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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Sun, 16 Jan 2005 22:02:45 +0100 |
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 | Hallo!
Heute ist es mal wieder passiert. "Die Bahn kommt ..." .... und zwar zu spät. Aber daran habe ich mich ja mittlerweile schon gewöhnt (manchmal kann ich es ja auch nachvollziehen). Auch daran, dass ich dann immer eine Stunde in Rheinhausen auf dem Bahnsteig in der Kälte stehe, weil ich meinen Anschlußzug verpasse, obwohl ich das Bahnpersonal darum bitte, den Zug zurück zu halten, denn der bietet keine weitere Anschlüsse. *Was mich allerdings immer wieder aufs neue verwundert, ist diese absolute Professionalität mit der die DB die Verspätungen behandelt.*
Ein Beispiel aus dem letzten Jahr: Ich wollte nach Köln fahren, also um genauer zu sein von Aachen West zum Hbf und dann zum Kölner Hbf. Doch der Zug in Aachen West sollte zwanzig Minuten Verspätung haben und deshalb habe ich mich dazu entschlossen, von Aachen West zum Hbf mit dem Bus zu fahren. Dort angekommen hatte ich natürlich den ersten Zug verpasst. Und der nächste Zug nach Köln entfiel. Die beiden darauf folgende Züge entfielen ebenfalls. Letztendlich kam ich dreieinhalb Stunden verspätet in Köln an. Der Grund für die Verspätung war, so stellte sich im nachhinein heraus, ein umgekippter Wagon. Also ein nachvollziehbarer Grund für die ganzen Ausfälle. Nur stört mich die Verspätung auch nur sekundär, was ich viel schlimmer empfinde ist diese Kompetenz des Bahnpersonals, denn das hatte /jeweils drei Minuten, bevor die Züge abfahren sollten immer noch felsenfest behauptet die Züge würden mit 100% Wahrscheinlichkeit fahren./ Obwohl sie selbst zu gaben, dass sie /selbst nach Rücksprache mit der Zentrale nicht erfahren konnten warum die Züge überhaupt ausfielen./ Also ich verstehe einfach nicht wie so ein nun wirklich /erheblicher Schadensfall nicht eindeutig als dieser gemeldet wird und warum man dann nicht dem entsprechend handelt./
Nun nochmal ein aktuelles Beispiel von heute: Frage über einen diesen tollen Service-Points der Bahn nach wieviel verspätet der Zug denn heute wohl wieder kommen würde. Der bestätigt mir die Verspätung von zehn Minuten. Daraufhin bitte ich ihn darum mir den Anschlußzug zurückzuhalten und er antwortet, dass er es versuchen würde. Aber und das ist echt bemerkenswert, /versprechen, dass der Zugführer warten würde kann er nicht/. Mir ist einfach nicht klar wie dort die "'Befehlskette" aussieht. /Verstehe ich das jetzt richtig, dass die Person aus der Zentrale den Zugführer nur darum bitten kann zu warten und das der Zugführer dann entscheidet ob er dem Herrn aus der Zentrale einen Gefallen tut oder nicht?/
*Nun könnte ich noch etliche Fallbeispiele aufzählen, aber der Text ist jetzt schon schrecklich länglich deshalb nun zum Abschluß die alles entscheidende Frage: Habt ihr Erfahrung oder Ideen, wie man diese _(in)kompetenz der Bahn "heimzahlen"_ kann.*
Ich hoffe ihr habt ein paar gute Vorschläge für mich, ansonsten wäre ich auch einfach nur an euren Erfahrungsberichten im Bezug auf die DB AG interessiert. Gruß der Bahngestrafte Manuel
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 | | From: | Karl Horsten | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 23:09:59 +0100 |
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 | Am 16.01.2005 schrieb Manuel Jansen:
> Ich hoffe ihr habt ein paar gute Vorschläge für mich, ansonsten wäre ich > auch einfach nur an euren Erfahrungsberichten im Bezug auf die DB AG > interessiert.
Pünktlichkeits-Protokoll - Verbraucherzentrale NRW macht den Zugunternehmen Dampf http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/UNIQ1105911852273671260/link26488A.html
Schlichtungstabelle Nahverkehr http://www.schlichtungsstelle-nahverkehr.de/UNIQ1105897618270491589/doc12169A.html
Gruß, Karl
-- NEIN zu Studiengebühren! JA zur Verfassten Studierendenschaft! http://www.asta.rwth-aachen.de/files/286/
PM bitte an die Adresse vor dem @.
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 | | From: | Till Maas | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Sun, 16 Jan 2005 22:33:37 +0100 |
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 | Manuel Jansen wrote:
> "'Befehlskette" aussieht. /Verstehe ich das jetzt richtig, dass die > Person aus der Zentrale den Zugführer nur darum bitten kann zu warten > und das der Zugführer dann entscheidet ob er dem Herrn aus der Zentrale > einen Gefallen tut oder nicht?/
Ich denke eher, dass die Dich am Service Point nur abspeisen, damit Du Dich beachtet fühlst, in echt aber überhaupt nichts unternehmen. Wenn Du dann in Rheinhausen die Stunde wartest, haben die ja ihre Ruhe.
Grüße, Till
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Sun, 16 Jan 2005 23:00:43 +0100 |
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 | Till Maas schrieb: > Manuel Jansen wrote: > > >>"'Befehlskette" aussieht. /Verstehe ich das jetzt richtig, dass die >>Person aus der Zentrale den Zugführer nur darum bitten kann zu warten >>und das der Zugführer dann entscheidet ob er dem Herrn aus der Zentrale >>einen Gefallen tut oder nicht?/ > > > Ich denke eher, dass die Dich am Service Point nur abspeisen, damit Du Dich > beachtet fühlst, in echt aber überhaupt nichts unternehmen. Wenn Du dann in > Rheinhausen die Stunde wartest, haben die ja ihre Ruhe.
Das habe ich mir wohl auch schon gedacht, aber die Möglichkeit den Zug zurück zuhalten müßten sie ja trotzdem haben und deshalb verwunderte mich diese Formulierung.
Gruß Manuel
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 | | From: | Swen Kuehnlein | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Sun, 16 Jan 2005 23:35:22 +0100 |
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 | Manuel Jansen wrote:
> Till Maas schrieb: >> Manuel Jansen wrote: >> >> >>>"'Befehlskette" aussieht. /Verstehe ich das jetzt richtig, dass die >>>Person aus der Zentrale den Zugführer nur darum bitten kann zu warten >>>und das der Zugführer dann entscheidet ob er dem Herrn aus der Zentrale >>>einen Gefallen tut oder nicht?/ >> >> >> Ich denke eher, dass die Dich am Service Point nur abspeisen, damit Du >> Dich beachtet fühlst, in echt aber überhaupt nichts unternehmen. Wenn Du >> dann in Rheinhausen die Stunde wartest, haben die ja ihre Ruhe. > > > Das habe ich mir wohl auch schon gedacht, aber die Möglichkeit den Zug > zurück zuhalten müßten sie ja trotzdem haben und deshalb verwunderte > mich diese Formulierung.
