aus, dass es bei diesem Antrag in offener Abstimmung statt 17 nur 14 (oder weniger? Weiss gerade nicht mehr ob der RCDS zu dem Zeitpunkt noch vollständig da war) Gegenstimmen gegeben hätte.
Mfg,
Christoph
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 | | From: | Hans-Bernhard Broeker | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | 19 Jan 2005 17:56:32 GMT |
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 | Christoph Rasim wrote:
> Wir haben in der Sitzung z.B. gehört das das Antifaprojekt auch > lokale CDU-Politiker massiv angreift.
Und wir haben aus deinem Beitrag wohl zu entnehmen, dass ein "lokaler CDU-Politiker" als solcher automatisch von ansonsten moeglicherweise durchaus begruendeten Angriffen freizustellen sei. Oder wie sonst willst du das verstanden wissen?
Merke: bloss weil jemand in der CDU ist, heisst das noch lange nicht, dass er kein Faschist ist.
-- Hans-Bernhard Broeker (broeker@physik.rwth-aachen.de) Even if all the snow were burnt, ashes would remain.
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 | | From: | Jörg Huemer | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | 19 Jan 2005 19:24:16 GMT |
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 | Hans-Bernhard Broeker wrote in news:357lagF4dde8nU1@news.dfncis.de:
> Merke: bloss weil jemand in der CDU ist, heisst das noch lange nicht, > dass er kein Faschist ist.
Stimmt. Das Privileg, festzustellen wer ein Nazi ist und wer nicht, hat schliesslich die ANTIFA und andere gleichartige Spinner.
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 | | From: | Hans-Bernhard Broeker | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | 19 Jan 2005 20:05:41 GMT |
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 | "J?rg Huemer" wrote: > Hans-Bernhard Broeker wrote in > news:357lagF4dde8nU1@news.dfncis.de:
> > Merke: bloss weil jemand in der CDU ist, heisst das noch lange nicht, > > dass er kein Faschist ist.
> Stimmt. Das Privileg, festzustellen wer ein Nazi ist und wer nicht, hat > schliesslich die ANTIFA und andere gleichartige Spinner.
Das Privileg nicht. Aber das _Recht_ auf eine eigene Meinung, auch eine solche, hat jeder. Mindestens in dem Masse, in dem du dir das Recht herausnimmst, andere unqualifiziert mit "Spinner" zu betiteln.
-- Hans-Bernhard Broeker (broeker@physik.rwth-aachen.de) Even if all the snow were burnt, ashes would remain.
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 | | From: | Christoph Rasim | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Wed, 19 Jan 2005 22:44:24 +0100 |
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 | Hallo,
>> Stimmt. Das Privileg, festzustellen wer ein Nazi ist und wer nicht, hat >> schliesslich die ANTIFA und andere gleichartige Spinner. > >Das Privileg nicht. Aber das _Recht_ auf eine eigene Meinung, auch >eine solche, hat jeder.
Richtig. Aber genauso hat jeder das Recht, nicht die Meinungsäußerung anderer mitfinanzieren zu müssen.
Mfg,
Christoph
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 | | From: | Hans-Bernhard Broeker | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | 20 Jan 2005 12:08:02 GMT |
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 | Christoph Rasim wrote:
> Richtig. Aber genauso hat jeder das Recht, nicht die Meinungsäußerung > anderer mitfinanzieren zu müssen.
Nicht, wenn das Mitfinanzieren von einem durch Gesetz und Wahl legitimierten Gremium so beschlossen wurde. Das sind elementare Grundregeln der repraesentativen Demokratie: wer bei einer Wahl unterliegt, hat gerade eben nicht das Recht, den Entschluss der Mehrheit nicht mittragen zu muessen.
Wem das nicht passt, der frage sich zumindest mal, wo er/sie selbst bei der letzten Stupa-Wahl gewesen ist: zu Hause, an der Urne oder auf dem Wahlzettel?
-- Hans-Bernhard Broeker (broeker@physik.rwth-aachen.de) Even if all the snow were burnt, ashes would remain.
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 | | From: | Christoph Rasim | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Thu, 20 Jan 2005 17:55:14 +0100 |
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 | Hi,
>> Richtig. Aber genauso hat jeder das Recht, nicht die Meinungsäußerung >> anderer mitfinanzieren zu müssen. > >Nicht, wenn das Mitfinanzieren von einem durch Gesetz und Wahl >legitimierten Gremium so beschlossen wurde. Das sind elementare >Grundregeln der repraesentativen Demokratie: wer bei einer Wahl >unterliegt, hat gerade eben nicht das Recht, den Entschluss der >Mehrheit nicht mittragen zu muessen.
Es ist nicht nur logisch, sondern auch oft genug in Urteilen festgestellt worden dass eine Zwangsmitgliedschaft in jedweder Vereinigung immer eine Einschränkung der Grundrechte des Einzelnen darstellen und deshalb an diese Gruppierungen besondere Anforderungen zu stellen sind. Und zwar die, dass der Aufgabenbereich der Gruppe auf das unbedingt nötige beschränkt zu sein hat. Im Falle der Studierendenschaften sind das genau solche Punkte, die unmittelbar aus dem Status "Student" hervorgehen.
>Wem das nicht passt, der frage sich zumindest mal, wo er/sie selbst >bei der letzten Stupa-Wahl gewesen ist: zu Hause, an der Urne oder auf >dem Wahlzettel?
In meinem Fall letzteres (und natürlich an der Urne).
