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Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet

Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Christian Blome
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Jan Marco Funke
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Valentin Brueckel
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Jan Marco Funke
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Valentin Brueckel
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Jan Marco Funke
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 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Jan Marco Funke
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Christian Blome
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Jan Marco Funke
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Roland Kipp
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Hans-Jürgen_Schulz
 Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet  
Christian Blome
From:Christian Blome
Subject:Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:13 Jan 2005 15:07:47 GMT
Soeben fand ich in meinem Postfach eine Pressemitteilung des
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen:

| Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express (RRX) unterzeichnet
|
| Das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW und das
| Bundes-ministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie die
| Deutsche Bahn AG teilen mit:
|
| Der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Axel
| Horstmann, der Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe und der
| Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, haben
| eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die eine verlässliche und
| belastbare Grundlage für die Verwirklichung des Rhein-Ruhr-Express
| (RRX) darstellt.
|
| Diese Rahmenvereinbarung enthält verbindliche Zusagen des Bundes und
| der DB AG und legt weitere Arbeitsschritte fest, insbesondere in
| folgenden Punkten:
|
| * Der RRX wird fester Bestandteil des nächsten 5-Jahresplans des
| Bundesverkehrsministeriums, der in diesem Jahr aufgestellt wird.
| * Der Bund hat am 29. Dezember 2004 eine Realisierungsstudie in
| Auftrag gegeben, die den Gesamtumfang der erforderlichen
| Maßnahmen festlegt.
| * Für die Jahre 2006 bis 2008 sagt der Bund erste
| Investitionsmittel im Umfang von insgesamt 250 Millionen Euro
| fest zu.
| * Kurzfristig stellt der Bund 20 Millionen Euro für erste
| planerische Arbeiten zur Verfügung.
| * Der Bundesverkehrsminister erklärt darüber hinaus seine
| Bereitschaft, die weiteren erforderlichen Mittel entsprechend
| dem Planungsfortschritt bereit zu stellen.
| * Drei Teilabschnitte des Rhein-Ruhr-Express werden vorrangig
| geplant und gebaut:
| 1. Die Ausbaustrecke Duisburg - Düsseldorf,
| 2. der Großknoten Köln und
| 3. der Großknoten Dortmund.
|
| Mit dieser Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express ist es gelungen,
| die in der bisherigen Planung für 2004 bis 2008 vorgesehenen Mittel
| des Bundes für Investitionen in die Bundesschienenwege in NRW von
| etwa 200 Millionen Euro auf rund 470 Millionen Euro mehr als zu
| verdoppeln.
|
| Minister Dr. Axel Horstmann: "Dies ist ein großer Schritt zum
| Rhein-Ruhr-Express und ein wichtiger Beitrag zum notwendigen
| Infrastrukturausbau in NRW.
|
| Der Rhein-Ruhr-Express zwischen Dortmund und Köln wird qualitative
| Maßstäbe setzen und die Mobilität der Menschen in dieser Region
| deutlich verbessern. Mit hoher Geschwindigkeit, kurzem Takt, großer
| Pünktlichkeit und komfortablen Fahrzeugen."
|
| Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe: "Bund, Land und DB AG
| werden gemeinsam ein Projekt realisieren, welches für den schnellen
| und innovativen Schienenpersonennah- und -fernverkehr dieser dicht
| besiedelten Metropolregion von herausragender Bedeutung ist. In der
| soeben von uns unterzeichneten Rahmenvereinbarung sind alle Schritte
| festgelegt, die den Rhein-Ruhr-Express zum Erfolg führen werden."


Viele Grüße
Christian

X'Post debb, nv

[Bitte ggf. F'Up2 setzen.]
--
> In Braunschweig ist eine Straßenbahn in die Oker gestürzt...

Ein Vorbote, dass es mit der Straßenbahn in der CDU-regierten Stadt
den Bach runtergeht... [Folke B. am 18.11.2003 in debs]
From:Jan Marco Funke
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Thu, 13 Jan 2005 18:58:50 +0100
Am 13.01.2005 16:07 schrieb Christian Blome:
> Soeben fand ich in meinem Postfach eine Pressemitteilung des
> Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen:

> | * Drei Teilabschnitte des Rhein-Ruhr-Express werden vorrangig
> | geplant und gebaut:
> | 1. Die Ausbaustrecke Duisburg - Düsseldorf,
> | 2. der Großknoten Köln und
> | 3. der Großknoten Dortmund.

Die Pressemitteilung des Verkehrsministeriums NRW geht näher darauf ein,
welche Ausbauten mit den 250 Mio. Euro konkret umgesetzt werden sollen:

[...]
4. Die Vereinbarungspartner stimmen darin überein, dass drei
Teilabschnitte vorrangig geplant und gebaut werden sollen. Dies sind die
ABS Duisburg - Düsseldorf, der Großknoten Köln und der Großknoten
Dortmund. Diese Maßnahmen sind im Ausbaugesetz für die
Bundesschienenwege bereits verankert.