Nö, haben sie nicht. AFAIK sind die Leute am Service Point von DB Station & Service AG (die DB AG Tochter, die die Bahnhöfe betreibt, wobei deren Zuständigkeit an der Bahnsteigkante endet). Mit dem Bahnbetrieb haben die nichts zu tun, denn die Züge betreiben die Konzernschwestern DB Fernverkehr AG und DB Regio AG (bzw. deren Töchter), das Streckennetz (auch im Bahnhof) wird von der DB Netz AG betrieben. Und ob ein Zug losfährt oder nicht bestimmen letztenendes nur der Fahrdienstleiter im Stellwerk von DB Netz, der das Signal auf Grün stellt, und der Zugführer von DB Fernverkehr oder DB Regio, der dem Triebfahrzeugführer den Auftrag zur Abfahrt erteilt.
Der Typ, der dir gegenüber am Service Point steht, unterscheidet sich in seinen Möglichkeiten letztendlich nur dadurch, dass er die Telefonnummer der Transportleitung kennt, bei der man dann für einen Anschluß betteln kann. Und AFAIK ist es seit einiger Zeit vom Konzern vorgegeben, Züge möglichst nicht mehr warten zu lassen, damit sich Verspätungen nicht so weit in das Netz hinein ziehen.
Swen
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 00:03:05 +0100 |
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 | Swen Kuehnlein schrieb: > Manuel Jansen wrote: > > >>Till Maas schrieb: >> >>>Manuel Jansen wrote: >>> >>> >>> >>>>"'Befehlskette" aussieht. /Verstehe ich das jetzt richtig, dass die >>>>Person aus der Zentrale den Zugführer nur darum bitten kann zu warten >>>>und das der Zugführer dann entscheidet ob er dem Herrn aus der Zentrale >>>>einen Gefallen tut oder nicht?/ >>> >>> >>>Ich denke eher, dass die Dich am Service Point nur abspeisen, damit Du >>>Dich beachtet fühlst, in echt aber überhaupt nichts unternehmen. Wenn Du >>>dann in Rheinhausen die Stunde wartest, haben die ja ihre Ruhe. >> >> >>Das habe ich mir wohl auch schon gedacht, aber die Möglichkeit den Zug >>zurück zuhalten müßten sie ja trotzdem haben und deshalb verwunderte >>mich diese Formulierung. > > > Nö, haben sie nicht. AFAIK sind die Leute am Service Point von DB Station & > Service AG (die DB AG Tochter, die die Bahnhöfe betreibt, wobei deren > Zuständigkeit an der Bahnsteigkante endet). Mit dem Bahnbetrieb haben die > nichts zu tun, denn die Züge betreiben die Konzernschwestern DB Fernverkehr > AG und DB Regio AG (bzw. deren Töchter), das Streckennetz (auch im Bahnhof) > wird von der DB Netz AG betrieben. Und ob ein Zug losfährt oder nicht > bestimmen letztenendes nur der Fahrdienstleiter im Stellwerk von DB Netz, > der das Signal auf Grün stellt, und der Zugführer von DB Fernverkehr oder > DB Regio, der dem Triebfahrzeugführer den Auftrag zur Abfahrt erteilt. > > Der Typ, der dir gegenüber am Service Point steht, unterscheidet sich in > seinen Möglichkeiten letztendlich nur dadurch, dass er die Telefonnummer > der Transportleitung kennt, bei der man dann für einen Anschluß betteln > kann.
Ja das stimmt wohl nur sollte man davon ausgehen können, dass der Typ vom Service-Point (damit war so eine tolle Säule mit drei Knöpfen drauf gemeint) schon in der Lage sein, den Fahrdienstleiter telefonisch zu erreichen.
Außerdem stand ich schon mehrfach neben dem Zugführer, wenn ich stark genug auf in eingeredet hatte und er der den Fahrdienstleiter angerufen hat (und der ruft wirklich den Fahrdienstleiter an). Trotzdem hat der Zug dann nicht gewartet. Einmal ergab das übrigens auch eine witzige Auskunft denn das Telefon des Zugführers war so laut, dass ich mit hören konnte und der Fahrdienstleiter meinte, er würde mal versuchen entweder den Lokführer oder den Zugführer des Anschlußzuges zu erreichen. Aber das erreichen dürfte eigentlich gar kein Problem darstellen, da die Zugführer alle diese tollen Nokia Communicator haben (bin ehrlich gesagt sogar ein wenig neidisch) und der Lokführer sollte auf jedenfall über das Funkgerät erreichbar sein.
> Und AFAIK ist es seit einiger Zeit vom Konzern vorgegeben, Züge > möglichst nicht mehr warten zu lassen, damit sich Verspätungen nicht so > weit in das Netz hinein ziehen.
Was allerdings sehr lächerlich ist, wenn der Anschlußzug keine Anschlüsse bietet! Außerdem fühle ich mich schon ein wenig vera***** wenn es meistens so läuft, dass der eine Zug in den Bahnhof reinfährt, anhält, die Türen öffnet und genau in dem Moment der andere Zug ein Gleis weiter abfährt.
So nun aber gute Nacht! Manuel
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 | | From: | Thomas Reincke | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Sun, 16 Jan 2005 22:28:51 +0100 |
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 | Manuel Jansen schrieb:
> Nur stört mich die Verspätung auch nur sekundär, was ich viel schlimmer > empfinde ist diese Kompetenz des Bahnpersonals, denn das hatte /jeweils > drei Minuten, bevor die Züge abfahren sollten immer noch felsenfest > behauptet die Züge würden mit 100% Wahrscheinlichkeit fahren./ Obwohl > sie selbst zu gaben, dass sie /selbst nach Rücksprache mit der Zentrale
Unter wap.bahn.de kannst Du die aktuelle Bahnhofstafel mit Verspätungen abfragen. Ich nutze meist die Ankunft, um die Betriebslage zu "Checken". Züge, die noch nicht den Startbahnhof verlassen haben, gelten in der Regel als pünktlich.