Mfg,
Christoph [www.studium-aachen.de]
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 | | From: | Matthias Breier | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Wed, 19 Jan 2005 23:47:35 +0100 |
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 | Christoph Rasim wrote: > Hallo, > > >>>Stimmt. Das Privileg, festzustellen wer ein Nazi ist und wer nicht, hat >>>schliesslich die ANTIFA und andere gleichartige Spinner. >> >>Das Privileg nicht. Aber das _Recht_ auf eine eigene Meinung, auch >>eine solche, hat jeder. > > > Richtig. Aber genauso hat jeder das Recht, nicht die Meinungsäußerung > anderer mitfinanzieren zu müssen.
Wäre das nicht der ideale Aufhänger, die Leute zum Wählen aufzufordern? Nur dann haben wir Studenten in dem jetzigen System die Möglichkeit mitzubestimmen, was mit unseren Geldern geschehen soll. Gerade das Beispiel zeigt doch, dass dieser angebliche Protest mittels Nicht-Wählens für diese Nicht-Wähler nach hinten losgegangen ist, oder?
> > Mfg, > > Christoph > Tschö Matthias
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 | | From: | Jörg Huemer | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | 19 Jan 2005 20:58:22 GMT |
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 | Hans-Bernhard Broeker wrote in news:357sslF4jedoiU2@news.dfncis.de:
> Das Privileg nicht. Aber das _Recht_ auf eine eigene Meinung, auch > eine solche, hat jeder. Mindestens in dem Masse, in dem du dir das > Recht herausnimmst, andere unqualifiziert mit "Spinner" zu betiteln.
Mit welcher Qualifikation ich jemanden als "Spinner" bezeichne kannst du, glaube ich nicht, beurteilen.
Ich habe genügend einschlägige Erfahrung mit ANTIFA Gruppierungen gemacht, sei es in jungen Jahren (jeder macht Mal Fehler) bzw. später als ich das "Vergnügen" hatte mit einer Rockband in diversen ANTIFA Läden aufzutreten.
Ich behaupte einen Großteil der "Pappenheimer" zuordnen zu können.
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 | | From: | Baldo Sahlmueller | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Wed, 19 Jan 2005 16:01:51 +0100 |
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 | Hallo!
Christoph Rasim wrote:
>>4. auf der Grundlage der verfassungsäßmigen Ordnung die politische >>Bildung, das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein und die >>Bereitschaft ihrer Mitglieder zur aktiven Toleranz sowie zum Eintreten >>für die Grund- und Menschenrechte zu fördern; > > Aktive Toleranz bedeutet nicht, alles was man für intolerant (oder in > diesem Fall für "irgendwie rechts") hält aktiv zu bekämpfen. Wir haben > in der Sitzung z.B. gehört das das Antifaprojekt auch lokale > CDU-Politiker massiv angreift (Kommentar des Antragstellers: "Ich kann > ja verstehen dass für jemanden der der CDU nahe steht die Wahrheit > schwer zu akzeptieren ist").
Ich kenne die Aachener CDU ja nun nicht, aber es ist nunmal (leider) so, dass es CDU-Politiker gibt, die - um es vorsichtig zu formulieren - nicht gerade für Toleranz stehen...
> Der obige Paragraph (bzw. der dafür > verantwortliche Absatz im HRG) ist als Leitfaden für die normale > Vertretungsarbeit und nicht als eigenes Aufgabenfeld zu verstehen > (Gutachten des wissenschaftlichen Parlamentsdienstes Berlin vom 23. > Juni 2003).
Ich sehe da keinen Widerspruch.
Baldo
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 | | From: | Christoph Rasim | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Thu, 20 Jan 2005 08:54:04 +0100 |
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 | Hallo,
>> Der obige Paragraph (bzw. der dafür >> verantwortliche Absatz im HRG) ist als Leitfaden für die normale >> Vertretungsarbeit und nicht als eigenes Aufgabenfeld zu verstehen >> (Gutachten des wissenschaftlichen Parlamentsdienstes Berlin vom 23. >> Juni 2003). > >Ich sehe da keinen Widerspruch.
Wenn er kein Aufgabenfeld definiert kann er auch die Unterstützung eines Antifa-Projektes, die eben nicht Teil der sonstigen Aufgabenfelder ist, nicht rechtfertigen.
Mfg,
Christoph
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 | | From: | Marco Hennigs | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Thu, 20 Jan 2005 09:32:58 +0100 |
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 | Christoph Rasim wrote: > Hallo, > > >>>Der obige Paragraph (bzw. der dafür >>>verantwortliche Absatz im HRG) ist als Leitfaden für die normale >>>Vertretungsarbeit und nicht als eigenes Aufgabenfeld zu verstehen >>>(Gutachten des wissenschaftlichen Parlamentsdienstes Berlin vom 23. >>>Juni 2003). >> >>Ich sehe da keinen Widerspruch. > > > Wenn er kein Aufgabenfeld definiert kann er auch die Unterstützung > eines Antifa-Projektes, die eben nicht Teil der sonstigen > Aufgabenfelder ist, nicht rechtfertigen.
Und was würdest Du dann als "Vertretungsarbeit" bezeichnen? Hin und wieder mal schreiben, dass Faschismus und Rassismus doof sind?
Ich sehe da wie Baldo auch keinen Widerpruch. Ich sehe das durchaus auch als Arbeit für die hier lebenden ausländischen Studierenden. Antifa-Arbeit geschieht nicht, bloß damit mensch sich auf die Fahnen schreiben kann, mensch hätte sie gemacht / unterstüzt, sonder weil dahinter ein konkretes Problem steht, das viele Studierende betrifft. Und nein, das ist nicht "Allgemeinpolitik" sondern die Vertretung einer großen Gruppe der Aachener Studierenden.
marco
-- Hey revolver, don't mothers make good fathers? (RATM)
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 | | From: | Baldo Sahlmueller | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Wed, 19 Jan 2005 00:57:49 +0100 |
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 | Hallo!