5. Die Planungen für die ABS Duisburg - Düsseldorf sollen von der DB AG
unverzüglich nach Vorliegen der Ergebnisse der Realisierungsstudie
aufgenommen und bis zum Jahr 2008 zum Baurecht geführt werden.

6. Im Großknoten Köln setzt die DB AG die Arbeiten zur Anbindung der
NBS Köln - Rhein/Main fort und berücksichtigt dabei bereits die künftige
Aufnahme des Rhein-Ruhr-Express.

Im Einzelnen sind dies:

• Baustein 1.1 - Fertigstellung der Bahnsteigverlängerung in Köln -
Deutz hoch. Inbetriebnahme bis Ende 2006.

• Baustein 1.2 - Bau der eingleisigen höhenfreien Einmündung der Strecke
Köln-Mülheim - Köln-Kalk in den Bahnhof Köln-Mülheim. Inbetriebnahme bis
Ende 2006.

• Baustein 1.3 - Zweigleisiger Ausbau nördlich/südlich Köln-Deutz tief.
Die Bausteine 1.1 und 1.2 sind eingeleitet bzw. in Realisierung. Für den
Baustein 1.3 besteht noch keine Planung und keine Finanzierung; die
hierzu noch erforderlichen Absprachen zur Finanzierung zwischen Bund und
DB AG werden zügig zu einem Ergebnis gebracht. Unter dieser
Voraussetzung sind folgende Realisierungen möglich:

Baustein 1.3

• Baustein 1.3 Nord - Zweigleisiger Ausbau der Strecke von Köln-Deutz
tief bis Köln-Mülheim. Inbetriebnahme bis zum Jahr 2008.

• Baustein 1.3 Süd 1 - Zweigleisiger Ausbau von Köln-Deutz tief bis Köln
Abzweig Gummersbacherstraße (höhengleich). Baurecht angestrebt bis Mitte
2007 und Inbetriebnahme bis Ende 2009.

• Baustein 1.3 Süd 2 - Zweigleisiger Neubau zwischen Abzweig
Gummersbacher Straße mit höhenfreier Anbindung in Köln-Kalk. Baurecht
angestrebt bis Mitte 2007 und Inbetriebnahme bis Ende 2009.

• Schaffung des Baurechts für den sechsgleisigen Ausbau (incl.
S-Bahngleise) zwischen Köln-Kalk und Abzweig Flughafen Köln/Bonn Nord in
Abhängigkeit von der Realisierungsstudie.

• Die Parteien sind sich einig, dass der Planfeststellungsbeschluss für
den sechsgleisigen Ausbau (incl. S-Bahngleise) zwischen Abzweig
Flughafen Köln/Bonn Nord und Köln-Porz-Steinstraße uneingeschränkt
erhalten bleibt.

Die darüber hinausgehenden, aus den betrieblichen Erfordernissen des
Rhein-Ruhr-Express resultierenden Infrastrukturmaßnahmen wird die DB AG
unverzüglich planen und realisieren, sobald die Ergebnisse der
Realisierungsstudie von den Parteien akzeptiert sind.

7. Der Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofs ist in Bezug auf die
Eisenbahninfrastrukturplanungen mit den Planungen zum Großknoten
Dortmund und zum Rhein-Ruhr-Express kompatibel.
Die Vereinbarungspartner wirken hin auf einen kurzfristigen Abschluss
der Finanzierungsverträge für die Umsetzung des Konzeptes "3 do" für den
Dortmunder Hbf zwischen BMVBW, DB Station und Service AG, DB Netz AG, DB
Energie und NRW sowie zwischen den vorgenannten DB-Gesellschaften und
dem privaten Investor SONAE. Der Vertrag zwischen NRW und den
DB-Gesellschaften wird nach Genehmigung durch den Vorstand der DB AG
abgeschlossen. Die DB AG wird den für den Finanzierungsvertrag
erforderlichen Antrag auf Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung
zwischen BMVBW und den DB Gesellschaften bis zum 31. Januar 2005 beim
Eisenbahn-Bundesamt einreichen. Diese wird nach entsprechender Prüfung
zwischen Bund und den vorgenannten DB Gesellschaften unverzüglich
geschlossen.

Die DB AG wird die Verträge mit dem Investor spätestens zum März 2005
schließen, so dass SONAE noch im Jahre 2005 mit dem Bau beginnen kann.
Mit den übrigen Planungen zum Großknoten Dortmund wird die DB AG
unverzüglich nach Abschluss und Auswertung der Realisierungsstudie beginnen.
[...]