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?evaId=8000001&boardType=arr&time=actual&productsDefault=1111101&start=yes
> Habt ihr Erfahrung oder Ideen, wie man diese _(in)kompetenz der Bahn > "heimzahlen"_ kann.*
Wenn Du einen AVV-Fahrausweis besitzt und der Bus oder Bahn an der Starthaltestelle mehr als 20 Minuten verspätet sind oder die Fahrt sogar ausfällt und es keine Fahrtalternative mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt, gewährt das zuständige Verkehrsunternehmen dem betroffenen Fahrgast auf Antrag ein Garantie-Ticket.
Weitere Infos unter http://www.avv.de/avv/tarif/garantieticket.html
Oder gleich mit FAX-Nummer der DB: http://www.garantieticket.de/pdf/GT-PDF.pdf
-- Thomas Reincke
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 | | From: | Torben Heil | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 00:17:16 +0100 |
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 | Thomas Reincke schrieb: > Manuel Jansen schrieb: > >> Nur stört mich die Verspätung auch nur sekundär, was ich viel >> schlimmer empfinde ist diese Kompetenz des Bahnpersonals, denn das >> hatte /jeweils drei Minuten, bevor die Züge abfahren sollten immer >> noch felsenfest behauptet die Züge würden mit 100% Wahrscheinlichkeit >> fahren./ Obwohl sie selbst zu gaben, dass sie /selbst nach Rücksprache >> mit der Zentrale > > > Unter wap.bahn.de kannst Du die aktuelle Bahnhofstafel mit Verspätungen > abfragen. Ich nutze meist die Ankunft, um die Betriebslage zu "Checken". > Züge, die noch nicht den Startbahnhof verlassen haben, gelten in der > Regel als pünktlich. > > http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?evaId=8000001&boardType=arr&time=actual&productsDefault=1111101&start=yes > > >> Habt ihr Erfahrung oder Ideen, wie man diese _(in)kompetenz der Bahn >> "heimzahlen"_ kann.* > > > Wenn Du einen AVV-Fahrausweis besitzt und der Bus oder Bahn an der > Starthaltestelle mehr als 20 Minuten verspätet sind oder die Fahrt sogar > ausfällt und es keine Fahrtalternative mit öffentlichen Verkehrsmitteln > gibt, gewährt das zuständige Verkehrsunternehmen dem betroffenen > Fahrgast auf Antrag ein Garantie-Ticket. > > Weitere Infos unter > http://www.avv.de/avv/tarif/garantieticket.html
Zitat: "Von der Pünktlichkeits-Garantie ausgenommen sind Verspätungen aufgrund von Streiks und extremen Witterungsbedingungen, denn dann können auch Busse und Bahnen nicht mehr pünktlich sein."
Ist ja so weit okay, aber dann kommt es:
"Auch Verspätungen, die sich während der Fahrt ergeben, erfasst die Pünktlichkeits-Garantie derzeit nicht."
Also, wenn ich so den Bus oder Zug benutze und es zu Verspätungen kommt, dann meistens doch *während* der Fahrt. In diesem Fall würde/dürfte die Pünktlichkeitsgarantie nicht greifen - schön ausgedacht...
Gibt es das Garantie-Ticket dann nur, wenn der Busfahrer im Depot verspätet losfährt, weil es noch mal auf das Klo musste? Wer von euch hat da schon mal praktische Erfahrungen gesammelt? Erzählt mal...
> > Oder gleich mit FAX-Nummer der DB: > http://www.garantieticket.de/pdf/GT-PDF.pdf >
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 | | From: | Christoph Schmitz | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 00:32:37 +0100 |
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 | Torben Heil wrote: > > "Auch Verspätungen, die sich während der Fahrt ergeben, erfasst die > Pünktlichkeits-Garantie derzeit nicht." > > Also, wenn ich so den Bus oder Zug benutze und es zu Verspätungen kommt, > dann meistens doch *während* der Fahrt. In diesem Fall würde/dürfte die > Pünktlichkeitsgarantie nicht greifen - schön ausgedacht...
Gemeint ist waehrend _Deiner_ Fahrt. Wenn der Zug also da, wo Du einsteigst, zu spaet ankommt, greift die Regelung. Wenn er da puenktlich ist, dann aber unterwegs Verspaetung aufsammelt, greift die Regelung nicht.
> Gibt es das Garantie-Ticket dann nur, wenn der Busfahrer im Depot > verspätet losfährt, weil es noch mal auf das Klo musste? Wer von euch > hat da schon mal praktische Erfahrungen gesammelt? Erzählt mal...
Wie bereits gesagt, zaehlt die Verspaetung an Deiner Ein- stiegshaltestelle. Abgesehen von den manchmal wochenlangen Bearbeitungszeiten bin ich eigentlich recht zufrieden, die stellen sich nur selten quer. Von Erzaehlungen anderer Leute weiss ich, dass man auch bei eigentlich zu geringer Verspaetung (z.B. 18 Minuten) noch gute Chancen hat. Gleiches gilt bei unterwegs aufgesammel- ten Verspaetungen, auch hier kann man auf Kulanz hoffen. Also einfach mal probieren. Und wenn einem eine Ablehnung deutlich ungerechtfertigt vorkommt, nachfragen und dabei sanft mit der Schlichtungsstelle Nahverkehr winken.
Christoph
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Sun, 16 Jan 2005 22:57:17 +0100 |
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 | Thomas Reincke schrieb: > Manuel Jansen schrieb: > >> Nur stört mich die Verspätung auch nur sekundär, was ich viel >> schlimmer empfinde ist diese Kompetenz des Bahnpersonals, denn das >> hatte /jeweils drei Minuten, bevor die Züge abfahren sollten immer >> noch felsenfest behauptet die Züge würden mit 100% Wahrscheinlichkeit >> fahren./ Obwohl sie selbst zu gaben, dass sie /selbst nach Rücksprache >> mit der Zentrale > > > Unter wap.bahn.de kannst Du die aktuelle Bahnhofstafel mit Verspätungen > abfragen. Ich nutze meist die Ankunft, um die Betriebslage zu "Checken". > Züge, die noch nicht den Startbahnhof verlassen haben, gelten in der > Regel als pünktlich. > > http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?evaId=8000001&boardType=arr&time=actual&productsDefault=1111101&start=yes
Ich habe noch nie gewapped (shit denglish) weil ich immer dachte, dass das sau teuer sei, aber vielleicht sollte ich das dann dochmal ausprobieren. Aber wahrscheinlich bringt das auch nicht viel, denn zum Beispiel heute kam die Durchsage, dass der Zug sich verspätet erst nachdem ich die Bahn durch den Service-Point darauf hingewiesen habe.