Am 18.01.2005 21:53 Uhr, Christoph Rasim schrieb:
> "Eine Befassung mit allgemeinpolitischen Fragen im Rahmen ihrer > Kompetenzen darf die Studierendenschaft allerdings nur aus neutraler, > dienender Funktion vornehmen. Wie die "Förderung der politischen > Bildung" ist etwa auch die "Ermöglichung der Diskussion > gesellschaftspolitischer Fragen" etwas anderes, als > gesellschaftspolitische Vorstellungen an die Studenten heranzutragen > oder dafür zu werben." (VG Gelsenkirchen, Beschluss v. 4.5.99 - 4 L > 3833/98). > > Daran ändert sich auch durch die 6. HRG-Novelle nichts (OVG Berlin, > Beschl. v. 15.01.04 - OVG 8 S 133/02). Ob die Studierendenschaft > solche Äußerungen selbst veröffentlicht oder einen dritten dabei > unterstützt, ist irrelevant.
§ 72 HG NW: "4. auf der Grundlage der verfassungsmäßigen Ordnung die politische Bildung, das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft zur aktiven Toleranz ihrer Mitglieder zu fördern;"
aktive Toleranz kann man nicht "neutral" fördern, da sie immer einen Standpunkt beinhaltet.
>>Warum solche Anträge geheim abgestimmt werden, entzieht sich meiner >>Vorstellung. > > Um die einzelnen MdSP von Fraktions- und Koalitionszwängen, ob sie nun > irgendwo festgeschrieben sind oder nicht, zu befreien. Ich halte das > gerade bei derart politischen Anträgen für durchaus sinnvoll.
Gerade bei politischen Anträgen ist das überhaupt nicht sinnvoll, da es doch eigentlich so gedacht ist, dass WählerIn sich ein Bild von den gewählten Menschen und ihren politischen Ansichten machen kann.
Baldo
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 | | From: | Matthias Botzen | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 19:52:59 +0100 |
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 | Marco Hennigs schrieb: > > Erwartest Du von einem Projekt, dass eine politische Ausrichtung hat > wirklich neutral-dokumentierte Texte? Dann können wir auch die > Tagesschau födern. > Ob eine so scharfe Formulierung sein muss sei dahin gestellt, jedenfalls > bin ich froh, dass es Menschen gibt, die die -- gerade im Aachener Raum > nicht seltenen -- Auswüchse von Faschismus und Rassismus klar benennen. > > In Anbetracht der jüngsten Wahlergebnisse der Rechte im Raum Aachen und > in Ostdtl. bin ich der Meinung, dass Antifa-Arbeit wichtig ist. Darum ... > > FACK
matthias
-- WAR IS PEACE FREEDOM IS SLAVERY IGNORANCE IS STRENGTH 1984, George Orwell
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 | | From: | Matthias Botzen | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 00:31:18 +0100 |
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 | Volker Rudkowski schrieb: > Na dann vergiss das Steine werfen und erkläre mir bitte wofür das > autonome Antifa-Projekt Geld braucht
der Link wurde ja schon gepostet.
> oder warum der Asta überhaupt
auch wenn dazu schon was gesagt wurde, nochmal zum mitschreiben: Die Gelder hat das Studierendenparlament verteilt und _nicht_ der AstA.
> politische Initiativen unterstützt?
http://www.stud.rwth-aachen.de/eigenini/
und damit du keine Angst zu haben brauchst, dass nur "gewaltbereite linke" Chaoten Geld bekommen ne Liste aller Eigeninitiativen: http://www.stud.rwth-aachen.de/eigenini/eigenini.php
und ob du es glaubst oder nicht, es gibt sogar richtige Regeln, für die Vergabe: http://www.stud.rwth-aachen.de/eigenini/antrag.php
hth matthias
-- WAR IS PEACE FREEDOM IS SLAVERY IGNORANCE IS STRENGTH 1984, George Orwell
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 | | From: | Dirk Breuer | | Subject: | Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 17:09:21 +0100 |
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 | Am 18.01.2005 0:31 Uhr schrieb "Matthias Botzen" unter in 35306aF4in783U1@news.dfncis.de:
> und damit du keine Angst zu haben brauchst, dass nur "gewaltbereite > linke" Chaoten Geld bekommen ne Liste aller Eigeninitiativen: Leute, die unterm roten Stern firmieren, reichen mir aus. Zitat:
themenfelder des antifaprojekts Gesellschaftliche Erscheinungen, die den Nährboden für neofaschistische Ideologien bilden:
Deutschtümelei selektives Leistungsdenken Heimatkult
Die Weltbilder der Studentenverbindungen und Burschenschaften
Tut mir leid, es kotzt mich an, sowas mit meinen Beiträgen zu finanzieren. Kurt Schumacher (SPD) sagte in den 50ern: "Kommunisten sind rotlackierte Nazis.". Und die verstehen nach Adenauer nur eine Sprache.
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 | | From: | Matthias Botzen | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 19:51:46 +0100 |
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 | Dirk Breuer schrieb: > Am 18.01.2005 0:31 Uhr schrieb "Matthias Botzen" unter > in 35306aF4in783U1@news.dfncis.de: > > na zumindest nen sachlicher Beitrag.
> >>und damit du keine Angst zu haben brauchst, dass nur "gewaltbereite >>linke" Chaoten Geld bekommen ne Liste aller Eigeninitiativen: > > > Leute, die unterm roten Stern firmieren, reichen mir aus. Zitat: > Das muss man von ne Antifa-Gruppe jawohl erwarten.