Die komplette Pressemitteilung ist auf
http://www.mvel.nrw.de/visit/14626/1/IA2161 zu finden.


=> f'up nrw.verkehr

--
Jan Marco Funke
From:Valentin Brueckel
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Thu, 13 Jan 2005 20:33:32 +0100
Jan Marco Funke zitierte:

> 6. Im Großknoten Köln setzt die DB AG die Arbeiten zur Anbindung der
> NBS Köln - Rhein/Main fort und berücksichtigt dabei bereits die künftige
> Aufnahme des Rhein-Ruhr-Express.
>
> Im Einzelnen sind dies:
>
> • Baustein 1.1 - Fertigstellung der Bahnsteigverlängerung in Köln -
> Deutz hoch. Inbetriebnahme bis Ende 2006.

Was gibt's denn da zu verlängern? Die Bahnsteige sind doch schon ziemlich
lang. Außerdem: wozu?

> • Baustein 1.2 - Bau der eingleisigen höhenfreien Einmündung der Strecke
> Köln-Mülheim - Köln-Kalk in den Bahnhof Köln-Mülheim. Inbetriebnahme bis
> Ende 2006.

Verständnisfrage: Ist damit die Strecke durch Deutz(tief) gemeint?

> • Baustein 1.3 - Zweigleisiger Ausbau nördlich/südlich Köln-Deutz tief.
>
> • Baustein 1.3 Nord - Zweigleisiger Ausbau der Strecke von Köln-Deutz
> tief bis Köln-Mülheim. Inbetriebnahme bis zum Jahr 2008.
>
> • Baustein 1.3 Süd 1 - Zweigleisiger Ausbau von Köln-Deutz tief bis Köln
> Abzweig Gummersbacherstraße (höhengleich). Baurecht angestrebt bis Mitte
> 2007 und Inbetriebnahme bis Ende 2009.
>
> • Baustein 1.3 Süd 2 - Zweigleisiger Neubau zwischen Abzweig
> Gummersbacher Straße mit höhenfreier Anbindung in Köln-Kalk. Baurecht
> angestrebt bis Mitte 2007 und Inbetriebnahme bis Ende 2009.

Alternativ oder ergänzend?

Zusammengafasst kan man sagen, daß hier nur Maßnahmen der NBS
Köln-Frankfurt in einen andern Topf verschoben werden. Inwieweit eine
Express-S-Bahn aus Richtung Norden davon profitieren soll ist mir
schleierhaft. Außerdem ist allen Maßnahmen gemein, daß man das
Kapazitätsproblem von Köln Hbf nicht angeht, sondern stattdessen anstrebt,
Verkehr nach Deutz zu verschieben. Gleichzeitig sehe ich hier nichts, wie
man die mMn äußerst unbefriedigende Umsteigesituation in Deutz (endlose
Treppen!) zu verbessern gedenkt.

Gruß,

Val
From:Jan Marco Funke
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Thu, 13 Jan 2005 22:53:01 +0100
Am 13.01.2005 20:33 schrieb Valentin Brueckel:

> Jan Marco Funke zitierte:
>
>> 6. Im Großknoten Köln setzt die DB AG die Arbeiten zur Anbindung der
>> NBS Köln - Rhein/Main fort und berücksichtigt dabei bereits die künftige
>> Aufnahme des Rhein-Ruhr-Express.
>>
>> Im Einzelnen sind dies:
>>
>> • Baustein 1.1 - Fertigstellung der Bahnsteigverlängerung in Köln -
>> Deutz hoch. Inbetriebnahme bis Ende 2006.
>
> Was gibt's denn da zu verlängern? Die Bahnsteige sind doch schon ziemlich
> lang. Außerdem: wozu?

Ich schätze mal, dass Köln Messe/Deutz zum vollwertigen Fernverkehrs-
bahnhof umgebaut werden soll. Für die ICE von der NBS in den Ruhrpott
ist die Fahrt über Köln Hbf ein sehr zeitintensiver Umweg und ins Kölner
Umland kann man in Köln-Deutz ebenso gut umsteigen, wie in Köln Hbf. Nur
für die auf der linken Rheinseite wohnenden Kölner verschlechtert sich
die Situation durch weniger ICE im Kölner Hbf etwas.