>> Habt ihr Erfahrung oder Ideen, wie man diese _(in)kompetenz der Bahn >> "heimzahlen"_ kann.* > > > Wenn Du einen AVV-Fahrausweis besitzt und der Bus oder Bahn an der > Starthaltestelle mehr als 20 Minuten verspätet sind oder die Fahrt sogar > ausfällt und es keine Fahrtalternative mit öffentlichen Verkehrsmitteln > gibt, gewährt das zuständige Verkehrsunternehmen dem betroffenen > Fahrgast auf Antrag ein Garantie-Ticket. > > Weitere Infos unter > http://www.avv.de/avv/tarif/garantieticket.html > > Oder gleich mit FAX-Nummer der DB: > http://www.garantieticket.de/pdf/GT-PDF.pdf
Bringt mir leider nicht viel denn ich habe ein Semesterticket.
Aber vielleicht profitieren ja andere von dieser Information!
Gruß Manuel
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 | | From: | Christoph Schmitz | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Sun, 16 Jan 2005 23:17:29 +0100 |
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 | Manuel Jansen wrote: > Thomas Reincke schrieb: > >> Unter wap.bahn.de kannst Du die aktuelle Bahnhofstafel mit >> Verspätungen abfragen. Ich nutze meist die Ankunft, um die >> Betriebslage zu "Checken". Züge, die noch nicht den Startbahnhof >> verlassen haben, gelten in der Regel als pünktlich. >> >> http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?evaId=8000001&boardType=arr&time=actual&productsDefault=1111101&start=yes > > Ich habe noch nie gewapped (shit denglish) weil ich immer dachte, dass > das sau teuer sei, aber vielleicht sollte ich das dann dochmal
Was das kostet, kann Dir Dein Mobilfunkprovider (hoffentlich) sagen. Es gibt sogar WAP-Flatrates.
> ausprobieren. Aber wahrscheinlich bringt das auch nicht viel, denn zum > Beispiel heute kam die Durchsage, dass der Zug sich verspätet erst > nachdem ich die Bahn durch den Service-Point darauf hingewiesen habe.
IIRC habe ich es schon erlebt, dass ich als vermutlich einziger auf dem Bahnsteig in Aachen West ueber einen Zugausfall infor- miert war, weil der Zug zwar im Netz als ausgefallen angezeigt war (was ich dank MoPS ohne WAP sehen konnte), es aber keine Durchsagen gab.
>> Wenn Du einen AVV-Fahrausweis besitzt und der Bus oder Bahn an der >> Starthaltestelle mehr als 20 Minuten verspätet sind oder die Fahrt >> sogar ausfällt und es keine Fahrtalternative mit öffentlichen >> Verkehrsmitteln gibt, gewährt das zuständige Verkehrsunternehmen dem >> betroffenen Fahrgast auf Antrag ein Garantie-Ticket. >> >> Weitere Infos unter >> http://www.avv.de/avv/tarif/garantieticket.html >> >> Oder gleich mit FAX-Nummer der DB: >> http://www.garantieticket.de/pdf/GT-PDF.pdf > > Bringt mir leider nicht viel denn ich habe ein Semesterticket.
Garantietickets sind uebertragbar. Verschenken oder tauschen (z.B. gegen solche fuer den VRS, wenn man die richtigen Leute kennt) kann man sie auf jeden Fall. Verkaufen sollte m.E. auch moeglich sein, aber letztendlich beurteilen koennen das die Juristen besser. Selbst wenn Du das Ticket dann doch nicht verwenden kannst, wuerde ich davon ausgehen, dass durch die Beantragung ein gewisses Feedback erzeugt wird. Aeusserst praktisch ist es uebrigens, wenn man sein Semester- ticket einscannt und dann die Antraege auf dem Rechner bastelt und am besten noch von diesem aus direkt faxt. :-)
Christoph
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 00:14:04 +0100 |
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 | Christoph Schmitz schrieb: > Manuel Jansen wrote: > >> Thomas Reincke schrieb: >> >>> Unter wap.bahn.de kannst Du die aktuelle Bahnhofstafel mit >>> Verspätungen abfragen. Ich nutze meist die Ankunft, um die >>> Betriebslage zu "Checken". Züge, die noch nicht den Startbahnhof >>> verlassen haben, gelten in der Regel als pünktlich. >>> >>> http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?evaId=8000001&boardType=arr&time=actual&productsDefault=1111101&start=yes >> >> >> >> Ich habe noch nie gewapped (shit denglish) weil ich immer dachte, dass >> das sau teuer sei, aber vielleicht sollte ich das dann dochmal > > > Was das kostet, kann Dir Dein Mobilfunkprovider (hoffentlich) > sagen. Es gibt sogar WAP-Flatrates.
Ja ich weiß 5¤ bei O², aber ich glaube das ist mir trotzdem zu teuer. Allerdings werde ich mir den Link doch mal als Notiz ins Handy speichern.
>> ausprobieren. Aber wahrscheinlich bringt das auch nicht viel, denn zum >> Beispiel heute kam die Durchsage, dass der Zug sich verspätet erst >> nachdem ich die Bahn durch den Service-Point darauf hingewiesen habe. > > > IIRC habe ich es schon erlebt, dass ich als vermutlich einziger > auf dem Bahnsteig in Aachen West ueber einen Zugausfall infor- > miert war, weil der Zug zwar im Netz als ausgefallen angezeigt > war (was ich dank MoPS ohne WAP sehen konnte), es aber keine > Durchsagen gab.
Das ist ja sehr interessant ich wußte gar nicht das man am Bahnhof Aachen West auch MoPS empfängt. Ich dachte das gäbe es nur am Hbf und am Bf Schanz.
>>> Wenn Du einen AVV-Fahrausweis besitzt und der Bus oder Bahn an der >>> Starthaltestelle mehr als 20 Minuten verspätet sind oder die Fahrt >>> sogar ausfällt und es keine Fahrtalternative mit öffentlichen >>> Verkehrsmitteln gibt, gewährt das zuständige Verkehrsunternehmen dem >>> betroffenen Fahrgast auf Antrag ein Garantie-Ticket. >>> >>> Weitere Infos unter >>> http://www.avv.de/avv/tarif/garantieticket.html >>> >>> Oder gleich mit FAX-Nummer der DB: >>> http://www.garantieticket.de/pdf/GT-PDF.pdf >> >> >> Bringt mir leider nicht viel denn ich habe ein Semesterticket.
"gleich welcher Fahrausweis genutzt wurde." Ich hatte gedacht dazu zählen keine Semestertickets. Deshalb diese Aussage.