> themenfelder des antifaprojekts > Gesellschaftliche Erscheinungen, die den Nährboden für neofaschistische > Ideologien bilden: > > Deutschtümelei > selektives Leistungsdenken > Heimatkult > > Die Weltbilder der Studentenverbindungen und Burschenschaften >
Dann erkläre mir mal bitte was an diesen Punkten so schlecht ist? Ja sie vertreten nicht die Meinung aller, und ihre Arbeit richtet sich auch nicht an alle, aber ich sehe hier jetzt keinen besonders schwer wiegenden Kritikpunkt.
> > Tut mir leid, es kotzt mich an, sowas mit meinen Beiträgen zu finanzieren.
Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: u.A. kotzt es dich an, wenn analysiert wird, inwieweit eine Gesellschaft der Nährboden für neofaschistische Ideologien ist. Tut mir leid das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn du ein "Nie wieder Faschismus" unterstützt, wovon ich jetzt mal ausgehe, dann muss man sich auch damit beschäftigen wie man das in seinen Anfängen verhindern kann.
> Kurt Schumacher (SPD) sagte in den 50ern: "Kommunisten sind rotlackierte > Nazis.".
Bei aller notwendiger Kritik am Kommunismus, solche Vergleiche sind unangebracht. Der Holocaust war und ist ( zum Glück noch) ein geschichtlich einmaliges Verbrechen.
> Und die verstehen nach Adenauer nur eine Sprache. >
ACK
-- WAR IS PEACE FREEDOM IS SLAVERY IGNORANCE IS STRENGTH 1984, George Orwell
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 | | From: | Dirk Breuer | | Subject: | Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 20:19:04 +0100 |
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 | Am 18.01.2005 19:51 Uhr schrieb "Matthias Botzen" unter in 355463F4j94drU1@news.dfncis.de:
>> Leute, die unterm roten Stern firmieren, reichen mir aus. Zitat: >> > Das muss man von ne Antifa-Gruppe jawohl erwarten.
Ja, das erwarte ich auch, und genau das ist das Problem.
> Tut mir leid das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn du ein "Nie wieder > Faschismus" unterstützt, wovon ich jetzt mal ausgehe, dann muss man sich > auch damit beschäftigen wie man das in seinen Anfängen verhindern kann.
Ja, und dann will ich auch keine rotlackierten Nazis, die ein Sowjetsystem aufziehen wollen.
> >> Kurt Schumacher (SPD) sagte in den 50ern: "Kommunisten sind rotlackierte >> Nazis.". > > Bei aller notwendiger Kritik am Kommunismus, solche Vergleiche sind > unangebracht. Der Holocaust war und ist ( zum Glück noch) ein > geschichtlich einmaliges Verbrechen.
Sinngemäß: "Wenn unsere Lügen in ihren Geschichtsbüchern stehen, ist der Krieg gewonnen", Th. Roosevelt.
Buchenwald wurde vom NKDW direkt übernommen und weitergeführt, danach vom KGB und der Staatssicherheit. Es ist mir egal, ob das Lager dann seinen Namen vom KZ nach Gulag änderte.
Du kannst jedes Verbrechen als historisch einmalig auffassen, und es ist zynisch, Menschenleben aufzurechen (noch zynischer ist es, dies nicht zu tun, dann wertest Du Leben), aber die von dir effortierte extreme Linke, die unter dem gleichen Logo wie Stalin sich sammelt, hat durchaus ähnliches zu bieten. Mit ähnlichen Zielen und angepaßten Methoden.
Als Zyniker könnte man ebenfalls auf die Idee kommen es zu bedauern, daß es in der DDR nicht 30, 40.000 Tote gegeben hat- dann wäre der rote Spuk endgültig vorbei. So aber erfreuen wir uns einer Rote-Armee-Bundestagsfraktion...
>> Und die verstehen nach Adenauer nur eine Sprache.
Du kennst das Zitat wohl nicht ganz, oder?
Gruß, Dirk.
PS: Wer Zynismus findet, darf ihn behalten.
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 | | From: | Stefan Kesselheim | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 21:02:19 +0100 |
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 | Hallo zusammen,
eigentlich äußere ich mich dazu nur ungern, aber diesmal wohl.
Dirk Breuer wrote: > Am 18.01.2005 19:51 Uhr schrieb "Matthias Botzen" unter > in 355463F4j94drU1@news.dfncis.de: [roter Stern Diskussion] [rotlackierte Nazis Diskussion]
> Sinngemäß: "Wenn unsere Lügen in ihren Geschichtsbüchern stehen, ist der > Krieg gewonnen", Th. Roosevelt. > > Buchenwald wurde vom NKDW direkt übernommen und weitergeführt, danach vom > KGB und der Staatssicherheit. Es ist mir egal, ob das Lager dann seinen > Namen vom KZ nach Gulag änderte. Ich denke, hier sollte eine deutliche Trennung von Kommunismus und Stalinismus durchgeführt werden. Ausgehend von der [rotlackierte Nazis] - Diskussion wird hier gleichgesetzt: Antifa = roter Stern = Kommunisten = Stalinisten + Gulag = Nazis + KZ Bisher war der rote Stern der einzige Berührungspunkt. Ich werde mich weiter zum Rest bedeckt halten, aber das kann so nicht stehen bleiben.