Dafür spricht auch:
>> • Baustein 1.3 - Zweigleisiger Ausbau nördlich/südlich Köln-Deutz tief.
>>
>> • Baustein 1.3 Nord - Zweigleisiger Ausbau der Strecke von Köln-Deutz
>> tief bis Köln-Mülheim. Inbetriebnahme bis zum Jahr 2008.
>>
>> • Baustein 1.3 Süd 1 - Zweigleisiger Ausbau von Köln-Deutz tief bis Köln
>> Abzweig Gummersbacherstraße (höhengleich). Baurecht angestrebt bis Mitte
>> 2007 und Inbetriebnahme bis Ende 2009.
>>
>> • Baustein 1.3 Süd 2 - Zweigleisiger Neubau zwischen Abzweig
>> Gummersbacher Straße mit höhenfreier Anbindung in Köln-Kalk. Baurecht
>> angestrebt bis Mitte 2007 und Inbetriebnahme bis Ende 2009.
>
> Alternativ oder ergänzend?
>
> Zusammengafasst kan man sagen, daß hier nur Maßnahmen der NBS
> Köln-Frankfurt in einen andern Topf verschoben werden. Inwieweit eine
> Express-S-Bahn aus Richtung Norden davon profitieren soll ist mir
> schleierhaft. Außerdem ist allen Maßnahmen gemein, daß man das
> Kapazitätsproblem von Köln Hbf nicht angeht, sondern stattdessen anstrebt,
> Verkehr nach Deutz zu verschieben. Gleichzeitig sehe ich hier nichts, wie
> man die mMn äußerst unbefriedigende Umsteigesituation in Deutz (endlose
> Treppen!) zu verbessern gedenkt.

Bei einem Turmbahnhof gibts dafür nur eine vernünftige Lösung: Von jedem
Hochbahnsteig muß es *direkte* Treppen hinunter auf die Tiefbahnsteige
geben.
Wie auf

zu sehen ist, gibt es das in Osnabrück Hbf. Bahnsteig E (Gleis 13/14)
und Bahnsteig D (Gleis 11/12) liegen unten, die Bahnsteige A/B/C oben.
Von Bahnsteig E und D führen je 3 Treppen hintereinander nach oben, auf
jeden der Bahnsteige A/B/C eine.

--
Jan Marco Funke
From:Valentin Brueckel
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Fri, 14 Jan 2005 01:00:24 +0100
Jan Marco Funke schrieb:

> Am 13.01.2005 20:33 schrieb Valentin Brueckel:
>
>> Jan Marco Funke zitierte:
>>
>>> • Baustein 1.1 - Fertigstellung der Bahnsteigverlängerung in Köln -
>>> Deutz hoch. Inbetriebnahme bis Ende 2006.
^^^^
>>
>> Außerdem: wozu?
>
> Ich schätze mal, dass Köln Messe/Deutz zum vollwertigen Fernverkehrs-
> bahnhof umgebaut werden soll. Für die ICE von der NBS in den Ruhrpott
> ist die Fahrt über Köln Hbf ein sehr zeitintensiver Umweg

Wenn man sich den Umweg sparen will, fährt man über Deutz tief. Ein
Fernverkehrshalt in Deutz hoch ergibt für mich keinen Sinn. Man spart
lediglich die zwei Minuten über die Hohenzollernbrücke, dafür steht man in
Deutz im Weg, zumal Deutz hoch weniger Bahnsteiggleise als der
Hauptbahnhof hat.

> und ins Kölner
> Umland kann man in Köln-Deutz ebenso gut umsteigen, wie in Köln Hbf.

Was die Züge betrifft: Ja. Was den Bahnhof betrifft: Nein. Im Verhältnis
zu seiner Größe hat Deutz nahezu aberwitzige Umsteigewege - nicht nur
hoch<->tief, auch ein Bahnsteigwechsel ist mit ewiger Rennerei verbunden.

> Bei einem Turmbahnhof gibts dafür nur eine vernünftige Lösung: Von jedem
> Hochbahnsteig muß es *direkte* Treppen hinunter auf die Tiefbahnsteige
> geben.
> Wie auf
>
> zu sehen ist, gibt es das in Osnabrück Hbf. Bahnsteig E (Gleis 13/14)
> und Bahnsteig D (Gleis 11/12) liegen unten, die Bahnsteige A/B/C oben.
> Von Bahnsteig E und D führen je 3 Treppen hintereinander nach oben, auf
> jeden der Bahnsteige A/B/C eine.

Die Skizze sieht aber auch so aus, also ob der Höhenunterschied zwischen
beiden Bahnsteigebenen nicht allzu hoch ist. In Deutz liegen Die Gleise
1-10 sehr hoch (deutlich höher als im Hbf), ich würde schätzen 8-10m über
dem Niveau der Eingangshalle. Am anderen Bahnsteigende führen die Treppen
in den Zugangstunnel zur Stadtbahn, man muß also sogar auf die -1-Ebene,
um den Bahnsteig zu wechseln.

