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Filmkritik: Alexander

Filmkritik: Alexander  
Tuvok
 Re: Filmkritik: Alexander  
Peter Horny
 Re: Filmkritik: Alexander  
David Seppi
From:Tuvok
Subject:Filmkritik: Alexander
Date:Sun, 02 Jan 2005 23:46:35 GMT
Anfangen tut der Film damit das PTOLEMAIS (Anthony Hopkins) als Pharao in
Ägypten seinem Schreiber Kadmos, 40 Jahre nach dem Tod von ALEXANDER (Colin
Farrell) seine ganze Geschichte diktiert. Seine Mutter ist OLYMPIAS
(Angelina Jolie), eine berühmte damalige Prinzessin aus der Provinz Epeiros,
einer Landschaft nordwestlich von Griechenland. Im Süden ist der Ambrakische
Golf, und Ätolien. Im Osten befindet sich Thessalien und Makedonien. Epeiros
wird im Osten von Makedonien durch das Pindosgebirge getrennt.



Im Westen ist das Ionische Meer, das die Grenze bildet. In der alten Zeit
war diese historische Landschaft so groß das es bis Albanien gereicht hat.
Die heutige griechische Provinz des damaligen Epeiros ist 9.500 Km² groß und
hat ca. 350.000 Einwohner.



Der Vater von ALEXANDER war PHILLIP II. (Val Kilmer). Er war der damalige
König von Makedonien und sehr geehrt und berühmt. 359 v. Christus wurde er
von den damaligen Heerscharen zum König gewählt. Schon in der Kindheit war
das Elternhaus total zerstritten, nicht nur durch die Saufgelage von
PHILLIP, und so war der Sohn immer mehr bei seiner Mutter, die ihn total
verinnerlichte, und als Außenstehender könnte man glauben da tut sich ein
Ödipuskomplex auf.



Seine Mutter hat PHILLIP gehasst, und wollte zeit seines Lebens ihn immer
für Ihre Intrigen einspannen. Doch obwohl ALEXANDER seinen Vater geliebt
hat, war dieser für ihn eher ein Schwächling, der durch seine eigenen Fehler
draufkommen sollte, was gut ist und was nicht.



In Mieza, wurde ALEXANDER von ARISTOTELES (Christopher Plummer) gelehrt.
Sein Vater war damals schon berühmt weil er die Phalanxen aufgestellt hat.
Und zwar waren das disziplinierte Angrifftruppen die mit Ihren langen
Speeren gegen Feinde sehr gut kämpfen konnte, man nennt sie auch Sarissen,
außerdem wurde eine Adelsreiterei von PHILLIP entwickelt, den Hetairen. Und
die waren Freunde von ALEXANDER.



ARISTOTELES ein Schüler von Platon hat damals sehr oft in MIEZA gelehrt, das
in der Nähe vom heutigen Salamanca in Spanien liegt, wo damals 343 v. Chr.
der damals 13 Jährige ALEXANDER das nötige lernen sollte wenn er später mal
König werden sollte. 340 hat PHILLIP II seinen Sohn zum Statthalter ernannt.



Und man weiß wenig über seine Kindheit und darum wurde im Film von Stone
auch so wenig dargestellt, und das wenige, war wohl erfunden. Egal, damals
hatte ALEXANDER Schon Freunde gewonnen, und einer ging ihm nicht aus dem
Kopf, HEPHAISTON (Jared Leto).



336 v. Chr. ist sein Vater ermordet worden von PAUSANIAS, und er wurde als
ALEXANDER der III. ausgerufen von den damaligen Herrschern. Doch bis dahin
war noch ein weiter Weg, denn PHILLIP hat EURYDIKE geheiratet, von der er
dann einen Sohn bekommen hat, und OLYMPIAS kocht natürlich vor Wut und will
Ihren Sohn immer stärker an sich und gegen seinen Vater aufwiegeln.



In Wirklichkeit hat ALEXANDER viele Diener in alle Winklen geschickt, die
Leute töten sollten, die seiner Meinung nach auf seinen Thron aus waren. Was
man im Film natürlich nicht besonders sieht, wie vieles andere auch nicht.
Seine Leute fingen an ihn zu verehren, nicht nur weil er sehr viele Gebiete
unterworfen hat wie die der Illyrer, der Triballer, er Geten, der Kelten und
der Thraker. Und das in einem wirklichen Blitzfeldzug.