> Garantietickets sind uebertragbar. Verschenken oder tauschen > (z.B. gegen solche fuer den VRS, wenn man die richtigen Leute > kennt) kann man sie auf jeden Fall. Verkaufen sollte m.E. auch > moeglich sein, aber letztendlich beurteilen koennen das die > Juristen besser.
Naja, das verkaufen macht bestimmt Probleme aber sowas kann man bestimmt mal gut verschenken bzw. Freunden geben die einen besuchen.
> Selbst wenn Du das Ticket dann doch nicht verwenden kannst, > wuerde ich davon ausgehen, dass durch die Beantragung ein > gewisses Feedback erzeugt wird. > Aeusserst praktisch ist es uebrigens, wenn man sein Semester- > ticket einscannt und dann die Antraege auf dem Rechner bastelt > und am besten noch von diesem aus direkt faxt. :-)
Das werde ich dann wohl demnächst auch so machen.
Danke für die schon mal sehr interessanten Tipps! Gruß Manuel
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 | | From: | Christoph Schmitz | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 00:22:25 +0100 |
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 | Manuel Jansen wrote: > > Das ist ja sehr interessant ich wußte gar nicht das man am Bahnhof > Aachen West auch MoPS empfängt. Ich dachte das gäbe es nur am Hbf und am > Bf Schanz.
http://www.rz.rwth-aachen.de/kommunikation/betrieb/mops/wlan/ausbau.php?building=IFS Einer der beiden APs hat eine Aussenantenne an der Halle, rechts oberhalb vom Tor. Der hintere Teil des Bahnsteigs ist etwas besser versorgt als der vordere, weil naeher dran. Am Hbf komme ich uebrigens in letzter Zeit kaum noch ins MoPS, auch dort, wo es zeitweise mal recht zuverlaessig ging (oestliches Ende Gleis 1 und erstes Wartehaeuschen westlich der Halle auf 6/7).
Christoph
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 | | From: | Arnd_Ißler | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 09:43:05 +0100 |
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 | Manuel Jansen wrote: > obwohl ich das Bahnpersonal darum bitte, den Zug zurück zu halten > [...] > Daraufhin bitte ich ihn darum mir den Anschlußzug zurückzuhalten und > er antwortet, dass er es versuchen würde. Aber und das ist echt > bemerkenswert, /versprechen, dass der Zugführer warten würde kann er > nicht/.
Wieso sollten sie auch warten? Damit *Du* den Anschluss bekommst alle anderen in der Kälte stehen? Wenn das jeder machen würde, dann würde die Bahn ja *immer* zu spät kommen. Wenn der Mensch am ServicePoint Dir versichert, dass er es versucht muss man ja nicht gleich an Abspeisung denken. Wie soll das denn Aussehen? Der Kerl vom ServicePoint kann das ja schlecht entscheiden, schliesslich hätte er danach eine Verspätung für den Zug zu verantworten. Auch wenn der Zug keine Anschlusszüge hat, wieso sollte er warten? Wenn es nicht nur um Dich, sondern um mehrere geht, dann wäre es vielleicht vertretbar.
Viele der Verspätungen gehen eh auf das Konto der Mitreisenden (Tür blockieren damit Nachzügler den Zug bekommen, ewiges Verabschieden, etc.) oder auf Personenschäden.
Was allerdings wirklich kritikwürdig ist, ist die mangelnde Information der Reisenden auf dem Bahnsteig. Die Aussage "etwa 15 Minuten später" ohne Begründung befriedigt einen ja nicht wirklich. "15 Minuten Verspätung wegen xyz" schon eher.
Gruß, Arnd
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 10:26:28 +0100 |
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 | Arnd Ißler schrieb: > Manuel Jansen wrote: > >> obwohl ich das Bahnpersonal darum bitte, den Zug zurück zu halten >> [...] Daraufhin bitte ich ihn darum mir den Anschlußzug zurückzuhalten >> und >> er antwortet, dass er es versuchen würde. Aber und das ist echt >> bemerkenswert, /versprechen, dass der Zugführer warten würde kann er >> nicht/. > > > Wieso sollten sie auch warten? Damit *Du* den Anschluss bekommst alle > anderen in der Kälte stehen? Wenn das jeder machen würde, dann würde die > Bahn ja *immer* zu spät kommen.
Das stimmt so ja nun überhaupt nicht! Denn wenn ein Zug vier Minuten länger wartet als geplant wäre das kein Problem, die vier Minuten holt der locker bis zum nächsten Bahnhof wieder raus und wenn er da dann auch eine Minute zu spät käme würde das wirklich keiner merken! Das unverschämte ist ja, wie ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben habe, dass der eine Zug in den Bahnhof reinfährt, die Türen öffnet und genau in diesem Moment der Anschlußzug ein Gleis weiter abfährt. Und die allergrößte Unverschämtheit ist, dass der Anschlußzug selbst *keine* Anschlüsse mehr bietet! Da würde die eine Minute Verspätung nun wirklich nichts ausmachen!
> Wenn der Mensch am ServicePoint Dir > versichert, dass er es versucht muss man ja nicht gleich an Abspeisung > denken. Wie soll das denn Aussehen? Der Kerl vom ServicePoint kann das > ja schlecht entscheiden, schliesslich hätte er danach eine Verspätung > für den Zug zu verantworten. Auch wenn der Zug keine Anschlusszüge hat, > wieso sollte er warten? Wenn es nicht nur um Dich, sondern um mehrere > geht, dann wäre es vielleicht vertretbar.
Es geht grundsätzlich um mehrere, denn ansonsten würde ich es erstens nicht versuchen und zweitens würde der Zugführer/Servicepoint-Typ sowieso mich (zurecht) ignorieren.
> Viele der Verspätungen gehen eh auf das Konto der Mitreisenden (Tür > blockieren damit Nachzügler den Zug bekommen, ewiges Verabschieden, > etc.) oder auf Personenschäden.
Die Verspätungen bemängel ich ja auch nur sekundär (man kann die Selbstmörder ja leider nicht davon überzeugen, dass sie, wenn sie sich schon umbrigen wollen, doch lieber Schlafmittel schlucken).
> Was allerdings wirklich kritikwürdig ist, ist die mangelnde Information > der Reisenden auf dem Bahnsteig. Die Aussage "etwa 15 Minuten später" > ohne Begründung befriedigt einen ja nicht wirklich. "15 Minuten > Verspätung wegen xyz" schon eher.
ack.
