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425

425  
Jan Marco Funke
From:Jan Marco Funke
Subject:425
Date:Thu, 19 Aug 2004 14:54:53 +0200
Dazu gibt es jetzt auch eine Presse-Information der DB:


<< Herbstvorbereitungen laufen auf Hochtouren

Maßnahmenpaket soll für pünktliche Züge sorgen

(Düsseldorf, 18. August 2004) Bei der Bahn in Nordrhein-Westfalen
laufen die Vorbereitungen auf den kommenden Herbst auf Hochtouren.
Nach einer schlechten Qualität im vergangenen Jahr mit unpünktlichen
Zügen und Zugausfällen durch den durch Laubfall verursachten typischen
Schmierfilm auf den Schienen wurde für dieses Jahr ein Maßnahmenpaket 
für mehr Qualität geschnürt. Dazu gehören der Einsatz von zusätzlichem
Personal,  der Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge, ein teilweiser
Fahrzeugtausch, zusätzliches Material (bspw. zwei mobile
Radsatzdrehmaschinen für die Werkstätten in Dortmund und Düsseldorf;
drei Schienenpflegefahrzeuge) und eine verbesserte Kundeninformation.
Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Regio
NRW: „Wir müssen unseren Kunden beweisen, dass wir als Bahn auch unter
schweren Bedingungen in der Lage sind, eine hervorragende Leistung zu
bringen.“

Die betroffenen Fahrgäste aber auch das Land NRW sowie die
Verkehrsverbünde und Zweckverbände als Auftraggeber für
Schienenverkehrsleistungen haben zu recht eine vertragskonforme
Qualität für die Zukunft eingefordert. Deshalb haben sich Bahn, Land
und Zweckverbände bereits im April diesen Jahres auf die grundlegenden
Strukturen für ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Qualitätssicherung
geeinigt. Für die Fahrgäste sind grundsätzlich zwei Festlegungen von
Bedeutung:
 

Der Fahrplan in NRW bleibt unverändert.
Es wird am 3. Oktober ein umfangreicher Austausch von Fahrzeugen
stattfinden. Viele Fahrgäste in NRW werden dann vorübergehend bis zum
Fahrplanwechsel im Dezember nicht in den bislang gewohnten Fahrzeugen
unterwegs sein. Das Platzangebot bleibt nahezu unverändert, aber
Abstriche beim Komfort sind nicht auszuschließen.

Der Fahrzeugtausch beruht auf den Erfahrungen des letzten Herbstes und
folgt dem Grundsatz, dass auf Strecken, die besonders anfällig für den
rutschigen Schmierfilm sind, ausschließlich Züge mit bewährter Technik
fahren werden. Für den Fahrgast bedeutet dies konkret, dass
vorübergehend der moderne Komfort eines Neufahrzeuges nicht zur
Verfügung steht, weil ältere Züge bis Dezember zum Einsatz kommen.
Anderseits werden Fahrgäste auf den „unauffälligen“ Strecken auch neue
Fahrzeuge vorfinden. Stefan Kühn, Leiter des Projekts „Herbstverkehr
2004“: „Wir werden die ET 423 – 426 auf Strecken, die von der
Schmierfilmbildung besonders betroffen sind, durch andere
Fahrzeugtypen ersetzen. Dabei greifen wir auch auf Ressourcen anderer
Regionen zurück.“


Das bedeutet für die Linien im einzelnen:
 
Die RE 16 Essen – Hagen – Siegen verkehrt in den Herbstmonaten mit
herkömmlichen lokbespannten Zügen statt mit Elektro-Triebwagen der
Baureihe 425.

Umgekehrt werden auf der RB 91 Hagen – Siegen die Elektro-Triebwagen
der Baureihe 425 statt der herkömmlichen lokbespannten Züge
eingesetzt.

Die RB 56 Hagen – Iserlohn verkehrt in den Herbstmonaten mit
lokbespannten Zügen mit Doppelstockwagen statt mit Elektro-Triebwagen
der Baureihe 426.

Die RB 42 Essen – Haltern – Münster verkehrt in den Herbstmonaten mit
herkömmlichen lokbespannten Zügen statt mit Elektro-Triebwagen der
Baureihe 425.

Die RB 79 Bielefeld – Oelde verkehrt in den Herbstmonaten mit
Diesel-Triebwagen der Baureihe 644 (Talent) statt mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 425 bzw. Diesel-Triebwagen der
Baureihe 628.

Die RE 78 Bielefeld – Minden verkehrt in den Herbstmonaten mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 425 statt mit herkömmlichen
lokbespannten Zügen.

Die RB 48 Bonn-Mehlem – Köln – Wuppertal verkehrt in den Herbstmonaten
komplett mit herkömmlichen lokbespannten Zügen statt mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 425.