335 ist er gegen die Thebenleute gezogen die eine Revolte beginnen wollten,
und das sah man im Film auch nicht so richtig. Und er hat damals schon ein
Exempel statuiert das beispiellos war bis dahin. Er hat einfach alle als
Sklaven verkauft, Tausende Leute. Und dann war Ruhe.



ALEXANDER hatte damals den Wunsch gegen den mächtigsten Mann der Welt in den
Krieg zu ziehen, von dem schon sein Vater geträumt hat. DAREIOS III. aus dem
Haus der Archämeniden, einem alten Herrschergeschlecht. Im Mai 334 ging er
über den Hellespont. Das ist eine Meeresenge, die zwischen dem Marmarameer
im Osten liegt, und dem Ägäischen Meer im Westen, das immer so verschmutzt
ist.

Nach einer alten Sage war damals in dem Meer die Helle ersoffen, die mit
Ihrem Bruder dem Phrixos auf dem goldenen Widder Chrysomeles aus der Heimat
geflohen ist. Das Meer nannte man damals Pontos. Darum Helles-Pontos,
Hellespont.

Die erste Begegnung mit den Persern, was man auch nicht im Film sah war mit
Memnon aus Rhodos, im Mai 334 in der Schlacht am Granikos. Dadurch hat er
eine Antike Landschaft, genannt Ionien befreien können, in der heutigen
Türkei. In der Nähe von Smyrna im Norden der Türkei.



Man sah auch nicht wie er nach Milet zog, der größten Stadt in Kleinasien
damals. Wo er Nikanor dem Bruder von Parmenior befahl mit 160 Schiffen den
Weg frei zu machen. In Helikarnassos, der Hauptstadt von Kariens hat sich
Memnon ihm entgegengestellt. Im Film sieht man nur die Hauptschlacht.



Man sah nichts von der Keilerei bei Issos, im Jahre 333 v. Chr. einer
Eselsbrückenschlacht für Geschichtestudenten. 333 bei Issos Keilerei. Und
der Alex war auch der vom Gordischen Knoten. Das waren damals 2 kunstvoll
verknotete Stricke die am Streitwagen vom König Gordios von Phryigen
befestigt waren, Und das von den Göttern persönlich, damit sie auch
ordenltich halten. Besser als Tampons. Sie sollten die Deichsel des Wagens
mit dem Zugjoch verbinden, das ganze war dem Zeus geweiht. Und das Orakel
von sonstwas hat das prophezeit. Der was das löst wird Herrscher über Asien.
Und keinem ist es bisher gelungen. Ihm schon, Er hat es mit dem Schwert
durchschlagen.

Im Film sah man die Schlacht gegen DAREIOS, der dann nach Baktrien geflohen
war, wo er seinen Verwandten aufsuchen wollte, der war Satrap und heiß
Bessos, also Herrscher, und der hat den umbringen lassen. ALEXANDER hat sie
nach Persepolis, der damaligen Hauptstadt von Persien gebracht und gebührend
beigesetzt, das war auch nur angedeutet. Dazwischen gab es 7000 Lasttiere
die Gold und Silber nach Issos brachten, er hat Damaskus erobert, Palästina
befreit und noch ne Menge mehr gemacht.



Im Film hat er die barbarischen Stämme unterworfen und eine Frau namens
Roxane geheiratet. Den Mörder Bessos verfolgte er bis ins damalige Sogdien,
das im Teil des heutigen Afghanistan, Turkmenistan, Usbekistan liegt. Er hat
PILOTAS einen Sohn von PARMENION beschuldigt auf ihn einen Anschlag zu
verüben, man sah oft von seinen Verschwörungsängsten im Film.



Er kam über den Hindukusch nach Baktra, das heute Balch heißt, wo sich die
Einwohner vor ihm gefürchtet haben. Er zog über Samarkand nach
Tadschikistan, das war 329 v. Chr. In Baktra hat er wie gesagt ROXANE
geheiratet, eine Schwester von OXYARTES, der aber nicht der Oxy war, der
Bruder von Dareios.



Er wollte nach Indien, damals eine Ansammlung von Kleinstaaten. 326 eroberte
er ein Tal bei Kabul dem Fluss. Kam zur Provinz Gandhara und hat NIKANOR zum
Statthalter ernannt der dagegen heftig rebellierte, alle wollten nur mehr
heim.