> Du kannst jedes Verbrechen als historisch einmalig auffassen, und es ist > zynisch, Menschenleben aufzurechen (noch zynischer ist es, dies nicht zu > tun, dann wertest Du Leben), aber die von dir effortierte extreme Linke, die > unter dem gleichen Logo wie Stalin sich sammelt, hat durchaus ähnliches zu > bieten. Mit ähnlichen Zielen und angepaßten Methoden. Jeder Mord kann nur einmal begangen werden, das hast du vollkommen erkannt. Ich _will_ dir nichts in den Mund legen - bitte antworte doch einfach - aber, der Holocaust als (erklärter und wenigstens nicht erfolgreich bekämpfter) Genozid ist einzigartig. Wo siehst du Ähnlichkeit zwischen den Zielen von AntifaschistInnen und Holocaust ? Wo zwischen bei Methoden ?
[rote armee-bundestagsfraktion] -> nicht vestanden
> PS: Wer Zynismus findet, darf ihn behalten. Fazit: Ich habe keine Spur Zynismus gefunden, dafür andere Sachen: 1) Geschichtsrevisionismus: Der Nazi-Deutsche Genozid wird nicht abgegrenzt von politischen Morden der Stalinisten.
2) Die Antifa, die den roten Stern trägt, wird gleichgesetzt mit dem Stalinismus -> platte, schlechte Polemik: du gibst dir nicht einmal Mühe ihn zu vertuschen.
3) Zuletzt kombinierst du beides (warum auch immer) um ein vernichtendes Urteil über das Antifa-Projekt zu fällen. [nicht über Antifa-Arbeit i.A., sondern über das Antifa-Projekt]
Ergo: Was auch immer für Kritik am Antifa-Projekt möglich und nötig ist: ich hoffe niemand wird _diese_ Argumente ernst nehmen.
Ansonsten werd ich jetzt doch mitdiskutieren.
Wer auch immer das tut - ich kann nur gute Geschichtsbücher und eine sorgfältige Reflexion der eigenen Meinung anraten.
grußlos stefan
[replies bitte nur dann nicht persönlich wenn es definitiv alle angeht - eigentlich habe ich keine Lust so eine Diskussion öffentlich zu führen - jeder usenet-server sollte sich schämen]
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 | | From: | Dirk Breuer | | Subject: | Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 22:33:33 +0100 |
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 | Am 18.01.2005 21:02 Uhr schrieb "Stefan Kesselheim" unter in 3558a6F4htgj1U1@news.dfncis.de:
> Ich denke, hier sollte eine deutliche Trennung von Kommunismus und > Stalinismus durchgeführt werden.
Möchtest Du auch den hitlerianischen Nationalsozialismus vom strasserianischen trennen?
> Bisher war der rote Stern der einzige Berührungspunkt. > Ich werde mich weiter zum Rest bedeckt halten, aber das kann so nicht > stehen bleiben.
Doch, darum geht es. Wenn ich das Symbol der Mörder wähle, dann zeige ich damit freiwillig und absichtlich meine Zustimmung.
Man kann durchaus einem sozialistischen oder kommunistischen Ideal nachlaufen, die Menschheit braucht ideale und auch nicht erreichbare Ziele. Aber dann muß man sich entspechend klar von den Verfehlungen und Verbrechen distanzieren. Genau das macht deine Antifa eben nicht.
Für jeden, der unter dem Sowjetsystem gelitten hat, sind solche Leute ein Zumutung. Es ist eine Tradition der Schlägerbanden der 30er jahre, die Versammlungen sprengt und Diskussionen niederschreit.
Derartiges Verhalten ist undemokratisch.
Nur ein Beispiel dazu: Burschenschaften, die muß man nicht mögen (ich habe dafür nichts übrig, auch für Karneval und Schützenverein nicht). Aber solange die nicht rechtsmäßig verboten sind, muß ich akzeptieren, daß es welche gibt. Da kann ich nicht "zum Kampf" aufrufen. Ähnlich ist es mit rechts- und linksradikalen Parteien. "radikal" heißt im Gegensatz zu "extrem" ja "auf dem Boden der Verfassung stehend". Die müssen nicht gefallen, aber die muß ich akzeptieren. Tue ich das nicht, wäre ich selbst ein Verfassungsfeind.
> Jeder Mord kann nur einmal begangen werden, das hast du vollkommen > erkannt. Ich _will_ dir nichts in den Mund legen - bitte antworte doch > einfach - aber, der Holocaust als (erklärter und wenigstens nicht > erfolgreich bekämpfter) Genozid ist einzigartig.
Und genau das ist eben der Punkt, den mein Gerechtigkeitssinn so einfach nicht akzeptieren darf, weil dadurch die Opfer anderer Genozide als zweitklassig eingestuft werden.
Weil nämlich dein "einzigartig" gar nicht einzigartig meint (den stimme nämlich wörtlich zu), sondern vielmehr eine Sonderstellung, an die nichts anderes herankommen kann. Aber es waren alles Taten von Menschen, und das waren es in der Ukraine oder der Mandschurei auch.
> Wo siehst du > Ähnlichkeit zwischen den Zielen von AntifaschistInnen und Holocaust ? > Wo zwischen bei Methoden ?
Es ging um den politisch (oder weltanschaulich) motivierten Mord der Nazis gegenüber dem des Stalinismus. Beide hatten ähnliche "Ziele", ganze Bevölkerungsgruppen zu vernichten, und beide haben entsprechend ihrer Möglichkeiten und Vorgaben unterschiedliche "Methoden" gewählt.
> [rote armee-bundestagsfraktion] > -> nicht vestanden
Überleg' doch mal, was aus den RAF-Anwälten der 70er geworden ist. Woher plötzlich die Begnadigungen für Terroristen kommen. Wer da das Untertauchen von mehrfachen Mördern finanziert hat...
> Der Nazi-Deutsche Genozid wird nicht abgegrenzt von politischen Morden > der Stalinisten.