Gruß,

Val
From:Jan Marco Funke
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Fri, 14 Jan 2005 16:52:51 +0100
Am 14.01.2005 01:00 schrieb Valentin Brueckel:

> Jan Marco Funke schrieb:
>
>> Am 13.01.2005 20:33 schrieb Valentin Brueckel:
>>
>>> Jan Marco Funke zitierte:
>>>
>>>> • Baustein 1.1 - Fertigstellung der Bahnsteigverlängerung in Köln -
>>>> Deutz hoch. Inbetriebnahme bis Ende 2006.
> ^^^^
>>>
>>> Außerdem: wozu?
>>
>> Ich schätze mal, dass Köln Messe/Deutz zum vollwertigen Fernverkehrs-
>> bahnhof umgebaut werden soll. Für die ICE von der NBS in den Ruhrpott
>> ist die Fahrt über Köln Hbf ein sehr zeitintensiver Umweg
>
> Wenn man sich den Umweg sparen will, fährt man über Deutz tief. Ein
> Fernverkehrshalt in Deutz hoch ergibt für mich keinen Sinn.

Oben halten dann die Rheintal-IC, um Anschluß von und zu den in Deutz
tief haltenden ICE herzustellen. Macht ja Sinn, wenn z.B. unten ein ICE
über Essen fährt und oben 10 Minuten später ein IC über Wuppertal -
Hagen, wäre das ein nützlicher Anschluß.

> Man spart
> lediglich die zwei Minuten über die Hohenzollernbrücke,

Du meinst die obligatorischen zwei Minuten Standzeit *auf* der
Hohenzollernbrücke? ;-)

> dafür steht man in
> Deutz im Weg, zumal Deutz hoch weniger Bahnsteiggleise als der
> Hauptbahnhof hat.

Hm, das ist ein Argument. Ein bißchen werden Deutz hoch, die
Hohenzollernbrücke und Köln Hbf allerdings auch dadurch entlastet, dass
mehr ICE über Deutz tief statt den Hbf gefahren werden.


>> Bei einem Turmbahnhof gibts dafür nur eine vernünftige Lösung: Von jedem
>> Hochbahnsteig muß es *direkte* Treppen hinunter auf die Tiefbahnsteige
>> geben.
>> Wie auf
>>
>> zu sehen ist, gibt es das in Osnabrück Hbf. Bahnsteig E (Gleis 13/14)
>> und Bahnsteig D (Gleis 11/12) liegen unten, die Bahnsteige A/B/C oben.
>> Von Bahnsteig E und D führen je 3 Treppen hintereinander nach oben, auf
>> jeden der Bahnsteige A/B/C eine.
>
> Die Skizze sieht aber auch so aus, also ob der Höhenunterschied zwischen
> beiden Bahnsteigebenen nicht allzu hoch ist. In Deutz liegen Die Gleise
> 1-10 sehr hoch (deutlich höher als im Hbf), ich würde schätzen 8-10m über
> dem Niveau der Eingangshalle.

Kann sein, dass die Hochgleise in Köln-Deutz noch etwas höher liegen als
in Osnabrück. Mindestens 7 Meter werden es in Osnabrück aber auch sein,
da die untere Bahnstrecke die Hochbahnsteige ja ebenerdig inklusive
Oberleitung unterquert. Lange Verbindungstreppen zwischen Hoch- und
Tiefbahnsteigen sind beim Turmbahnhof systembedingt und wohl nicht zu
ändern.

> Am anderen Bahnsteigende führen die Treppen
> in den Zugangstunnel zur Stadtbahn, man muß also sogar auf die -1-Ebene,
> um den Bahnsteig zu wechseln.

Um welchen Bahnsteig zu wechseln? Ich bin zwar schon mal in Deutz mit
Bahnsteigwechsel umgestiegen, aber trotzdem nicht so hundertprozentig
Ortskundig.

--
Jan Marco Funke
From:Valentin Brueckel
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Fri, 14 Jan 2005 17:24:29 +0100
Jan Marco Funke schrieb:

> Am 14.01.2005 01:00 schrieb Valentin Brueckel:

>> Wenn man sich den Umweg sparen will, fährt man über Deutz tief. Ein
>> Fernverkehrshalt in Deutz hoch ergibt für mich keinen Sinn.
>
> Oben halten dann die Rheintal-IC, um Anschluß von und zu den in Deutz
> tief haltenden ICE herzustellen. Macht ja Sinn, wenn z.B. unten ein ICE
> über Essen fährt und oben 10 Minuten später ein IC über Wuppertal -
> Hagen, wäre das ein nützlicher Anschluß.

Deutz ist der Bahnhof in dem ich *niemals* mit mehr als einem kleinen
Rucksack umsteigen müssen möchte.