Schönen Tag noch, Manuel
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 | | From: | Daniel Plugge | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 11:03:33 +0100 |
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 | "Manuel Jansen" schrieb: > Das stimmt so ja nun überhaupt nicht! Denn wenn ein Zug vier Minuten > länger wartet als geplant wäre das kein Problem, die vier Minuten holt > der locker bis zum nächsten Bahnhof wieder raus und wenn er da dann auch > eine Minute zu spät käme würde das wirklich keiner merken! > Das unverschämte ist ja, wie ich schon in einem anderen Beitrag > geschrieben habe, dass der eine Zug in den Bahnhof reinfährt, die Türen > öffnet und genau in diesem Moment der Anschlußzug ein Gleis weiter > abfährt. Und die allergrößte Unverschämtheit ist, dass der Anschlußzug > selbst *keine* Anschlüsse mehr bietet! Da würde die eine Minute > Verspätung nun wirklich nichts ausmachen!
Nicht sofort, aber da dieser Zug danach unter Garantie eine andere Strecke versorgen muss kommt der zu dieser zu spät
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 | | From: | Peter_Schütte | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 11:14:43 +0100 |
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 | Daniel Plugge wrote:
> Nicht sofort, aber da dieser Zug danach unter Garantie eine andere Strecke > versorgen muss kommt der zu dieser zu spät
Nein, sowas gibt's? Und die Bahn muß auch nicht nur den Anschluß sicherstellen, den ich jeden Tag "benutze"?
Also sowas! ;-)
Gruß Peter
-- Old beliefs do not lead you to new cheese. [Who Moved My Cheese?, Spencer Johnson]
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 11:52:50 +0100 |
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 | Peter Schütte schrieb: > Daniel Plugge wrote: > >> Nicht sofort, aber da dieser Zug danach unter Garantie eine andere >> Strecke >> versorgen muss kommt der zu dieser zu spät > > > Nein, sowas gibt's? Und die Bahn muß auch nicht nur den Anschluß > sicherstellen, den ich jeden Tag "benutze"? > > Also sowas! ;-) > > Gruß Peter
Ich glaube ihr scheint es nicht verstehen zu wollen!
Erstens gibt es da keine weiteren Anschlüsse! Der Zug Fährt weiter bis zum "End"-Bahnhof dazwischen sind alles nur noch Dorfbahnhöfe ohne weiter Verbindungen und dann vom Endbahnhof die gleiche Strecke zurück.
Zweitens, wie schon weiter oben erklärt, holt der die *4* Minuten Wartezeit *locker* wieder raus!
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 | | From: | Matthias Dingeldein | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 12:49:37 +0100 |
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 | Manuel Jansen schrieb: > > Ich glaube ihr scheint es nicht verstehen zu wollen!
Du aber auch nicht.
> Erstens gibt es da keine weiteren Anschlüsse! Der Zug Fährt weiter bis > zum "End"-Bahnhof dazwischen sind alles nur noch Dorfbahnhöfe ohne > weiter Verbindungen und dann vom Endbahnhof die gleiche Strecke zurück.
Und dann? Immer noch keine Anschlüsse? Was ist, wennste mit dem Zug in die andere Richtung fahren willst? Wie lange hat der Zug am Zielbahnhof Wendezeit? Kann der Lokführer dann noch die vorgeschriebenen Pausenzeiten einhalten? Bleibt ausreichend Zeit für die fälligen Wartungsarbeiten (z.B. Kondenswasser aus dem Druckluftsystem ablassen)? Wie siehts mit anderen Zügen auf der Strecke aus? Ggfs. Kreuzungsmöglichkeiten? Blockabstände und nachfolgende Züge? Nächster Zug, der im Startbahnhof einen Teil der Fahrstraße des nichtwartenden Zuges braucht? Der Fahrdienstleiter wird sich bedanken, denn du dem 5 Minuten den Bahnhof zuparkst. Und die BZ auch. Und die anderen Lokführer auch. Und die Fahrgäste auch. Und dein Chef auch.
> Zweitens, wie schon weiter oben erklärt, holt der die *4* Minuten > Wartezeit *locker* wieder raus!
Aha, Du bist also Lokführer, wenn Du das so genau weißt. Dann solltest Du aber auch wissen, warum Dir so ziemlich alles recht ist, um das nicht machen zu müssen.
Gruß, Matthias Dingeldein
-- > der 628 hat eine Beschleunigung wie ein Trabbi mit 40-Tonnen-Anhänger Der 628 *ist* ein Trabbi mit 40-Tonnen-Anhäger (928). :-)
Daniel Neuhaus und Jan Marco Funke in debm
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 18:55:18 +0100 |
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 | Matthias Dingeldein schrieb: > Manuel Jansen schrieb: > >>Ich glaube ihr scheint es nicht verstehen zu wollen! > > > Du aber auch nicht. > > >>Erstens gibt es da keine weiteren Anschlüsse! Der Zug Fährt weiter bis >>zum "End"-Bahnhof dazwischen sind alles nur noch Dorfbahnhöfe ohne >>weiter Verbindungen und dann vom Endbahnhof die gleiche Strecke zurück. > > > Und dann? Immer noch keine Anschlüsse? Was ist, wennste mit dem Zug in > die andere Richtung fahren willst? Wie lange hat der Zug am Zielbahnhof > Wendezeit? Kann der Lokführer dann noch die vorgeschriebenen > Pausenzeiten einhalten? Bleibt ausreichend Zeit für die fälligen > Wartungsarbeiten (z.B. Kondenswasser aus dem Druckluftsystem ablassen)? > Wie siehts mit anderen Zügen auf der Strecke aus? Ggfs. > Kreuzungsmöglichkeiten? Blockabstände und nachfolgende Züge? Nächster > Zug, der im Startbahnhof einen Teil der Fahrstraße des nichtwartenden > Zuges braucht? Der Fahrdienstleiter wird sich bedanken, denn du dem 5 > Minuten den Bahnhof zuparkst. Und die BZ auch. Und die anderen Lokführer > auch. Und die Fahrgäste auch. Und dein Chef auch.
Das ist alles kein Problem!
>>Zweitens, wie schon weiter oben erklärt, holt der die *4* Minuten >>Wartezeit *locker* wieder raus! > > > Aha, Du bist also Lokführer, wenn Du das so genau weißt. Dann solltest > Du aber auch wissen, warum Dir so ziemlich alles recht ist, um das nicht > machen zu müssen.
Ich weiß von einem Lokführer der die Strecke fährt, dass das locker zu schaffen ist. (btw. *eine wenig rum prollend* - Ich bin sogar die Strecke als kleines Kind mal selber in der Lok gefahren und da haben wir (der Lokführer und ich) alle Verspätungen rausgeholt.) Und jetzt komm mir nicht damit es habe sich seid dem ja etwas ändern können. Da hat sich einfach in den letzten 15 Jahren überhaupt nichts geändert!