Unterstellung. Geschichte ist nie vergleichbar, deshalb ist jedes Verbrechen und jede Tat einzigartig. Aber ich kann die Opfer nichtdeutschen Genozids deshalb in meiner Empfindung nicht hinten anstellen- es darf einfach kein Podest mit "Sieger" und "2.Platz" geben.
Und genau das ist der Punkt.
Stalin hat, neben seinen Säuberungswellen, ganze Bevölkerungsschichten (ukrainische Bauern zum Beispiel) verhungern lassen- in einem Umfang, der allein schon dem Holocaust zahlenmäßig gleichkommt. Auch das ist systematisch geplant und durchgeführt worden, Stalin hatte Platz, Zeit und vor allem keine drohende Niederlage zu befürchten. Er brauchte sich "nicht zu beeilen" und deshalb auch keine Todesfabriken. Wo es nötig war, wie bei Katyn, konnte er dies ändern.
Die Ähnlichkeiten dieser Ziele, oder des Umfangs, relativieren doch deshalb nicht die Folgen. Es wird kein Opfer wieder lebendig und auch kein Täter ist deshalb weniger schuld an seinem tun.
Ausserdem halte ich es in Hinblick auf unsere Zukunft für einen fatalen Fehler, von Einmaligkeiten zu sprechen. Alle Täter, ob in Deutschland oder der UdSSR, waren lediglich Menschen und keine Götter. Ist Saddam Hussein wirklich ein "besserer Mensch" als Hitler, bloß weil er nicht alle Kurden ermordet hat, oder haben ihm nicht einfach die Mittel gefehlt? > 2) Die Antifa, die den roten Stern trägt, wird gleichgesetzt mit dem > Stalinismus
Sie firmiert unter einem "verbrannten" Logo.
> 3) Zuletzt kombinierst du beides (warum auch immer) um ein vernichtendes > Urteil über das Antifa-Projekt zu fällen. [nicht über Antifa-Arbeit > i.A., sondern über das Antifa-Projekt]
Ich mag es nicht, wenn diese Leute unehrlich sind und vorgeben, gegen ein System zu kämpfen, dabei aber eines erkämpfen wollen, welches nicht besser ist. Eine mordende Diktatur ist und bleibt eine mordende Diktatur, egal, ob rot oder braun.
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 | | From: | Benedikt_Kaleß | | Subject: | Re: Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 20:34:33 +0100 |
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 | On Tue, 18 Jan 2005 20:19:04 +0100, Dirk Breuer wrote:
> Am 18.01.2005 19:51 Uhr schrieb "Matthias Botzen" unter
> Sinngemäß: "Wenn unsere Lügen in ihren Geschichtsbüchern stehen, ist der > Krieg gewonnen", Th. Roosevelt.
[ziemlich viel Stammtischgeschwafel und Sch**ße, die man besser nicht zitiert]
> PS: Wer Zynismus findet, darf ihn behalten.
Noe, ich finde da keinen Zynismus sondern viel Schlimmeres. An deiner Stelle würde ich mir gut überlegen, was du schreibst. Es sind schon Leute wegen ähnlicher Aussagen wegen Volksverhetzung verklagt worden. Wenn Du Beispiele brauchst dann google doch einfach mal Personen wie "Meisner", "Hohmann". Es gab da Anfang Januar eine Predigt von einem gewissen Meisner, dem ein gewisser Hohmann nur beipflichten konnte.
So bescheuerte Aussagen wie Deine zeigen einfach deutlich, wieso die Hochschulen ein Antifaprojekt brauchen. Es gibt einfach Leute, die haben nichts, aber auch gar nichts gelernt!
Schockiert,
Bene
(weil der eigentlich immer nicht glauben mag, dass Leute so denken...)
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 | | From: | Dirk Breuer | | Subject: | Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 20:42:39 +0100 |
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 | Am 18.01.2005 20:34 Uhr schrieb "Benedikt Kaleß" unter in pan.2005.01.18.19.34.32.669327@post.rwth-aachen.de:
> Noe, ich finde da keinen Zynismus sondern viel Schlimmeres. > An deiner Stelle würde ich mir gut überlegen, was du schreibst. Es sind > schon Leute wegen ähnlicher Aussagen wegen Volksverhetzung verklagt > worden.
Nannte man das in der DDR nicht "staatsfeindliche Hetze"?
> Wenn Du Beispiele brauchst dann google doch einfach mal Personen > wie "Meisner", "Hohmann".
Die Herren sind verurteilt worden, ist ja ganz was neues. Muß mir echt entgangen sein...
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 | | From: | Benedikt_Kaleß | | Subject: | Re: Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 20:49:23 +0100 |
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 | On Tue, 18 Jan 2005 20:42:39 +0100, Dirk Breuer wrote:
>> Wenn Du Beispiele brauchst dann google doch einfach mal Personen >> wie "Meisner", "Hohmann". > > Die Herren sind verurteilt worden, ist ja ganz was neues. Muß mir echt > entgangen sein...
Du weißt, wie schnell Meisner sich entschuldigt hat, nachdem der Zentralrat der Juden in Deutschland ihm eine Klage angedroht hat?
Aber ehrlich gesagt frage ich mich im Moment eher, ob Du in der Schule komplett gepennt hast, als es um das dritte Reich ging...
Setz dich erstmal hin und mach deine Hausaufgaben! Ich mag Dich jetzt auch erstmal nicht weiter stören. Du hast es echt nötig.
Sorry, andere Worte finde ich gerade nicht.
