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Filmkritik: Bridget Jones 2 - Am Rande des Wahnsinns

Filmkritik: Bridget Jones 2 - Am Rande des Wahnsinns  
Tuvok
 Re: Filmkritik: Bridget Jones 2 - Am Rande des Wahnsinns  
Peter Horny
From:Tuvok
Subject:Filmkritik: Bridget Jones 2 - Am Rande des Wahnsinns
Date:Mon, 17 Jan 2005 21:40:33 GMT
Der Film fängt dort an wo der 1. Teil aufgehört hat. 6 Wochen danach, 7
Stunden später, liegt MARK DARCY (Colin Firth) im Bett in seiner Wohnung und
BRIDGET JONES (Renée Zellweger) himmelt ihn an was ihn etwas stört, was sie
immer macht, denn sie ist einfach hin und weg von ihm und kann es nicht
glauben, sie ist endlich glücklich Ihr Singledasein ist vorüber, aber sie
hat trotzdem noch Schwabbelstellen, die MARK aber liebt.



Doch eines Tages auf einer Anwaltkonferenz in so einem Nobelhüttchen trifft
sie auf die 22 Jährige absolut attraktive REBECCA und fühlt sich natürlich
total eifersüchtig und sie macht einen Blödsinn nach dem anderen obwohl sie
überhaupt keine Beweise hat das Ihr Freund Ihr fremdgeht, obwohl der immer
öfters sagt das er sie liebt.



Selbst als sie ihn stört mit leicht schlüpfrigen Gesprächen über das Telefon
während der Anwalt gegen Menschenrechte, berühmt und geliebt, geehrt und
bekannt, viele Leute um sich hat, Handlungsminister bis hin zu Abgeordneten,
aber er erträgt das alles mit Geduld. Der Lautsprecher war nämlich an.



Und ja er ladet sie zum Skifahren ein, in die Schweiz, ein kleines
Wochenende, und natürlich sagt sie zu, obwohl sie erwartet hat, das er sie
nach den 8 Wochen Ihres Zusammen Seins endlich fragt ob sie ihn heiraten
möchte, aber sie sagt nur zu, meint sie kann gut Skifahren und blamiert sich
natürlich, überhaupt als REBECCA wieder auftritt.



In der nächsten Zeit geht alles schief bei der Beziehung und das geht so
weit das sich die beiden trennen, und sie beruflich mit DANIEL CLEAVER (Hugh
Grant) nach Thailand fliegt wo sie leider versehentlich in einem Gefängnis
landet, da sie wegen dem Besitz von Kokain verhaftet wird, und da fängt sie
endlich an über Ihr verkorkstes Leben nachzudenken, auch wenn es nur kurz
ist.



Wäre Greenpeace eine Menschenschutzorganisation hätte man Renee Zellweger
wie sie in dem Film leibt und lebt sicher ins Meer zurückgezogen. Sie ist so
richtig das Bummelchen. Ein süßes nettes Bauerntrampelchen, richtig süß. Der
1. Teil hat in Deutschland 4,5 Millionen Zuseher in die Kinosäle gelockt,
ich schätze der 2. wird nicht so viele reinlocken, das macht aber nichts, er
ist trotzdem süß der Film.



Die Romanvorlage der Autorin Helen Fieldings verlangte das Renée 15 Kg
zugenommen hatte, und ich glaube sie hat mehr als 15 Kg zugenommen.
Zumindestens hat sie das meisterhaft gemeistert, und ich könnte mir keine
bessere Bridget vorstellen. Wenn die Frau mal stirbt ist es wie bei Mark
Harmill als Luke Skywalker, jeder kennt ihn, keiner weiß wer das wirklich
ist, aber wenn man Luke erwähnt, weiß es jeder und so ist es auch bei
Bridget. Die Frau ist einfach im Hirn aller Menschen die auf lustige Filme
stehen, und die haben sicher schon was von Ihr gehört.



Bei ihr ist das tolle finde ich, das sie ganz und gar nicht hübsch ist und
manchmal aber irgendwie viel besser aussieht als so manches Fotomodell.
Natürlich nicht zu vergleichen in dem Film mit Rebecca, die ja ein
Monsterschnuckelchen ist. Einfach drüberkriechen und aussaugen, aber Bridget
ist dafür lustiger, und das ist es ja was bei Frauen irgendwie zählt.
Hauptsache man kann mit Ihnen lachen.



In dieser wunderbar charmanten Komödie hat mir auch vor allem Hugh Grant
sehr gut gefallen. Der Schauspieler kann einfach keinen bösen Menschen
spielen, und selbst wenn er Böse sein soll, er wirkt einfach süß, lustig und
meine Freundin ist ganz vernarrt in ihn, und ich schätze die muß den mit mir
teilen, dafür gibt's nen flotten Vierer mit Ihr, Hugh, Mir und Rebecca.