So nun hätte ich aber lieber mal wieder ein paar konstruktive Vorschläge. Denn ich bin der Bahn ja nicht absolut abgeneigt (letztendlich bin ich auf sie angewiesen), sondern verteidige sie auch allzu oft Leuten gegenüber, die einmal mit ihr fahren und dann genau Pech haben, doch wenn sich nicht ein wenig ändert muß ich diese Haltung überdenken. Deshalb möchte ich gerne beim "Ändern" behilflich sein.
Gruß Manuel
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 | | From: | Matthias Dingeldein | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Tue, 18 Jan 2005 01:11:57 +0100 |
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 | Manuel Jansen schrieb: > > Matthias Dingeldein schrieb: > [Komplikationen im Betriebsablauf] > > Das ist alles kein Problem!
.... wenn die Witterungsverhältnisse gut sind, die Fahrplantrasse noch nicht anderweitig belegt ist, der Zugführer und die Fahrgäste auf Zack sind, die Lok gut zieht und der Lokführer die Strecke und das Fahrzeug aus dem FF beherrscht.
> Ich weiß von einem Lokführer der die Strecke fährt, dass das locker zu > schaffen ist. (btw. *eine wenig rum prollend* - Ich bin sogar die > Strecke als kleines Kind mal selber in der Lok gefahren und da haben wir > (der Lokführer und ich) alle Verspätungen rausgeholt.)
Es ist sehr anstrengend, die Fahrzeit zu halten, wenn man die Strecke noch nicht in allen Einzelheiten kennt oder sonstige widrige Verhältnisse dazukommen (s.o.). Auf der Nebenbahn BTDT , und besonders auf der Hauptbahn. Es gibt alte Hasen, die reizen das Limit bis zum Letzten aus (weil sie genau wissen, was sie mit dem Fahrzeug auf der Strecke machen können und was nicht) und holen dir die Verspätung rein, es gibt aber auch genug andere, die sich das nicht zutrauen und es dann auch nicht machen, denn Sicherheit geht vor Pünktlichkeit.
> Und jetzt komm > mir nicht damit es habe sich seid dem ja etwas ändern können. Da hat > sich einfach in den letzten 15 Jahren überhaupt nichts geändert!
Die Gleislage? Das Betriebspersonal und dessen Ausbildung? Der Fahrplan? Die rechtliche Lage bzw. deren Überwachung?
> So nun hätte ich aber lieber mal wieder ein paar konstruktive > Vorschläge. Denn ich bin der Bahn ja nicht absolut abgeneigt > (letztendlich bin ich auf sie angewiesen), sondern verteidige sie auch > allzu oft Leuten gegenüber, die einmal mit ihr fahren und dann genau > Pech haben, doch wenn sich nicht ein wenig ändert muß ich diese Haltung > überdenken. Deshalb möchte ich gerne beim "Ändern" behilflich sein.
Die zuständigen Stellen auf Mängel hinweisen (fehlende Weichen, zu enger Fahrplan à la 3,5 Stunden fahren und 5 Minuten Wenden, Fehlentwicklungen bei der Fahrzeugflotte, mangelnde Ortskenntnis der Entscheidungsträger durch übertriebene Zentralisierung etc.pp.), ggfs. bei der Wahl die richtigen Leute wählen. Das Zugpersonal freut sich über ein "Gute Fahrt" oder ein "Danke" von Fahrgastseite, denn oft wird es wegen der 5 Minuten Ankunftsverspätung beschimpft statt für das Aufholen von 10 der ursprünglich 15 Minuten Verspätung gelobt, worunter auf Dauer die Motivation leidet ("Warum soll ich jetzt heizen wien Gestörter? Die Fahrgäste schimpfen eh, wenn der Chef das mitkriegt krieg ich Ärger, und außerdem krieg ich die Überstunden bezahlt. Warum soll *ich* jetzt dafür meinen Kopf hinhalten, wenn *die* mir dadraus dann einen Strick drehen?") Problematisch ist häufig, daß nicht der Fahrgast der Bahnkunde ist, sondern der Besteller der Zugkilometer. D.h. wenn der Verkehrsverbund (z.B.) nichts von den Anschlußverlusten der Fahrgäste mitbekommt, kann es für das Eisenbahnverkehrsunternehmen rentabel sein, Anschlüsse nicht abzuwarten, damit die Pünktlichkeit hoch ist (Stichwort Konventionalstrafe bei mangelnder Pünktlichkeit). Auch wird derzeit leider versucht, die Infrastruktur so weit zu schwächen, daß Konkurrenzunternehmen keine Fahrplantrassen mehr bekommen können, weil die Strecken das nach der Modernisierung nicht mehr hergeben (gleiches gilt für Altfahrzeuge, die lieber verschrottet als an andere Unternehmen abgegeben werden) - hier ist es unbedingt notwendig, daß solche Fälle bekanntgemacht und auch geahndet werden (sowohl von der Politik, die entscheidet, welches Verkehrsunternehmen eine Strecke bedienen soll, als auch von der Öffentlichkeit, die zu oft einfach desinteressiert ist, als auch juristisch).
So, genug aufgeregt, Gruß Matthias Dingeldein
-- "Ich mag keine Rekorde. Da muss man sich so auspowern." sprach Rösi, eine weitere 100-Stunden-Woche abreißend
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 | | From: | Matthias Breier | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 18:35:55 +0100 |
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 | Matthias Dingeldein wrote: > Manuel Jansen schrieb: > >>Ich glaube ihr scheint es nicht verstehen zu wollen! > > > Du aber auch nicht. > > >>Erstens gibt es da keine weiteren Anschlüsse! Der Zug Fährt weiter bis >>zum "End"-Bahnhof dazwischen sind alles nur noch Dorfbahnhöfe ohne >>weiter Verbindungen und dann vom Endbahnhof die gleiche Strecke zurück. > > > Und dann? Immer noch keine Anschlüsse? Was ist, wennste mit dem Zug in > die andere Richtung fahren willst? Wie lange hat der Zug am Zielbahnhof > Wendezeit? Kann der Lokführer dann noch die vorgeschriebenen > Pausenzeiten einhalten? Bleibt ausreichend Zeit für die fälligen > Wartungsarbeiten (z.B. Kondenswasser aus dem Druckluftsystem ablassen)? > Wie siehts mit anderen Zügen auf der Strecke aus? Ggfs. > Kreuzungsmöglichkeiten? Blockabstände und nachfolgende Züge? Nächster > Zug, der im Startbahnhof einen Teil der Fahrstraße des nichtwartenden > Zuges braucht? Der Fahrdienstleiter wird sich bedanken, denn du dem 5 > Minuten den Bahnhof zuparkst. Und die BZ auch. Und die anderen Lokführer > auch. Und die Fahrgäste auch. Und dein Chef auch.