Bene
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 | | From: | Volker Rudkowski | | Subject: | Re: Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 21:52:17 +0100 |
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 | "Benedikt Kaleß" schrieb im Newsbeitrag news:pan.2005.01.18.19.49.22.737734@post.rwth-aachen.de... > On Tue, 18 Jan 2005 20:42:39 +0100, Dirk Breuer wrote: > >>> Wenn Du Beispiele brauchst dann google doch einfach mal Personen >>> wie "Meisner", "Hohmann". >> >> Die Herren sind verurteilt worden, ist ja ganz was neues. Muß mir echt >> entgangen sein... > > Du weißt, wie schnell Meisner sich entschuldigt hat, nachdem der > Zentralrat der Juden in Deutschland ihm eine Klage angedroht hat? >
Gegen Martin Hohmann wurde erst gar kein Verfahren eröffnet. ;)
Kardinal Meisner wird sich wohl auch nur aus Höflichkeit entschuldigt haben. Paul Spiegel hat diese Entschuldigung übrigens NICHT angenommen. Jedenfalls hat der Herr Spiegel aufgrund seiner Äußerungen zu diesem Vorfall jetzt selbst ein Verfahren am Hals:
http://diestandard.at/?url=/?id=1918160
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 | | From: | Benedikt_Kaleß | | Subject: | Re: Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 22:21:11 +0100 |
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 | On Tue, 18 Jan 2005 21:52:17 +0100, Volker Rudkowski wrote:
> Gegen Martin Hohmann wurde erst gar kein Verfahren eröffnet. ;) > > Kardinal Meisner wird sich wohl auch nur aus Höflichkeit entschuldigt haben. Paul Spiegel hat diese Entschuldigung übrigens NICHT > angenommen. Jedenfalls hat der Herr Spiegel aufgrund seiner Äußerungen zu diesem Vorfall jetzt selbst ein Verfahren am Hals: > > http://diestandard.at/?url=/?id=1918160
Du hast aber schon ungefähr eine Ahnung davon, wieso solche Aussagen wie Meisner und in einem anderen Zusammenhang Hohmann sie getätigt haben, problematisch sind, oder? Bei Hohmann hat es immerhin dazu geführt, dass er nicht mehr Mitglied der CDU - Fraktion ist.
Ach ja, übrigens auch innerhalb der katholischen Kirche gibt es Menschen, die über Meisners Äußerungen kritisch sehen, seine "3Entschuldigung" relativieren und ihn sogar zum Rücktritt auffordern.
Liebe Grüße,
Bene
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 | | From: | Christoph_Fauß | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 22:58:47 +0100 |
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 | Benedikt Kaleß wrote: > On Tue, 18 Jan 2005 21:52:17 +0100, Volker Rudkowski wrote: > > >>Gegen Martin Hohmann wurde erst gar kein Verfahren eröffnet. ;) >> >>Kardinal Meisner wird sich wohl auch nur aus Höflichkeit entschuldigt haben. Paul Spiegel hat diese Entschuldigung übrigens NICHT >>angenommen. Jedenfalls hat der Herr Spiegel aufgrund seiner Äußerungen zu diesem Vorfall jetzt selbst ein Verfahren am Hals: >> >>http://diestandard.at/?url=/?id=1918160 > > > Du hast aber schon ungefähr eine Ahnung davon, wieso solche Aussagen wie > Meisner und in einem anderen Zusammenhang Hohmann sie getätigt haben, > problematisch sind, oder? Bei Hohmann hat es immerhin dazu geführt, dass > er nicht mehr Mitglied der CDU - Fraktion ist.
Davon lebt die Diskussion; alles andere ist die Beschneidung der freien Meinung und damit ein Paradebeispiel für das, wofür unser Staat nicht stehen sollte. Anscheinend haben das einige immer noch nicht verstanden ...
> > Ach ja, übrigens auch innerhalb der katholischen Kirche gibt es Menschen, > die über Meisners Äußerungen kritisch sehen, seine "3Entschuldigung" > relativieren und ihn sogar zum Rücktritt auffordern. > > Liebe Grüße, > > Bene
Gruß Christoph
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 | | From: | Volker Rudkowski | | Subject: | Re: Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 22:36:29 +0100 |
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 | > Du hast aber schon ungefähr eine Ahnung davon, wieso solche Aussagen wie > Meisner und in einem anderen Zusammenhang Hohmann sie getätigt haben, > problematisch sind, oder? Bei Hohmann hat es immerhin dazu geführt, dass > er nicht mehr Mitglied der CDU - Fraktion ist. >
Hohmann hat damals lediglich im konjunktiv gesprochen, daher konnte man ihm auch nix strafrechtkich relevantes nachweisen. Er hat halt unangenehme Passagen angesprochen die in unserer "politisch-korrekten" Gesellschaft natürlich nicht so gut angekommen ist. Gehen musste er lediglich aufgrund des Medienrummels um seine Person und weil Angela Merkel bei jedem bisschen Gegenwind sofort einknickt.
> Ach ja, übrigens auch innerhalb der katholischen Kirche gibt es Menschen, > die über Meisners Äußerungen kritisch sehen, seine "3Entschuldigung" > relativieren und ihn sogar zum Rücktritt auffordern. > > Liebe Grüße, > > Bene
Ich fand den Vergleich von Meisner gar nicht so unpassend. Durch den Holocaust sind nach offiziellen Angaben 6 Millionen Menschen zu Tode gekommen. Durch Abtreibung sind seit dem 26. April 1974 8 Millionen Kinder vor ihrer Geburt getötet worden. Allein von der Größenordnung her passt es schon. Zudem war/ist beides staatlich organisiert.