>> Man spart
>> lediglich die zwei Minuten über die Hohenzollernbrücke,
>> dafür steht man in
>> Deutz im Weg, zumal Deutz hoch weniger Bahnsteiggleise als der
>> Hauptbahnhof hat.
>
> Hm, das ist ein Argument. Ein bißchen werden Deutz hoch, die
> Hohenzollernbrücke und Köln Hbf allerdings auch dadurch entlastet, dass
> mehr ICE über Deutz tief statt den Hbf gefahren werden.

Je mehr ich es mir überlege, desto weniger kann ich mir vorstellen, daß
man in Deutz kopfmachen will. Durch die Verzweigungsbauwerke ist ja dafür
gesorgt, daß alles, was von der rechten Rheinseite kommt, auf der
Nordseite von Deutz hoch landet, während alles, was auf die rechte
Rheinseite soll, durch den südlichen Teil von Deutz hoch fährt. Man müsste
also über ein längeres Stück im Gleis der Gegenrichtung fahren. Definitiv
keine Entlastung...

>> Am anderen Bahnsteigende führen die Treppen
>> in den Zugangstunnel zur Stadtbahn, man muß also sogar auf die -1-Ebene,
>> um den Bahnsteig zu wechseln.
>
> Um welchen Bahnsteig zu wechseln? Ich bin zwar schon mal in Deutz mit
> Bahnsteigwechsel umgestiegen, aber trotzdem nicht so hundertprozentig
> Ortskundig.

Jeder Bahnsteigwechsel. Deutz hoch hat drei (ziemlich lange)
Fernbahnsteige, die an den äußeren Enden jeweils einen Zugang haben. Auf
der Westseite führen die Treppen in die Bahnhofshalle, wo sich auch der
Zugang nach Deutz tief befindet. Diese Treppen sind relativ lang. Auf der
Ostseite dagegen führen die Treppen von der Bahnsteigebene (ziemlich hoch)
in die Verteilerebene des Stadtbahntunnels. Diese Treppen sind *sehr*
lang. Einen Aufzug gibt es m.W. nur auf der Ostseite des S-Bahnsteigs.
Dazu kommt noch die Bahnsteigüberdachung, die höchstens die Hälfte des
Bahnsteigs überdacht.

gibt einen ganz guten Überblick, allerdings durch die Perspektive scheinen
mir die Längen-/Höhenverhältnisse etwas verzerrt.

Man mag über das Einkaufszentrum geteilter Meinung sein, aber als
Umsteigebahnhof ist der Hauptbahnhof um ein Vielfaches attraktiver als
Deutz.

Gruß,

Val
From:Jan Marco Funke
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Fri, 14 Jan 2005 18:02:23 +0100
Am 14.01.2005 17:24 schrieb Valentin Brueckel:

> Jan Marco Funke schrieb:
>
>> Am 14.01.2005 01:00 schrieb Valentin Brueckel:
>
>>> Wenn man sich den Umweg sparen will, fährt man über Deutz tief. Ein
>>> Fernverkehrshalt in Deutz hoch ergibt für mich keinen Sinn.
>>
>> Oben halten dann die Rheintal-IC, um Anschluß von und zu den in Deutz
>> tief haltenden ICE herzustellen. Macht ja Sinn, wenn z.B. unten ein ICE
>> über Essen fährt und oben 10 Minuten später ein IC über Wuppertal -
>> Hagen, wäre das ein nützlicher Anschluß.
>
> Deutz ist der Bahnhof in dem ich *niemals* mit mehr als einem kleinen
> Rucksack umsteigen müssen möchte.

Ich auch nicht. Aber außer für die Rheintal-IC fällt mir kein
vernünftiger Grund ein, warum auch die Bahnsteige in Deutz hoch auf
400 Meter verlängert werden sollen.


>>> Man spart
>>> lediglich die zwei Minuten über die Hohenzollernbrücke,
>>> dafür steht man in
>>> Deutz im Weg, zumal Deutz hoch weniger Bahnsteiggleise als der
>>> Hauptbahnhof hat.
>>
>> Hm, das ist ein Argument. Ein bißchen werden Deutz hoch, die
>> Hohenzollernbrücke und Köln Hbf allerdings auch dadurch entlastet, dass
>> mehr ICE über Deutz tief statt den Hbf gefahren werden.
>
> Je mehr ich es mir überlege, desto weniger kann ich mir vorstellen, daß
> man in Deutz kopfmachen will. Durch die Verzweigungsbauwerke ist ja dafür
> gesorgt, daß alles, was von der rechten Rheinseite kommt, auf der
> Nordseite von Deutz hoch landet, während alles, was auf die rechte
> Rheinseite soll, durch den südlichen Teil von Deutz hoch fährt. Man müsste
> also über ein längeres Stück im Gleis der Gegenrichtung fahren. Definitiv
> keine Entlastung...