Hugh ist einfach so richtig der romantische Vollarsch. Nett, unmännlich,
macht angeblich eine Bumstherapie weil er dauernd seine Fortpflanzungsorgane
verpflanzen will, und ja das hat ja damals Bridget nicht gepasst, was auch
verständlich ist. Aber dafür paßt er hervorragend in die Rolle, denn alleine
schon beim auftreten kann dieser Mensch durch seinen britischen kühlen Humor
einfach das lustige rüberbringen und das ohne ordinär zu sein.



Doch hier im 2. Teil hat sich ein Fehler eingeschlichen, denn die
Drehbuchautoren wollten diesen Film noch lustiger und romantischer machen,
darum plätschert dieser Film in mehr als der Hälfte einfach nur so dahin.
Nicht nur das sie saumäßig schlechter gekleidet ist als im 1. Teil, was
einfach unnötig ist, er soll auch romantischer sein und degradiert Mark
Darcy zu einem Volltrottel ab, und ja sie ist einfach nur eine dumme
ungebildete Gans, was sicher so nicht in der Originalbuchvorlage gestanden
ist.



Ob man in dem Film ein Happy End erwarten darf? Ich glaube die Frage ist gar
nicht so spannend wie im 1. Teil und das finde ich schade, denn die
Geschichte hat sehr gute Momente, aber leider werden sie nicht so gut
umgesetzt. Ich finde das Ihr Übergewicht in dem Film Ihrer Mimik geschadet
hat, da sie einfach das süße und intelligent nicht so gut rüberbringen
konnte wie in Teil 1.



Fast hätte ich den Soundtrack vergessen der mit bekannten Liedern herkommt,
mir aber nicht gut gefallen hat, aber eine gute Musik geboten hat, und auch
von der technischen Seite, Umsetzung, Kamera, Schnitt, habe ich keine Fehler
gefunden, obwohl ich mir gewünscht hätte, wenn es schnellere Schnittfolgen
gegeben hätte.



Der Film bringt irgendwie die Geschichte etwas weiter weg als es Helen die
Romanschreiberin geschrieben hat, die hat nämlich in so kleinen Zeitungen
eine Geschichte geschrieben die in Teilen rauskam, und die sich die Leute
gerne kauften, und ja es gibt noch einige Bücher von der Bridget, die ja in
England ein Erfolg ist und ich finde es schade das man sich wieder nicht
einmal an die Romanvorlage gehalten hat.



Ein bißchen fand ich das der Erfolg von Teil 1 nicht fortgesetzt wurde,
sondern es wurde einfach zu sehr übertrieben, und ja ich bin froh das alle
von Teil 1 mitgespielt haben. Was ich nicht verstand, aber meiner Freundin
gut gefiel ist das Colin Firth in dem Film so einen galanten geduldigen
Menschen spielt der sich von der Frau alles gefallen läßt ohne einmal
wirklich wild zu werden. Einfach süß, ja ich verstehe es nicht, und ich fand
es ist ein bißchen oft übertrieben dargestellt worden, aber das macht
nichts. Der Film ist so richtig ein Film für erste oder 820. Dates, wo man
seiner Freundin beweisen will das man in der Anatomie im Schul TV gut
aufgepasst hat, als die Anatomie der Fraulichen Fortpflanzungsorgane
durchgenommen wurde.



Ich finde das sie das süße verliebte Hähnchen, die dämliche
Fettnäpfchenreintreterin besser ist als kein anderer. Und vor allem finde
ich das Colin Firth glaube ich sogar Hugh Grant in der Schauspielerischen
Leistung in dem Film schlägt, denn er spielt den Liebhaber von Jones so gut,
und so leidend irgendwie das man wirklich nur mitweinen könnte, und ja es
ist natürlich megakitschig, so arg das der Kitsch schon so stark rausrinnt
als wäre es zerronnene Butter, aber das macht nichts, er spielt ihn einfach
gut. Auch wenn einige Szene einfach übertrieben sind, weil kein Mann läßt
sich das alles gefallen was er sich gefallen hat lassen, außer er ist
deswegen so geduldig weil er ein Android ist.



Ach ja die Eltern von Bridget sind auch wieder dabei.



Ein süßer Film für süße 78,33 von 100
From:Peter Horny
Subject:Re: Filmkritik: Bridget Jones 2 - Am Rande des Wahnsinns
Date:17 Jan 2005 21:57:09 GMT
"Tuvok" schrieb:

> und da fängt sie endlich an über Ihr
> verkorkstes Leben nachzudenken, auch wenn es nur kurz ist.

Das solltest du auch tun. Aber nicht nur kurz.

> Ein süßer Film für süße 78,33 von 100

Und für dich war es der 14. Film in 17 Tagen. Du bist echt süchtig.
   

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