Alex hatte ein Pferd, namens Bukephalos das ist bei der großen Schlacht
gegen den Indischen König Poros in der Nähe des Flusses Hydaspes umgekommen.
Das ganze liegt in der Nähe der Stadt Malakwal. Seine letzte Schlacht, bevor
der Monsunregen einsetzte und 60 Tage gabs nur Wasser vom Himmel, das sah
man im Film auch nur kurz.



In Bukephala hatte er mit dem Bau von 800 Schiffen begonnen das sah man auch
nicht. Sein letztes und 18. Alexandria das heutige Golashkerd hat er 324 v.
Chr. gegründet. Er wollte 10.000 persische Frauen mit griechischen Soldaten
verheiraten. 11.500 Soldaten wurden später heimgeschickt, er kehrte nach
Babylon zurück. Am 11.6.323 v. Chr. ist er am Fieber erkrankt und gestorben.



Ich komme gerade vom Kino und bin nach 172 Min. Alexander, inklusive
unnötiger 17 Minütiger Pause, obwohl am Plakat 10 Min. Unterbrechung
gestanden ist, nach Hause gekommen und stürze mich gleich voller
Orgastischem Eifer auf mein Word um für die Welt die Herrschaft durch die
Filmkritiken zu erringen.

Was mir noch in Erinnerung geblieben ist von dem Film? Blöde Fremde Kritiken
aus dem All, die dem Film nichts gutes bescheinen lassen, eine wahrhaft
königliche Angelina Jolie, die wirklich gut gespielt hat, ein blonder
Jüngling namens Colin Farrell, der eine Art Swingerclub Nudistenchef ist,
und den größten Feldherr der Geschichte darstellt.



Wer auf Filme wie "Troja" oder "Ben Hur", "Lawrence von Arabien" oder
"Spartacus" steht wird hier sicher gut bedient sein, und ich muß sagen das
mich diese 150 Millionen US $ teure Verfilmung von Oliver Stone, viel besser
gefallen hat, als die alte mit Richard Burton in der Hauptrolle, die
vielleicht der Geschichte mehr entsprach, aber noch ein bißchen so einen
Jugoslawischen Hausmütterchen Akzent hatte, wie die ganzen Gojko Mitic
Filme, wo er immer den Lederstrumpf spielte.



Nein, Nein, der Film war einfach herrlich, auch wenn er viele Längen
aufgewiesen hat, was bei so einem Epos nicht zu vermeiden ist, O.K. zu
vermeiden sicher, aber es hat irgendwie im Gesamtkunstwerk gut reingepaßt.
Obwohl ich mir aber gewünscht hatte mehr von diesen herrlichen Kampfszenen
zu sehen die in dem Film zu bewundern waren. Überhaupt am Ende, wo einer der
herrlichsten und effizientesten Kampfszenen der Filmgeschichte gezeigt
wurden. Sicher wird der Film kein "Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs"
was auch unmöglich ist so zu sein, aber er übernimmt schon jetzt für mich
den Status eines Weihnachtsfamlienfilmes aller Zeiten, und er haltet ihn
sehr gut. Nicht nur anhand seiner sehr guten Schauspieler, sondern vor allem
an der Geschichte eines Mannes der wie sein Volk lebte, von einem Regisseur
verfilmt der "Gladiator" genauso gut gedreht hätte, und der im ganzen 10.000
Km bis weit nach Indien gereist ist.



Unglaublich heute noch, das ein Mann der 356 v. Chr. geboren wurde, mit 33
Jahren bereits fast die ganze damals bekannte Welt bereist, erobert, und
unterjocht hat. Mich wundert bei der ganzen Geschichte das sich ein
deutscher Verleiher wie Constantin und ein Produzent wie Thomas Schühly
entschlossen hat einem Hollywoodrebell über 150 Millionen US $ zu geben.
Oliver hat schon als Kind geträumt die Geschichte dieses großen Mannes zu
verfilmen, und ich bin froh das er nicht dauernd den Computer eingesetzt
hat.



Wenn ich den Film mit "Troja" vergleiche, und das mache ich deswegen, weil
dieser Film den Anfang irgendwie gemacht hat, mit alten Themen, dann muß ich
sagen, das Troja ein Kinderfilm gewesen ist, er war so richtig schön
klinisch sauber, da kam nicht viel vor, aber hier bei Stone, das alte Thema,
eine Schwuchtel öffentlich darzustellen, das ist was wunderbares. Sicher ist
es ein Film der nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, denn in der
heutigen Zeit wird so viel von Kindern nachgemacht, und es wäre halt nicht
so gut wenn unsere Jüngsten in der Klasse sitzen und die 8 Jährigen Freunde
in der Mathematikschulaufgabe abknutschen, oder vielleicht wie ein Berserker
durch die Schule kutschieren, gezogen von 7 rothaarigen hässlichen Mädchen,
um die Schulpsychologen zu killen.