Warum sollte man bei rein rechtsrheinisch durchlaufenden Zügen auch in
Deutz hoch Kopfmachen, wo die Zufahrten zu Deutz tief extra ausgebaut
werden?


>>> Am anderen Bahnsteigende führen die Treppen
>>> in den Zugangstunnel zur Stadtbahn, man muß also sogar auf die -1-Ebene,
>>> um den Bahnsteig zu wechseln.
>>
>> Um welchen Bahnsteig zu wechseln? Ich bin zwar schon mal in Deutz mit
>> Bahnsteigwechsel umgestiegen, aber trotzdem nicht so hundertprozentig
>> Ortskundig.
>
> Jeder Bahnsteigwechsel. Deutz hoch hat drei (ziemlich lange)
> Fernbahnsteige, die an den äußeren Enden jeweils einen Zugang haben. Auf
> der Westseite führen die Treppen in die Bahnhofshalle, wo sich auch der
> Zugang nach Deutz tief befindet. Diese Treppen sind relativ lang.

ACK, die kenne ich.

> Auf der
> Ostseite dagegen führen die Treppen von der Bahnsteigebene (ziemlich hoch)
> in die Verteilerebene des Stadtbahntunnels. Diese Treppen sind *sehr*
> lang.

Da war ich noch nie.

> Man mag über das Einkaufszentrum geteilter Meinung sein, aber als
> Umsteigebahnhof ist der Hauptbahnhof um ein Vielfaches attraktiver als
> Deutz.

Kassel Hbf wäre als Umsteigebahnhof mit Gepäck auch attraktiver als
Kassel-Wilhelmshöhe, trotzdem fährt kaum noch ein Fernzug über Kassel
Hbf. Das schlimmste daran ist, dass der Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
gerade mal 15 Jahre alt ist, aber trotzdem unendlich lange Treppen und
Rampen wegen der Fußgängerüber- statt unterführung hat. Ok, ganz so
schlimm wie Köln-Deutz ist der Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe nun auch
wieder nicht, da oben auf der Überführung auch das Empfangsgebäude mit
Reisezentrum und der Haupteingang mit Straßenbahnhaltestelle liegen.


Das langfristige Betriebskonzept für Köln würde mich allerdings auch mal
interessieren: Wenn mehr ICE über Deutz tief statt den Hbf fahren und in
Deutz hoch (vermutlich) auch die Rheintal-IC halten sollen, will man den
IC(E)-Korrespondenzhalt in Köln Hbf dann ganz aufgeben? Wenn es den
weiterhin gäbe, wäre der Halt der Rheintal-IC in Köln-Deutz doch
irgendwie überflüssig.

--
Jan Marco Funke
From:Christian Blome
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:14 Jan 2005 17:24:34 GMT
Jan Marco Funke schrieb in nrw.verkehr:

> Ich auch nicht. Aber außer für die Rheintal-IC fällt mir kein
> vernünftiger Grund ein, warum auch die Bahnsteige in Deutz hoch auf
> 400 Meter verlängert werden sollen.

In Köln Hbf endende Fernverkehrszüge (aus Berlin und aus Frankfurt)
könnten dort durchaus halten, um Anschluss zur Weiterfahrt mit nicht
mehr am Hauptbahnhof endenden Zügen zu gewährleisten.

Bei 400m-Bahnsteigen könnten dort auch 2 ICE2, 2 ICE3 und ICE1 halten...


[Kassel-Wilhelmshöhe hat...]

> ... unendlich lange Treppen und Rampen wegen der Fußgängerüber- statt
> unterführung hat. Ok, ganz so schlimm wie Köln-Deutz ist der Bahnhof
> Kassel-Wilhelmshöhe nun auch wieder nicht, da oben auf der Überführung
> auch das Empfangsgebäude mit Reisezentrum und der Haupteingang mit
> Straßenbahnhaltestelle liegen.

Die Situation wäre deutlich günstiger, wenn diese Überführung in
Bahnsteigmitte wäre. Dann würden die langgezogenen Rampen etwas weiter
am Bahnsteigende ankommen und Rolltreppen könnten auf kürzestem Weg am
Bahnsteig ankommen. Treppen für den kürzesten Weg sind doch vorhanden.
Leider kommen die am äußersten Bahnsteigende an, wo eben höchstens die
Lok oder der Triebkopf stehen...