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 | | From: | Benedikt_Kaleß | | Subject: | Re: Re:[AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. bis 23.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 23:02:22 +0100 |
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 | On Tue, 18 Jan 2005 22:36:29 +0100, Volker Rudkowski wrote:
> >> Du hast aber schon ungefähr eine Ahnung davon, wieso solche Aussagen wie >> Meisner und in einem anderen Zusammenhang Hohmann sie getätigt haben, >> problematisch sind, oder? Bei Hohmann hat es immerhin dazu geführt, dass >> er nicht mehr Mitglied der CDU - Fraktion ist. >> > > Hohmann hat damals lediglich im konjunktiv gesprochen, daher konnte man ihm auch nix strafrechtkich relevantes nachweisen. Er hat > halt unangenehme Passagen angesprochen die in unserer "politisch-korrekten" Gesellschaft natürlich nicht so gut angekommen ist. > Gehen musste er lediglich aufgrund des Medienrummels um seine Person und weil Angela Merkel bei jedem bisschen Gegenwind sofort > einknickt. > > >> Ach ja, übrigens auch innerhalb der katholischen Kirche gibt es Menschen, >> die über Meisners Äußerungen kritisch sehen, seine "3Entschuldigung" >> relativieren und ihn sogar zum Rücktritt auffordern.
> Ich fand den Vergleich von Meisner gar nicht so unpassend. Durch den Holocaust sind nach offiziellen Angaben 6 Millionen Menschen zu > Tode gekommen. Durch Abtreibung sind seit dem 26. April 1974 8 Millionen Kinder vor ihrer Geburt getötet worden. Allein von der > Größenordnung her passt es schon. Zudem war/ist beides staatlich organisiert.
Naja, ich habe dich danach gefragt, ob Du eine Ahnung davon hast, warum solche Aussagen problematisch sind. Darauf hast du leider keine Antwort gegeben.
Für mich wird jedenfalls an solchen Postings sehr deutlich, dass Antifa-Arbeit wichtier als je ist.
Bene
.... der eigentlich überhaupt keinen Bock auf plumpe Stammtisch-Diskussionen hat und sich daher jetzt auch aus diesem Thread entsetzt zurückzieht.
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 | | From: | Christoph_Fauß | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 23:16:51 +0100 |
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 | Benedikt Kaleß wrote: > On Tue, 18 Jan 2005 22:36:29 +0100, Volker Rudkowski wrote: > > >>>Du hast aber schon ungefähr eine Ahnung davon, wieso solche Aussagen wie >>>Meisner und in einem anderen Zusammenhang Hohmann sie getätigt haben, >>>problematisch sind, oder? Bei Hohmann hat es immerhin dazu geführt, dass >>>er nicht mehr Mitglied der CDU - Fraktion ist. >>> >> >>Hohmann hat damals lediglich im konjunktiv gesprochen, daher konnte man ihm auch nix strafrechtkich relevantes nachweisen. Er hat >>halt unangenehme Passagen angesprochen die in unserer "politisch-korrekten" Gesellschaft natürlich nicht so gut angekommen ist. >>Gehen musste er lediglich aufgrund des Medienrummels um seine Person und weil Angela Merkel bei jedem bisschen Gegenwind sofort >>einknickt. >> >> >> >>>Ach ja, übrigens auch innerhalb der katholischen Kirche gibt es Menschen, >>>die über Meisners Äußerungen kritisch sehen, seine "3Entschuldigung" >>>relativieren und ihn sogar zum Rücktritt auffordern. > > >>Ich fand den Vergleich von Meisner gar nicht so unpassend. Durch den Holocaust sind nach offiziellen Angaben 6 Millionen Menschen zu >>Tode gekommen. Durch Abtreibung sind seit dem 26. April 1974 8 Millionen Kinder vor ihrer Geburt getötet worden. Allein von der >>Größenordnung her passt es schon. Zudem war/ist beides staatlich organisiert. > > > Naja, ich habe dich danach gefragt, ob Du eine Ahnung davon hast, warum > solche Aussagen problematisch sind. Darauf hast du leider keine Antwort > gegeben. > > Für mich wird jedenfalls an solchen Postings sehr deutlich, dass > Antifa-Arbeit wichtier als je ist. > > Bene > > ... der eigentlich überhaupt keinen Bock auf plumpe > Stammtisch-Diskussionen hat und sich daher jetzt auch aus diesem Thread > entsetzt zurückzieht. > > >
Da mach Dir die Sache mal bitte nicht zu einfach Bene. Nur weil jemand nicht deiner Meinung ist, ist es dies noch lange keine "Stammtisch-Diskussion" (aber nun gut, das ist halt das Recht auf Meinungsfreiheit).
Wenn Du im Übrigen meinst AntiFa-Arbiet fördern zu müssen, bitte. Jedoch halte ich nichts davon dies im Rahmen des "AStA" durchzuführen und darüberhinaus über die Zwangsbeiträge zu finanzieren.
Etwas entsetzt über die Nutzung der AStA-Gebühren, Christoph
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 | | From: | Marco Hennigs | | Subject: | Re: [AStA-90sec] 90 Sekunden der 3. Kalenderwoche 2005 vom 17.1. | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 23:32:15 +0100 |
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 | Christoph Fauß wrote: > Da mach Dir die Sache mal bitte nicht zu einfach Bene. Nur weil jemand > nicht deiner Meinung ist, ist es dies noch lange keine > "Stammtisch-Diskussion" (aber nun gut, das ist halt das Recht auf > Meinungsfreiheit).
Ich glaube, dass Bene es sich da nicht zu einfach macht. Wenn ich lese, was hier zwischen den Zeilen steht, dann bin ich wirklich "unter Stammtischniveau". Wer hier Abtreibungen, die im Gegensatz zum Holocaust nach dem Gesetz kein Mord sind, mit ebd. vergleicht hat irgendetwas nicht verstanden. Ich frage mich hier, ob ihr Euch schonmal genauer mit Schicksalen von Menschen aus dem 3. R |
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