Die Bahn würde die Strecke aber nicht sinnvoll managen, wenn sie nicht an diesem Endbahnhof eine längere Wartezeit einkalkuliert. Es kann ja alles Mögliche auf der Strecke passieren (normale Verspätungen, umgestürtzte Bäume, die heilige Dorfkuh auf den Schienen u.ä.). Außerdem hab' ich im Fernverkehr das schon oft genug erlebt, dass die (regionalen) Anschlußzüge auf Fahrgäste eines ICEs o.ä. gewartet haben. Anscheinend sind die anderen Kunden (also die im "Nahverkehr") nicht so wichtig ... Na ja, die ganzen Probleme hätten wir ja nicht, wenn es weniger Verspätungen gebe. Aber leider gibt es zu viele Baustellen, die nicht wirklich vorankommen, so dass die Züge dort immer vorbeischleichen müssen ...
> > >>Zweitens, wie schon weiter oben erklärt, holt der die *4* Minuten >>Wartezeit *locker* wieder raus! > > > Aha, Du bist also Lokführer, wenn Du das so genau weißt. Dann solltest > Du aber auch wissen, warum Dir so ziemlich alles recht ist, um das nicht > machen zu müssen.
Jep, 4 Minuten einzuholen kann zuweilen sehr schwierig sein, weil die Fahrpläne an den möglichen Maximalgeschwindigkeiten ausgerichtet sind (WIMRE). Es gibt aber Strecken, wo dies möglich ist (Schwerte <-> Hagen).
> > Gruß, Matthias Dingeldein >
Ciao Matthias B.
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 | | From: | Frank Arnim | | Subject: | Re: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 22:49:28 +0100 |
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 | > Ich hoffe ihr habt ein paar gute Vorschläge für mich, ansonsten wäre ich > auch einfach nur an euren Erfahrungsberichten im Bezug auf die DB AG > interessiert. > Gruß der Bahngestrafte
Draufzahlen, Auto anschaffen, und diesen Luxus genießen: Temperatur, Musik, Mitreisende nach freier Wahl. Und ab und an mal ausgebremst werden von einem gelben Kennzeichen (die Zeit kann man wieder aufholen).
ganz und gar ernst: Frank
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 | | From: | Manuel Jansen | | Subject: | Korrektur: (in)kompetenz der DB AG | | Date: | Mon, 17 Jan 2005 18:57:51 +0100 |
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 | Manuel Jansen schrieb: > Hallo! > > Heute ist es mal wieder passiert. > "Die Bahn kommt ..." > .... und zwar zu spät. > Aber daran habe ich mich ja mittlerweile schon gewöhnt (manchmal kann > ich es ja auch nachvollziehen). Auch daran, dass ich dann immer eine > Stunde in Rheinhausen auf dem Bahnsteig in der Kälte stehe, weil ich > meinen Anschlußzug verpasse, obwohl ich das Bahnpersonal darum bitte, > den Zug zurück zu halten, denn der bietet keine weitere Anschlüsse. > *Was mich allerdings immer wieder aufs neue verwundert, ist diese > absolute Professionalität mit der die DB die Verspätungen behandelt.* > > Ein Beispiel aus dem letzten Jahr: > Ich wollte nach Köln fahren, also um genauer zu sein von Aachen West zum > Hbf und dann zum Kölner Hbf. Doch der Zug in Aachen West sollte zwanzig > Minuten Verspätung haben und deshalb habe ich mich dazu entschlossen, > von Aachen West zum Hbf mit dem Bus zu fahren. Dort angekommen hatte ich > natürlich den ersten Zug verpasst. Und der nächste Zug nach Köln > entfiel. Die beiden darauf folgende Züge entfielen ebenfalls. > Letztendlich kam ich dreieinhalb Stunden verspätet in Köln an. Der Grund > für die Verspätung war, so stellte sich im nachhinein heraus, ein > umgekippter Wagon. Also ein nachvollziehbarer Grund für die ganzen > Ausfälle. > Nur stört mich die Verspätung auch nur sekundär, was ich viel schlimmer > empfinde ist diese Kompetenz des Bahnpersonals, denn das hatte /jeweils > drei Minuten, bevor die Züge abfahren sollten immer noch felsenfest > behauptet die Züge würden mit 100% Wahrscheinlichkeit fahren./ Obwohl > sie selbst zu gaben, dass sie /selbst nach Rücksprache mit der Zentrale > nicht erfahren konnten warum die Züge überhaupt ausfielen./ Also ich > verstehe einfach nicht wie so ein nun wirklich /erheblicher Schadensfall > nicht eindeutig als dieser gemeldet wird und warum man dann nicht dem > entsprechend handelt./ > > Nun nochmal ein aktuelles Beispiel von heute: > Frage über einen diesen tollen Service-Points der Bahn nach wieviel > verspätet der Zug denn heute wohl wieder kommen würde. Der bestätigt mir > die Verspätung von zehn Minuten. Daraufhin bitte ich ihn darum mir den > Anschlußzug zurückzuhalten und er antwortet, dass er es versuchen würde. > Aber und das ist echt bemerkenswert, /versprechen, dass der Zugführer > warten würde kann er nicht/. Mir ist einfach nicht klar wie dort die > "'Befehlskette" aussieht. /Verstehe ich das jetzt richtig, dass die > Person aus der Zentrale den Zugführer nur darum bitten kann zu warten > und das der Zugführer dann entscheidet ob er dem Herrn aus der Zentrale > einen Gefallen tut oder nicht?/ > > *Nun könnte ich noch etliche Fallbeispiele aufzählen, aber der Text ist > jetzt schon schrecklich länglich deshalb nun zum Abschluß die alles > entscheidende Frage: > Habt ihr Erfahrung oder Ideen, wie man diese _(in)kompetenz der Bahn > "heimzahlen"_ kann.* > > Ich hoffe ihr habt ein paar gute Vorschläge für mich, ansonsten wäre ich > auch einfach nur an euren Erfahrungsberichten im Bezug auf die DB AG > interessiert. > Gruß der Bahngestrafte > Manuel
Vielleicht war diese Posting ein wenig zu aggressiv formuliert. Aber ab und zu muß ich halt mal meinen Frust ablassen. Also wie ich auch weiter unten schreibe stehe ich der Bahn keineswegs komplett abgeneigt gegenüber.
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