Viele Grüße
Christian
--
Mobile Bahnhofsmission an allen Bahnhöfen der VRR-S2
zwischen Dortmund, Duisburg, Essen und Recklinghausen:
Wir bringen Sie zum Zug, begleiten Sie im Zug und holen Sie vom Zug ab!
http://www.bahnhofsmission-mobil.de
From:Jan Marco Funke
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Fri, 14 Jan 2005 18:40:41 +0100
Am 14.01.2005 18:24 schrieb Christian Blome:

> Jan Marco Funke schrieb in nrw.verkehr:

> [Kassel-Wilhelmshöhe hat...]
>
>> ... unendlich lange Treppen und Rampen wegen der Fußgängerüber- statt
>> unterführung hat. Ok, ganz so schlimm wie Köln-Deutz ist der Bahnhof
>> Kassel-Wilhelmshöhe nun auch wieder nicht, da oben auf der Überführung
>> auch das Empfangsgebäude mit Reisezentrum und der Haupteingang mit
>> Straßenbahnhaltestelle liegen.
>
> Die Situation wäre deutlich günstiger, wenn diese Überführung in
> Bahnsteigmitte wäre. Dann würden die langgezogenen Rampen etwas weiter
> am Bahnsteigende ankommen und Rolltreppen könnten auf kürzestem Weg am
> Bahnsteig ankommen. Treppen für den kürzesten Weg sind doch vorhanden.
> Leider kommen die am äußersten Bahnsteigende an, wo eben höchstens die
> Lok oder der Triebkopf stehen...

Immerhin gibts am anderen Bahnsteigende auch nochmal Treppen und sogar
Aufzüge (zum Parkdeck), die kann man zum reinen Umsteigen auch gut
nutzen. Aber in der Bahnsteigmitte gibts nichts, das stimmt.

--
Jan Marco Funke
From:Roland Kipp
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:14 Jan 2005 20:09:42 GMT
quoting Jan Marco Funke:
> Das langfristige Betriebskonzept für Köln würde mich allerdings auch mal
> interessieren: Wenn mehr ICE über Deutz tief statt den Hbf fahren und in
> Deutz hoch (vermutlich) auch die Rheintal-IC halten sollen, will man den
> IC(E)-Korrespondenzhalt in Köln Hbf dann ganz aufgeben? Wenn es den
> weiterhin gäbe, wäre der Halt der Rheintal-IC in Köln-Deutz doch
> irgendwie überflüssig.

Da könnte eine uuuralte (Schnaps-)Idee der Kölner FDP wieder in's Leben
gerufen werden, die (damals noch zur Andienung von Messegästen vom Hbf
aus) über die Hohenzollern-Brücke überdachte Laufbänder führen wollte.

Roland
From:Hans-Jürgen_Schulz
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:Thu, 13 Jan 2005 17:10:06 +0100
Christian Blome schrieb:

> | eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die eine verlässliche und
> | belastbare Grundlage für die Verwirklichung des Rhein-Ruhr-Express
> | (RRX) darstellt.

> | * Für die Jahre 2006 bis 2008 sagt der Bund erste
> | Investitionsmittel im Umfang von insgesamt 250 Millionen Euro
> | fest zu.
> | * Kurzfristig stellt der Bund 20 Millionen Euro für erste
> | planerische Arbeiten zur Verfügung.

Irgendwie ein Widerspruch, man sagt Geld zu, obwohl man noch gar nichts
geplant hat und nicht weiß, wie hoch die Kosten sind...

> | * Drei Teilabschnitte des Rhein-Ruhr-Express werden vorrangig
> | geplant und gebaut:
> | 1. Die Ausbaustrecke Duisburg - Düsseldorf,
> | 2. der Großknoten Köln und
> | 3. der Großknoten Dortmund.

Naja, aber über die Strecke an sich darf man rätselraten? Jedenfalls ist
die Linienführung nicht erwähnt. Wo soll es langgehen, bekommt die
Rheinische Güterbahn eine Chance?


hjs
From:Christian Blome
Subject:Re: Rahmenvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express unterzeichnet
Date:13 Jan 2005 16:28:15 GMT
Hans-Jürgen Schulz schrieb in de.etc.bahn.bahnpolitik,nrw.verkehr:

> > | * Drei Teilabschnitte des Rhein-Ruhr-Express werden vorrangig
> > | geplant und gebaut:
> > | 1. Die Ausbaustrecke Duisburg - Düsseldorf,
> > | 2. der Großknoten Köln und
> > | 3. der Großknoten Dortmund.
>
> Naja, aber über die Strecke an sich darf man rätselraten? Jedenfalls
> ist die Linienführung nicht erwähnt. ...

Und was genau möchte man im Großknoten Dortmund bauen?
Sinnvoll wäre irgendeine Ausfädelung der IC(E) Dortmund - Hamburg ohne
Kreuzung des Gleises Hamm - Dortmund.

Wenn das RRX-Projekt jedoch nur bis Dortmund gehen würde, würde man
östlich des Bahnhofs eher weniger bauen. ;-(


Viele Grüße
Christian
--
"Hochbegabung ist zur Zeit so eine Art Modekrankheit."
(Rüdiger S.)
   

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