Denn hier werden viele Szenen gezeigt, die nicht so manches Auge erblicken
sollte, also das Auge der Leute die etwas gegen derbere Szenen haben oder
gegen anspruchsvolle Filme. Denn der Film ist anspruchsvoll und er schafft
den Spagat wunderbar als Geschichte zu einem Popcornfilm.



Wenn Ridley Scott mit "Gladiator" nicht angefangen wäre der vielleicht gar
nicht so schnell ins Kino gekommen, und ich behaupte auch zu sagen, sehr
lange nicht. Wer weiß. Jedenfalls wollten die Griechen gegen diese
Geschichte protestieren, denn ein Nationalheiligtum wie Alexander der noch
dazu biuell ist, das kann doch nicht sein oder?



Wahnsinn z.B war in dem Film das nicht nur schöne Menschen mitgespielt haben
wie in "Troja" sondern eigentlich ganz gewöhnliche und hässliche Leute, und
die mit Ihren Pickeln und Ausschlägen, und mit Ihren Pusteln. Sicher waren
nicht alle hübsch, und nicht alle hässlich, mehr so ein Mittelding, ungefähr
so Leute die man sieht wenn man am 3. Einkaufssamstag vor Weihnachten sich
in die allabendlichen Geschäftstummeleien stürzt und mit der Einkaufssucht
mit hält die man uns aufoktroyiert von der Wirtschaft.



In dem Film habe ich Val Kilmer als König Philip fast gar nicht erkannt, als
einäugiger besoffener, Schweinsicher Prolet, und ich erkannte ihn erst nach
langem und mehrfachem Hingucken, also nach längerer Zeit, aber ich muß
sagen, der Typ hat sehr routiniert gespielt, als wäre er ein wirklich guter
Schauspieler, und das ist bei ihm selten, denn außer bei "Willow" habe ich
Val in keiner guten Verfilmung gesehen, wo er wirklich brilliert hat.



Ein bißchen geärgert hat mich Colin Farrell der den Alexander spielt schon
ein bißchen, denn er ist zwar ein guter Schauspieler, aber er wirkte für
mich irgendwie wie ein Mensch der weit entfernt vom sagenhaften Method
Acting ist, die Robert deNiro, Sean Penn, und Al Pacino so berühmt machten.
Aber er spielte meiner Meinung nach seine Rolle trotzdem gut. Er hat mir nur
zu blondes Haar gehabt, und war für mich ein bißchen zu Hollywood like in
seinen Handlungen, wo er immer wirkte, als wäre er ein bezahlter guter
Schauspieler.



Der Film ist auch deswegen für mich wunderbar, weil er in erzählerhafter
Weise einigen Leuten die Bildungslöcher stopft, und nicht nur die Löcher die
für Ausscheidungen und sonstige schmackhafte Dinge bestimmt sind, aber das
macht er nicht immer sehr gut, denn teilweise sieht man und merkt man so
viele Zeit und Jahressprünge das ich mich schon ein bißchen geärgert habe.
Das fängt damit schon an wo man einen alten Aristoteles sieht, der so um die
90 Jahre alt ist, genaueres erfährt man nicht, und hört damit auf, wo man
eben Christopher Plummer als solchen sieht, wie er diktiert, einem gewissen
Kadmos, und das meiner Meinung nach viel zu schnell, denn der arme hatte
sicher im alten Ägypten keine Stenografie auf Lager.



Warum der Film in den USA einen so desaströsen Start hatte ist mir ein
Rätsel. Obwohl die ganze Geschichte sehr gut ist. Gut vor allem ist das
Album von Vangelis, der die Filmmusik komponiert hatte, das ihm schon den
Ruhm für den Film "1492" einbrachte. Geboren ist dieser als Evangelos
Odyssey Papathanassiou der dann unter dem berühmten Pseudonym Vangelis
auftritt. Berühmt wurde er mit seinen Kompositionen wie "Chariots of Fire" -
1981 oder die für "Blade Runner" - 1982. Nur leider hat dieses Mal dieser
wunderbare griechische Symphonie Orchester Komponist einen entscheidenden
Fehler für mich in der Musik gemach, er hat vergessen ein Hauptthema zu
komponieren das einen beißenden Ohrwurm beinhaltet, das man dann auf der
Toilette wie um 5 Uhr in der Früh nach einem LSD Rausch nachsummen kann.



