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 | | From: | Wilfried Kramer | | Subject: | Re: DVB-T in Stellingen/Niendorf? | | Date: | Wed, 24 Nov 2004 20:04:41 +0100 |
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 | Ronald Krentz wrote:
> Stefan Rosskopf wrote: > >> Aehm, interessant. Auf den Programmanbieterseiten finde ich zumeist keinen >> Livestream, wo kann ich einen internetfaehigen Rechner denn mit einem Stream >> versorgen? > > Schau mal bei den Radiosendern.
Regional: http://www.radiohamburg.de/neu/frameset/sites/datler.html#
> Nach Ansicht der Öffentlich-rechtlichen ist aber auch vermutlich schon die > "normale" Internetpräsenz GEZ-pflichtig.
Weil es mindestens einen Radiosender gibt, der seinen Content ins Netz streamt. Vergleichbar einer Region, in der mindestens ein Radiosender empfangbar ist. Ob Du diesen nun hörst oder das überhaupt in Betracht ziehst, ist angeblich irrelevant.
IIRC ist die GEZ beim letzten Mal mit ihrem Ansinnen an einem technischen Merkmal gescheitert. Radio im weiteren Sinne besteht in der Ausstrahlung von Informationen an alle. Egal ob diese gerade hören oder nicht. Ein Livestream in Internet erfüllt dieses Kriterium aber gerade nicht. Zunächst mal muß sich der Hörer/Seher ausdrücklich zu einem bestimmten Zeitpunkt anmelden. Und dann bekommt er einen Stream, der nur für ihn bestimmt ist. Es ist eben gerade nicht Radio. Mal sehen, ob die Vorschriften hierzu auch schon geändert wurden.
Außerdem zielt das Ansinnen nicht auf Privatkunden. Statt dessen soll jetzt jede Firma an die GEZ zahlen.
Gruß von Wilfried -- Bitte entschuldigt, wenn ich etwas spaet antworte. Das dauert bei mir momentan, denn ich moechte zuerst lesen, _worauf_ ich antworte.
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 | | From: | Juergen Bors | | Subject: | Re: DVB-T in Stellingen/Niendorf? | | Date: | Thu, 25 Nov 2004 12:27:13 +0100 |
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 | Am 2004-11-24 schrieb Wilfried Kramer:
>> Schau mal bei den Radiosendern. > Regional: http://www.radiohamburg.de/neu/frameset/sites/datler.html#
>> Nach Ansicht der Öffentlich-rechtlichen ist aber auch vermutlich schon die >> "normale" Internetpräsenz GEZ-pflichtig. > > Weil es mindestens einen Radiosender gibt, der seinen Content ins Netz > streamt. Vergleichbar einer Region, in der mindestens ein Radiosender > empfangbar ist. Ob Du diesen nun hörst oder das überhaupt in Betracht > ziehst, ist angeblich irrelevant. > > IIRC ist die GEZ beim letzten Mal mit ihrem Ansinnen an einem > technischen Merkmal gescheitert. Radio im weiteren Sinne besteht in der > Ausstrahlung von Informationen an alle. Egal ob diese gerade hören oder > nicht. Ein Livestream in Internet erfüllt dieses Kriterium aber gerade > nicht. Zunächst mal muß sich der Hörer/Seher ausdrücklich zu einem > bestimmten Zeitpunkt anmelden.
Hä? Was heißt anmelden? Ein Radio muss ich auch einschalten und einen Sender einstellen. Bei einem Rechner muss ich nur online gehen und ein Programm starten und dort den Sender aussuchen den ich mir anhören will.
Schon die Möglichkeit einen Radiosender zu hören heißt GEZ zu zahlen.
Neben Radio Hamburg gibt es OK Radio (Bremen), NDR 1 Niedersachsen und Welle Nord, Antenne MV, Hit Radio Antenne, Deltaradio (Kiel), Energy 97,1 (Hamburg), Klassik Radio (Hamburg), NDR 90,3 (Hamburgwelle), N-Joy (NDR Hamburg), NDR 2, NDR Info, Radio ffn, Radio Nora, Radio RSH, die Deutsche Welle und einige andere Sender, die man per Stream bekommen kann, das ist fast die komplette Programmvielfalt, die man in Hamburg auch per Antenne bekommt.