Die RB 33 Aachen – M’gladbach – Duisburg – Wesel verkehrt in den
Herbstmonaten mit herkömmlichen lokbespannten Zügen statt mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 425 bzw. 426.

Die RE 3 Düsseldorf – Hamm verkehrt in den Herbstmonaten mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 425 statt mit herkömmlichen
lokbespannten Zügen.

Die S 8 M’gladbach – Hagen verkehrt in den Herbstmonaten komplett mit
lokbespannten S-Bahn-Zügen statt teilweise mit Elektro-Triebwagen der
Baureihe 423.

Die S 12 Düren – Köln – Au/Sieg verkehrt in den Herbstmonaten mit
lokbespannten S-Bahn-Zügen statt mit Elektro-Triebwagen der Baureihe
423.

Bei der S 13 Horrem – Köln – Troisdorf kann kein Tausch der Fahrzeuge
vorgenommen werden. Deshalb muss in den Herbstmonaten eine
geringfügige Fahrplananpassung auf dem Abschnitt Horrem – Köln
vorgenommen werden.

Die S 2 verkehrt in der Relation Dortmund – Essen in den Herbstmonaten
mit Elektro-Triebwagen der Baureihe 423 statt mit herkömmlichen
lokbespannten S-Bahn-Zügen. Auf den Relationen Dortmund – Duisburg und
Dortmund – Recklinghausen werden weiter lokbespannte S-Bahn-Züge
verkehren.

Die S 3 Oberhausen – Hattingen verkehrt in den Herbstmonaten mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 423 statt mit herkömmlichen
lokbespannten S-Bahn-Zügen.

Die S 4 Dortmund-Lütgendortmund – Unna verkehrt in den Herbstmonaten
größtenteils mit Elektro-Triebwagen der Baureihe 423 statt mit
herkömmlichen lokbespannten S-Bahn-Zügen.

Die S 9 Haltern – Bottrop – Wuppertal verkehrt in den Herbstmonaten
und auch darüber hinaus mit Elektro-Triebwagen der Baureihe 420 statt
mit lokbespannten S-Bahn-Zügen.

Die S 11 Bergisch Gladbach – Düsseldorf – Wuppertal-Vohwinkel kann in
den Herbstmonaten leider die Halte Düsseldorf-Flingern und
Düsseldorf-Gerresheim nicht bedienen. Dabei handelt es sich allerdings
nur um Leistungen in der Hauptverkehrszeit. Die ganztägigen Leistungen
der Linien S 8 und S 28 (RegioBahn) bedienen diese beiden Halte auch
im Herbst wie gewohnt.

Die RB 65 Rheine – Münster – Hamm wird in den Herbstmonaten in Münster
getrennt in zwei unabhängig voneinander verkehrende Linienäste. Die
Züge Münster – Hamm gehen in Hamm direkt in die Linie RB 89 Hamm –
Paderborn über.

Die RB 89 verkehrt in den Herbstmonaten teilweise weiter mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 425. Die nur zwischen Hamm und
Paderborn verkehrenden Züge der Linie werden allerdings mit
herkömmlichen lokbespannten Zügen verkehren. Diese Züge gehen in Hamm
direkt über in die Linie RB 65 nach Münster und in Paderborn in die
Linie RB 72 nach Herford, so dass ohne Umsteigen von Münster bis
Herford gefahren werden kann.

Die RB 62 Bad Bentheim – Paderborn verkehrt in den Herbstmonaten
nicht. Dafür verkehrt die RB 72 Bielefeld – Paderborn stündlich, so
dass die Zahl der Züge selbstverständlich gleich bleibt. Allerdings
enden im Herbst alle aus Richtung Paderborn kommenden Züge in Herford,
wo in Richtung Bielefeld und Bad Bentheim ein Anschluss mit der Linie
RB 61 sicher gestellt ist. In der Gegenrichtung gilt dies analog.
Die RB 41 Dortmund – Hamm verkehrt in den Herbstmonaten mit
Elektro-Triebwagen der Baureihe 425 statt mit herkömmlichen
lokbespannten Zügen.

Die RB 51 verkehrt in den Herbstmonaten auf dem Kurzpendel Dortmund –
Lünen mit Elektro-Triebwagen der Baureihe 425 statt mit herkömmlichen
lokbespannten Zügen.


Stefan Kühn: „Ziel der Maßnahmen ist es Pünktlichkeit und
Zuverlässigkeit größtmöglich zu stützen und gleichzeitig den
Fahrgästen möglichst wenig Änderungen zuzumuten. Deshalb findet der
überwiegende Teil der qualitätssichernden Maßnahmen in der Wartung,
Bereitstellung und Disposition der Züge sowie im Personaleinsatz
statt.“

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg >>


Quelle:
http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/nrw/nrw20040818.html


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Jan Marco Funke
   

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