Er hat versucht mit einigen Ethno Einschlägen und ein bißchen Requiem von
Verdi etwas an Ohrwurmqualität zu erlangen, was ihm leider nicht gelungen
ist. Die ganze Kompositionen wirkten für mich etwas aufgesetzt und nicht
innovativ genug. Das Album dauert übrigens 57 Minuten.



Gestört hat mich das der Film von einem Satrapen erzählt wurde, einem von
Alexander, einem Anthony Hopkins eben, der den Ptolemais spielte, und das
oft im Voiceover.



Eine der besten CGI Szenen waren am Anfang schon zu sehen bei der Schlacht
in Gaugamelos wo 250.000 Perser unter der Führung von Darius gegen 40.000
Makedonier und Griechen kämpften, und man sah das oft aus der
Vogelperspektive eines Adlers, und die ist wirklich gut gelungen, da sie
nicht übertrieben war, den menschlichen Aspekt nicht außer Acht gelassen
hat, und trotzdem spannend war und wunderbar gut gemacht wurde, als wäre sie
echt.



Dann muß ich unbedingt noch eine Schlachtszene erwähnen in Indien wo Pferde
gegen Elefanten kämpfen, und die waren echt, und mich wundert das
Tierstuntkünstler so was zuwege brachten, weil normalerweise Pferde wenn sie
Elefanten sehen schnell laufen, in die entgegen gesetzte Richtung. Schön war
noch das man z.B in dem Film sich aussuchen konnte, wer starb an was, es
wurde also nicht etwas unnötig behauptet was man nicht weiß, und dafür bin
ich Oliver Stone dankbar.



Auch gut die Aufteilung der Reiche in die 4 Diadochenstaaten, die am Ende
kurz zu hören waren, auch ein bißchen was für den Geschichtsunterricht.
Schön war das der Film nicht so kitschig war, wie man sich vielleicht
erwartet hätte, und so amerikanisch patriotisch wie ich es eigentlich einem
Oliver Stone zugetraut hätte.



Gestört hat mich allenfalls auch das Farrell den Alexander zwar mit
Leidenschaft aber nicht genug gespielt hat, und nicht mit genügend Charisma,
das er in Wirklichkeit sicher auf alle Fälle war. Trotzdem ist der Film
großes Kino, auch wenn er mit der Langatmigkeit daherkommt die man nicht
erwartet und nur 2 Schlachtszenen sieht.



Was war nun Alexander, Visionär, Tyrann, Despot, Demokrat? Wer weiß. Warum
aber Oliver Stone nicht die ganze Wahrheit erzählte, und aus der baktischen
Prinzessin Roxane ein Riesen Super Mörder Monster Neger Titten Mount Everest
Riesenbrüsteweib mit herrlichen Bläserlippen machte, obwohl sie in
Wirklichkeit 13 Jahre alt war, das verstehe ich nicht ganz, zwar in der
heutigen Zeit nicht so ganz gut, aber bei so viel was der Stone in den Film
gepackt hat, wäre ein bißchen Wahrheit mehr auch wenn sie nicht so ganz
passend war, sicher gut gewesen.



Als Alexander z.B aus Indien zurück sich zieht, wo er hinzog, und ich
verstehe bis jetzt immer noch nicht die Beweggründe des Typen, wurde seine
Rückwanderung viel zu kurz gezeigt, wie er durch die gedrosische Wüste
gezogen ist wo viele gestorben sind, was mir viel zu kurz dargestellt war.



Also auf alle Fälle ein Film für Geschichtefans, und solche die es werden
wollen und Leuten denen Geschichte gefällt und Epische Filme.



90 von 100
From:Peter Horny
Subject:Re: Filmkritik: Alexander
Date:3 Jan 2005 00:32:16 GMT
"Tuvok" schrieb:

[elendslanges Gefasel]

Hast du Urlaub und ist dir dabei fad, weil du derzeit jeden Tag ins
Kino rennst und einen solchen Schmafu schreibst?
From:David Seppi
Subject:Re: Filmkritik: Alexander
Date:03 Jan 2005 11:04:29 GMT
Peter Horny wrote:

> Hast du Urlaub und ist dir dabei fad, weil du derzeit jeden Tag ins
> Kino rennst und einen solchen Schmafu schreibst?

Urlaub? Wovon denn?
   

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