Als live Videostream gibt es z.B. n-tv und die Deutsche Welle. Es ist also eine exestierende Technik.
> Und dann bekommt er einen Stream, der nur > für ihn bestimmt ist.
Eine Kopie dessen, den viele bekommen. Kabelradio bekommst auch nur du über dein Kabel.
> Außerdem zielt das Ansinnen nicht auf Privatkunden. Statt dessen soll > jetzt jede Firma an die GEZ zahlen.
Siehe: http://www.teltarif.de/arch/2004/kw42/s15125.html
Ab 2007 ist es wohl für alle geplant. Bai Privathaushalten spielt die Anzahl der Geräte ehe keine Rolle, ein PC kostet genausoviel GEZ wie 10 Radios und drei Fernseher. ;-)
-- Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bors ---
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 | | From: | Juergen Bors | | Subject: | Re: DVB-T in Stellingen/Niendorf? | | Date: | Tue, 30 Nov 2004 10:36:19 +0100 |
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 | Am 2004-11-28 schrieb Wilfried Kramer:
>> Ab 2007 ist es wohl für alle geplant. Bai Privathaushalten spielt die >> Anzahl der Geräte ehe keine Rolle, ein PC kostet genausoviel GEZ wie 10 >> Radios und drei Fernseher. ;-) > > Eben. Aber Firmen brauchten bisher ja nicht zu zahlen. Nun kann man > feststellen, welche Firma denn einen eigenen Anschluß hat (Emailadresse > dürfte erst einmal reichen), und dann eine Rechnung schicken. Die > GEZ-Leute muß man jetzt schon brutal von der Tür verweisen.
Nein, das Problem ist einfach: Die meisten Firmen haben einfach nicht gezahlt, obwohl sie in jedem zweiten Büro ein Radio stehen haben.
Ich persönlich finde die GEZ eine lang überholte und überzogene Gebühr die eine zu große Maschinerie sponsort welche Vielfalt verspricht und trotzdem das meiste Geld für Mainstream verwendet. So werden lange tote Sendungen wie "wetten, dass...?" mit vielen Millionen am Leben erhalten, Schulfernsehen und die Sesamstraße muss dafür sterben. > Aus dem Bericht, auf den sich Deine Meldung bezieht: >| Firmen müssen die Rundfunkgebühr für PCs erst ab 1. Januar 2007 zahlen. >| Dann wird auch nicht, wie sonst bei Firmen üblich, pro PC abgerechnet, >| sondern eine Grundstückspauschale erhoben. > > Bisher müssen (von Ausnahmen wie Fernsehgeschäften abgesehen) Firmen ja > auch nicht zahlen. Je größer der Laden, desto wahrscheinlicher ist ein > Anschluß. An einem PC ist aus Prinzip ein Display vorhanden. Bei > aktuellen Bürogeräten ist ein Soundausgang im Chipsatz vorhanden. Wenn > man jetzt den Netzzugang als Empfangsoption nimmt, sind die Geräte > qualifiziert. Darf der Administrator also die Firewall konfigurieren, um > den Empfang unmöglich zu machen.
Nein. Auch bisher mussten Firmen zahlen, wenn ein Rundfunkgerät im Betrieb vorhanden war und sei es das Autoradio im Firmenwagen.
Eine Firewall ist in fünf Minuten umkonfigurierbar, und kann für verschiedene User unterschiedlich eingerichtet werden, das würde der GEZ sicher nicht reichen.
Ein anderes Problem kommt aber heute dazu: Wer eine dvb-t Karte (gibt es ja auch als PCMIC Karte) an/in einem Rechner hat, kann prinzipiell auch einen Film (oder Sequenzen daraus) relativ verlustfrei kopieren und über das Intranet verbreiten, eben ein Kabelnetz betreiben. Da für Sendungen, die über Antenne gesendet werden schlecht überprüft werden kann, wie sie auf einen Rechner gelangt sind, wird die GEMA wohl etwas heftiger in die Röhre gucken, dafür gibt es dann aber auch nur noch MPEG Qualität über Antenne. (DAB ist ja auch am Anlaufen). Damit es der GEZ nicht genauso geht, beugt sie eben vor.
-- Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bors ---
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